08:28 Uhr
Noch mal über HTML nachdenken, bitte!
Neues Webmagazin Webwatching. Trends der Webkultur. Erster Eindruck: grausames Flash (und als Macianer hasse ich Bildschirm füllende Zwangsfenster sowieso wie die Pest), absolut ungeeignet für das inhaltliche Format. (Oliver vom Agenturblog sieht das ähnlich). Zweiter Eindruck: Imposante Liste an Interviewpartnern. Oha! Dritter Eindruck: Das Interview mit Peter Glaser angelesen. “Information ist schnell. Wahrheit braucht Zeit.” Lust auf mehr.
Ich wünsche Webwatching viele Leser. Und den Mut, noch mal über die wundervolle Erfindung nachzudenken, die Sir Tim Berners-Lee der Welt geschenkt hat.
Edit 2.2.06: Webwatching jetzt wahlweise auch in HTML (wieder bei Oliver aufgeschnappt). Schnell auf berechtigte Kritik reagiert. Auch eine Form von Souveränität.
14 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 1. Februar 2006 um 09:11 Uhr
So weit wie Du bin ich gar nicht vorgedrungen. Es ist mir egal, was für einen tollen content die hinter der Zwangs-Intro-Belästigung verstecken.
Am 1. Februar 2006 um 09:32 Uhr
Bin absolut deiner Meinung. Kann man ein OnlineMagazin ernsthaft auf solche Art & Weise präsentieren? Die heut’ verlorenen Leser, werden sie nicht mehr aufholen. Unglaublich den User dazu zu aufzufordern ein Plugin installieren zu müssen. Mehr will ich dazu auch echt nicht mehr sagen, nur ich werd’ mir das Magazin bestimmt nicht mehr geben. Content hin oder her!
Am 1. Februar 2006 um 09:42 Uhr
Das funktioniert in meinem modernen Webbrowser neuester Bauart nicht (Ffox 1.5). Ich müsste da irgendeine spezielle Extra-Software installieren, was aber ja wohl unsinnig ist, da ich mich ja im WorldWideWeb bewege und die richtige Software dafür habe. Oder? ;-)
Ich schließe mal beruhigt, dass da für mich auch kein besonders interessanter Inhalt zu finden wäre, wenn ich die Software hätte, die deren spezielle Zielgruppe benutzt.
Am 1. Februar 2006 um 09:56 Uhr
Also ich habe (glaube ich) den Flash Player 8 drauf (wegen irgendeinem Spiel letztens).
Vom Intro habe ich nicht viel mitbekommen, weil ich während das lief auf anderen Seiten war (tabbed browsing ;)) und keinen Ton an habe.
Allerdings bekam ich dann im Inhaltsbereich nur “undefined”.
Gaaaanz toller Content!
Kann mich nur anschließen: Gesehen, 1. Eindruck verbockt, ich werde dort nie wieder schauen.
Am 1. Februar 2006 um 10:25 Uhr
WebWatching.infoWebWatching – Trends der Netzkultur ist eine neue Seite, die soeben ihre Pforten geöffnet hat: 19 Interviews zum Thema Webtrends und Online-Journalismus. Bekannte Namen. Interessante Themen. Ein Studentenprojekt, unterstützt durch die Universität Ha…
Am 1. Februar 2006 um 10:32 Uhr
Das schlimmste ist dieses Zwangsmaximierte Fenster, ich lasse doch kein Fenster mit einer völlig unsinnigen 1440 pixel Breite aufdrängen, sowas ist für mich schon ein Ausschlusskriterium.
Am 1. Februar 2006 um 11:01 Uhr
Wirklich schade um den Inhalt. Man kann das nur als warnendes Mahnmal für alle sehen, die sich mit ihrem Content eine Riesenmühe machen und sich dann durch schlechte Zugänglichkeit so ein Eigentor schießen.
Am 1. Februar 2006 um 15:27 Uhr
Offener Brief an Prof. Bernhard PörksenEin Kommunikationswissenschafter grenzt mit der Veröffentlichung seiner Arbeit tausende von Menschen aus. Ist dies der Trend in der Kommunikationswissenschaft.
…
Am 1. Februar 2006 um 19:55 Uhr
Trotz aller Webstandards habe ich prinzipiell nichts gegen aufwändige Flashseiten. Aber nur, wenn die Inhalte auch wirklich eine solche Umsetzung erfordern. (Es gibt ja durchaus gute Beispiele.)
