30.01.06
21:45 Uhr
21:45 Uhr
Man kann nicht nicht kommunizieren!
Erinnert ihr euch? Vor einiger Zeit schrieb ich einen offenen Brief an Heidi Klum, um ihr die Möglichkeit zu geben, sich persönlich zu den Querelen mit ihrem Vater und Manager Günther Klum zu äußern. Heute erhielt ich also ein Zeichen, wenn auch ein recht rätselhaftes. Aber wie wir alle bei Paul Watzlawicks Kommunikationstheorie gelernt haben, kann man nun mal nicht nicht kommunizieren, auch wenn das die Heidi Klum GmbH offensichtlich versucht:

Warum allerdings der Umschlag per Briefschlitzer geöffnet und gleichzeitig abgewiesen werden konnte, bleibt wohl für immer ein Bergisch-Gladbacher Geheimnis:

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36 Kommentare
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- Vroni: Ralph :-)
- ralf schwartz: @Vroni Das war ein zustimmendes Lächeln, wie Du es auch sehen würdest in meinem Gesicht würden wir uns gegenübersitzen. Nicht immer...
- Vroni: Was issn jetz schon wieder. Klar macht es einen Unterschied, wie man optisch und von der textlichen Ansprache an die Leut angeht. So gehts...
- ralf schwartz: @Vroni :)
- Vroni: Kann ja alles sein, geschenkt. Ich meinte, dass das grottenschlecht und wenig ansprechend UMGESETZT war. Wie wenn ein BWL-er unter...
- ralf schwartz: @Vroni Und eine Website dahinterzulegen, auf der die User hätten voten können … Aber die Kosten, Print geht es gar nicht gut,...
- Vroni: Hrhr, die W&V mal wieder. Leeres Schulheft-Papierkaro und eine Flipchart-Schrift. Kriegt man sofort die beiden Krankheiten Horror Karo-i...
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Am 30. Januar 2006 um 22:43 Uhr
Langsam kommt mir dieses Verhalten ja schon fast putzig unprofessionell vor… ;-)
Am 30. Januar 2006 um 22:43 Uhr
Sagmal, kannst Du nichtmal das Thema wechseln? Du nervst mit deinem klumschen Geschreibe mittlerweile schon genau so wie die Klum selbst.
Am 30. Januar 2006 um 22:54 Uhr
@Jakob: Genauso nervig wie solche Kommentare? Wenns dir nicht passt überles es doch einfach. Du wirst hier zu nichts gezwungen, bekommst keine Spam-Mails von uns und nervige Werbebanner musst du ihr auch nicht anglotzen.
Am 30. Januar 2006 um 22:57 Uhr
ich würde sagen, einfach nur unverfroren.
Durch den genzen Klum-Patsch muss ich schon jedes Mal an die Debatte hier denken, wenn ich Mme. Klum in TV sehe…
(soviel zum Thema Image)
Am 30. Januar 2006 um 23:14 Uhr
Mich würde mal interessieren, ob das mit Briefen vom Finanzamt auch geht in Bergisch-Gladbach :-)
Am 30. Januar 2006 um 23:59 Uhr
unglaublich, aber leider wahr.
Am 31. Januar 2006 um 00:28 Uhr
um es mal in heidi deutsch zu sagen: (mein kommentar auf der heidi klum seite wurde detent gelöscht :-))
das ist ja schlimmer als wie du bist deutschland…
Am 31. Januar 2006 um 06:14 Uhr
Nächste Stufe der Sylvester-Rakete(n) abgeschossen (Update) Teil 2Dieser Artikel führt die am 02.01.06 gestartete Chronik “Nächste Stufe der Sylvester-Rakete(n) abgeschossen (Update)” fort, die für einen einzelnen Beitrag definitiv zu lang geworden ist…
Update 07.01.06, 15:08 Uhr:
Nun hat auch der Spiegel unte…
Am 31. Januar 2006 um 08:01 Uhr
@ Jakob, der hinter einer überaus originell ausgedachten Mailadresse anonym bleibt:
Mal abgesehen davon (was man nun eigentlich wirklich nicht mehr groß erwähnen muss), dass wir hier schreiben, was uns wichtig ist…
Hat dir schon mal jemand mit einem Anwalt gedroht? Nicht in einer Gerichtsshow, sondern so richtig im wirklichen Leben? Und mit einem richtig dicken Streitwert?
Scheinbar nicht, sonst wüsstest du, dass man in so einem Fall jeden Morgen mit Herzklopfen zum Briefkasten geht, um zu sehen, was in der Post ist. Ich kann dir versichern, wir würden hier sehr, sehr gerne das Thema wechseln, wenn aus Bergisch-Gladbach statt Nichtkommunikation und Kommunikation via Dritte mal eine klare Stellungnahme “von Angesicht zu Angesicht” käme.
