25.01.06
07:40 Uhr

Good Bye old Kathodenstrahlröhre?

Keine Werbung für LCD-Displays sondern der besorgte Blick auf das Medium Fernsehen:

Television is increasingly seen as ‘infotainment,’ not a credible source of information.

So ließ es Richard Edelman in der International Herald Tribune verlauten.

Gerold berichtete bereits in seinem Blog
über das am Montag veröffentlichte Trust-Barometer der PR-Agentur Edelman. Darin konnte man sehr wohl den Trend erkennen, welcher sich für die kommenden Jahre abzeichnen wird: Offzielle Stellungnahmen von Top-Entscheidern werden weniger beachtet, als die Aussagen von “Menschen wie du und ich”:

When asked what kinds of people they trusted most as credible sources of information about a company, respondents most often chose “a person like yourself or your peer.” In the United States, for instance, 68 percent chose this response, compared with only 28 percent for a chief executive.

Dahinter verbirgt sich natürlich ein enormes Potenzial für Weblogs, auch im Bezug auf zukünftige Businessaktivitäten. Die Glotze dagegen ist den Menschen für den Empfang von Informationen (und damit auch von Verbraucherkriterien) im Laufe der Jahre einfach zu flach geworden. Besonders in Italien zeichnet sich dieser Trend deutlich ab, allerdings dürfte der italienische Medienhengst Berlusconi da sein Teil zu beigetragen haben:

(…)only 9 percent of people said they turned to TV first; 24 percent of respondents there said they trusted the Internet.

Was heißt das nun alles auf den Punkt gebracht? Da lasse ich Richard Edelman am besten nochmal selbst zu Wort kommen:

For business, it means they’ve got to change their game plan.

Einen ausführlichen Artikel dazu bei International Herald Tribune, via adpulp.

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Ein Kommentar

  1. Gerold Braun

    Interessant auch was Edelmans Deutschland-Chefin, Cornelia Kunze, zum Thema sagt: „Top-Down-Kommunikation und die Kontrolle von Botschaften haben ausgedient. Verbraucher, Mitarbeiter, Aktionäre und Öffentlichkeit versuchen, an Unternehmensentscheidungen zu partizipieren – und greifen dafür insbesondere auf ihr eigenes Informationsnetz zurück. Insbesondere Journalisten nutzen bei ihrer Recherche immer mehr auch die überall auf der Welt dramatisch wachsende Blogosphere.“

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Eure Kommentare

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  • Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
  • ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
  • sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
  • iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
  • ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
  • Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
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