Reine Textwüsten-Beiträge in einen Flashfilm zu packen ist allerdings völlig übertrieben. Animationen oder komplexere Interaktionsmöglichkeiten gibt es ja keine – vom Intro und dem verspielten, allerdings wenig kreativen, dafür aber nervend langsamen Seitenaufbau einmal abgesehen. Interview-Texte lesen – darum geht’s. Wofür also braucht man da Flash?
Am 1. Februar 2006 um 21:47 Uhr
Ich stimme dem Bisherigen zu und finde die Inhalte schon lesenswert. Wenn mich was interessiert, nehm ich dafür auch _etwas_ Arbeit in Kauf.
Unglücklich finde ich 2 Punkte:
1. Am Intro die zunehmende Unschärfe. Das Spiel mit Schärfe und Unschärfe ist zwar m. E gut gedacht, entwickelt sich aber mit zunehmender Unschärfe in die falsche Richtung – schlechtes Ohmen für ein Intro.
2. Den MouseOver im Menü z. B. bei Interviews: Warum werden die Interviewpartner durchgestrichen?
Macht ein ungutes Gefühl trotz guter Inhalte … schade.
Am 2. Februar 2006 um 00:09 Uhr
Also ich habe nix gegen Flash.
Aber ich habe was dagegen wenn man immer auf den neusten Kram angewiesen ist. Jedenfalls kann ich nichts mit dieser Website anfangen, weil ich Flash 7 habe. Und das ist das NEUESTE was es für Linux (mein bevorzugtes Betriebssystem) gibt.
Abgesehen davon: was mich an manchen Flashseiten stört, ist die Größe. Ich habe eine Bildschirmauflösung von 1024×768, aber trotzdem muss ich manchmal scrollen um alles vom Flash zu sehen. (Ich vermute das liegt u.a. dadran daß mein Browser oben noch ne Menüleiste, ne Werkzeug-, Adress- und Lesezeichenleiste hat…) Jedenfalls sollte es nicht passieren, daß eine Flash-Applikation soviel Platz einnimmt, daß man das Browserfenster scrollen muss.
Da kann man schon fast sagen, daß die Lösung ein neues Fullscreen-Fenster ohne Menüleisten aufzupoppen besser ist. Allerdings gibt’s dabei das Problem, daß es reichlich User gibt, die ihr Javascript ausgeschaltet, oder eingeschränkt haben.
Joachim
Am 2. Februar 2006 um 01:05 Uhr
Das Posting erinnert mich an die kürzlich offiziell eröffnete NAJUversum aus dem Hause der Naturschutzgranden im Nabu. NAJUversum ist eine umfangreiche Website mit guten Inhalten, unterhaltsam auch und sicher eine Fundgrube für neugierige kleine Kids Leider ist sie in einem wesentlichen Gestaltungsmerkmal an der Zielgruppe vorbeiproduziert, obwohl der Aufbau immerhin sage und schreibe 3 Jahre in Anspruch genommen habe, Jahre, die anscheinend mit sehr wenig Gedanken über Usability ins Land gegangen sind: Für mein Empfinden ist es der Besucherkiller schlechthin, eine dermassen kleine Schriftgröße für Teaser und Fliesstexte einzusetzen. Vielleicht täusche ich mich aber auch und die Kids zwischen 7 und 10 sind schon viel weiter und lesen Websites wie unsereins AGBs von Monitoren.
Am 2. Februar 2006 um 01:17 Uhr
Da wir grad beim Thema sind. Hier auf dem Werbeblogger steht sich die Formatierung von Postings und Kommentaren typografisch gesehen so in etwa wie Feuer und Wasser gegenüber, um es mal übertrieben auszudrücken. Warum nicht etwas mehr Gleichberechtigung schaffen? Ein wenig mehr Zeilenabstand, vielleicht auch eine Schrifttype mit lesefreundlicherer Laufweite? Mir würde das schnelle Lesen dann leichter fallen, vor allem bei längeren Kommentaren, die hier nicht allzu selten sind.
Sorry, dass ich hier jetzt so OT und egoistisch vorpresche. :-)
Am 2. Februar 2006 um 11:55 Uhr
Zu welchem Zweck ist das denn? Journalisten, die sich über “Netzkultur” auslassen – speziell im Hinblick auf Blogs?
Kam mir alles sehr nervig vor und hat mich an die Dotcomtod-Eierfeilen erinnert. Also schau ich nochmal genau auf die Interviewpartner und ZACK! Rainer Meyer (Don Alphonso) der als unsäglicher Irgendwas dauernd über Blogs, Web2.0 und sich selbst als Geschenk Gottes an die Menschheit lamentiert.
Das passt! Leider.