Schade genug, dass ich das hier hinschreiben muss, aber vielleicht ist dir nicht klar, dass wir hier nicht aus Gründen der Volksbelustigung mit dem Feuer spielen. Wie gesagt, das hier ist keine Gerichtsshow. Das ist das ganz normale Leben von jemandem, der sich im Internet aus der Deckung traut und mit seinem Namen und seiner Anschrift im Impressum dafür geradesteht.
Am 31. Januar 2006 um 08:05 Uhr
Da bin ich relativ baff. Wie einfach wäre es gewesen, tatsächlich “nicht” zu kommunizieren und den Brief einfach auf sich beruhen zu lassen…
Am 31. Januar 2006 um 08:17 Uhr
Vielleicht wollte “die Posttante” auch mal bei Heidis Show mitmachen und rechnet sich durch derlei “Liebesdienste” bessere Chancen aus… ts ts ts …
Am 31. Januar 2006 um 09:50 Uhr
Aehm, vielleicht übersehe ich ja auch was, aber könnte es sein, dass der Brief nicht durch Günther geöffnet wurde, sondern durch die Post, um den Absender herauszufinden (da ich keinen Absender auf dem Umschlag sehen kann)…
Am 31. Januar 2006 um 10:20 Uhr
Tom, da der Brief per Einschreiben rausgegangen ist, hat die Post die Absender-Adresse, muss also nicht reinschauen.
Am 31. Januar 2006 um 10:58 Uhr
Bleibt der Eingangsstempel (auf der Rückseite) der Briefermittlung. Und mal ehrlich: Die Deutsche Bundesp*st (bei aller Unfähigkeit) bringt es doch sicherlich auch noch fertig den Absender eines Einschreibens direkt nach Einlieferung zu “vergessen”.
Am 31. Januar 2006 um 11:22 Uhr
Heidi Klums Brieföffner Patrick Breitenbach, der Werbeblogger, hat endlich Post von der Heidi Klum GmbH bekommen. Nur bringt ihn das auch nicht weiter
Wir erinnern uns
technorati tags: Heidi Klum,
…
Am 31. Januar 2006 um 11:43 Uhr
Also:
Das öffen ist definitiv von der DP! sonst würde hinten nicht der Stempel prangen.
Ein öffnen eines Einschreiben verstößt gegen das Postgeheimnis.
Der Briefzusteller riskirt also seinen Job beim Brötchengeber, wenn er es öffnen lässt und dann zurückgehen lässt. (Ausnahmen gibts immer)
und weiterhin sieht das für mich nach einem normalen Einschreiben ohne Rückschein aus, somit liegt der Post keine Adresse des Versenders vor. Diese Angabe auf dem Umschlag sollte aber von jeder guten Filile bemeckert werden, eben aus den aufgetreten gründen.
grüße aus Köln
Am 31. Januar 2006 um 11:59 Uhr
Tja, an Arroganz kaum zu übertreffen diese Klümchen. Bleibt zu hoffen, dass diesem aus meiner Sicht unprofessionellen Management das Handwerk gelegt wird. Einen Arschtritt werden sie sowieso von den erzkonservativen, bewahrpädagogischen Medienwächtern erhalten, die derzeit öffentlich darüber philosophieren, ob durch die Show Heidis eine Art Identifikation zur Magersucht stattfindet. Wahrscheinlich verweigert er diese Briefe auch.
Am 31. Januar 2006 um 12:15 Uhr
@chris
tütet die post den nicht normalerwiese sendungen, die sie geöffnet hat wieder ein? Ich habe in solchen Fällen immer eine durchsichtige Plastikhülle mit meiner Sendung drin bekommen.
Am 31. Januar 2006 um 12:37 Uhr
Also ich bringe jetzt mal ein wenig Licht ins Dunkle. Hier ein paar Fakten:
1. Es war ein Einschreiben ohne Einwurf (also mit Unterschriftpflicht)
2. Es befand sich kein Absender auf dem Umschlag
3. Der Brief kam in einem anderen Umschlag wieder zurück (auch per Einschreiben, denn ich musste es von der Post abholen und unterschreiben)
Um Herrn Klum kein Unrecht zu tun gehe ich nun auch davon aus, dass der Brief von der Post geöffnet wurde. Wieso man allerdings ein Einschreiben überhaupt ablehnen kann macht mich schon stutzig, denn warum sollte ich sonst 2,40 € dafür ausgeben? Ich will ja dass das Schriftstück sicher ankommt und persönlich entgegengenommen wird. Sonst hätte ich ja auch einfach einen Brief schicken können.
Am 31. Januar 2006 um 12:59 Uhr
du hast die annahme verweigert
…
Am 31. Januar 2006 um 13:38 Uhr
Da steht doch auf dem roten Stempel “Servicecenter Briefermittlung”, oder? Also hat ihn wirklich die Post geöffnet, um den Absender herauszufinden. Kost ja auch alles Zeit und Geld sowas …
Am 31. Januar 2006 um 13:57 Uhr
@Tim Keil
richtig, die antwort darauf ist gerade eben gegeben worden ;-)
@Patrick
Dann nehme das nächste mal ein Einwurfeinsxchreiben. Hier wird nur der Einwurf quittiert (Vom Briefzusteller). So kann sich niemand rausreden udn du hast jederzeit den Nachweis (Amtlich, weil von der Post) das dieses Schriftstück zugestellt wurde.
Abschweifender Weise könntest du alternativ auch solche Schreiben per Gerichtsvollzieher zustellen lassen, aber das ist erstens mit 45 EUR recht teuer und sieht auch nicht so nett aus wenn bei Familie Klum der GV vor der Türe steht.
zurück zum Thema.
Am 31. Januar 2006 um 17:19 Uhr
Die Systemtheorie von Niki Luhmann erscheint mir hier jedoch treffender als der alte Watzlawick:
de.wikipedia.org/wik...
Am 1. Februar 2006 um 00:38 Uhr
Patrick, man kann niemand zwingen, ein privates Einschreiben anzunehmen. Du bezahlst die Post nur dafür, dass sie klingelt und es zu überreichen versucht. Und je mehr man auf Nummer sicher gehen will – z. B. mit dem noch teureren „Einschreiben mit Rückschein“ – desto höher ist letztlich die Wahrscheinlichkeit, dass es abgewiesen wird.
Immerhin ist durch die Rücksendung an dich der Zustellungsversuch dokumentiert.
Auch beim „Einschreiben Einwurf“ hättest du lediglich die Garantie, dass die Post es im Briefkasten der GmbH deponiert, aber keinesfalls, dass es auch gelesen wird … ;-)
Am 1. Februar 2006 um 03:18 Uhr
Die Heidi Klum GmbH und der “offene” BriefMal davon abgesehen, dass Frau Klum vermutlich immer noch gar nichts von dem ganzen drumherum sie, ihren Namen und den Werbeblogger betreffend weiß… Der offene Brief der werbeblogger wurde “nicht angeommen” von der Klum GmbH, war zwar trotzdem geöffn…
Am 1. Februar 2006 um 18:31 Uhr
Ist Heidi Klum GmbH verwirrt und kann nicht nicht kommunizieren?Günther Klum war möglicherweise verwirrt und vielleicht sogar
Am 1. Februar 2006 um 18:52 Uhr
Vielleicht geht auch alles automatisch zurück, was z.H. Fr. Heidi Klum geht? Die Dame ist dort sicherlich nur selten anzutreffen und für ein Einschreiben ist das echt tödlich, oder?
Außerdem ist so garnicht ersichtlich von wem der Brief stammt und worum es geht. Da laufen bestimmt genug ähnlich aussehende Briefe mit Fanpost, Heiratsanträgen, … ein. Erfolgsversprechender erscheint mir der Weg über ihre PR-Stelle, sozusagen ein Interview-Gesuch.
Am 2. Februar 2006 um 11:44 Uhr
Daß man Einschreiben abweisen kann ist mir auch neu. Was allerdings nicht abweisbar ist, ist eine Zustellung durch den örtlichen 128Gerichtsvollzieher. Soll soviel ich weiß auch nicht sooo teuer sein.
Am 2. Februar 2006 um 18:31 Uhr
So ähnlich kamen meine feurigen Liebesbriefe in der Schulzeit auch immer zurück.
Ich denke der Tip, daß die grundsätzlich nix eingeschriebenes z.H. Heidi Klum annehmen(zumal ohne Absender) ist wahrscheinlich richtig.
Am 2. Februar 2006 um 21:24 Uhr
Cheater: Liebesbriefe per Einschreiben werden meiner Erfahrung nach als unromantisch empfunden, das sollte dich nicht weiter wundern.
Frau Klum ist, Branchenberichten nach, in dieser Hinsicht wohl auch vom Markt.
Am 3. Februar 2006 um 11:12 Uhr
Du kannst ein wirklich leid tun, aber eine Annahmeverweigerung würde ich als “das ist mir zu doof mich mit dem noch zu beschäftigen” intepretieren, denke das Thema ist zumindest für Dich damit durch…aber ob Klumi mal wieder irgenwelche Blogbetreiber mit einem Anwalt droht wegen des Namen in der URL?
Am 4. Februar 2006 um 13:28 Uhr
Ich bin mir auch nicht sicher, ob es clever ist, ein Einschreiben an eine Postfach-Adresse zu senden… Wie allerdings ein Postfach die Annahme eines Briefes verweigern kann, ist mir indes auch nicht klar.
Am 4. Februar 2006 um 13:59 Uhr
Hat nicht viel mit Cleverness zu tu oder hast du etwa die Privatadresse von Heidi parat? ;-)
Am 22. März 2006 um 11:26 Uhr
Claudia Schiffer kollert …Supermodel treibt ehemalige Köchin in den Ruin
Am 23. Mai 2006 um 12:07 Uhr
Was macht Heidi?
Am 23. Februar 2008 um 23:25 Uhr
[...] kann nicht nicht kommunizieren. – Paul Watzlawick [...]