14:30 Uhr
Die Akte Heidi und Günther K.
++ Achtung: Ergänzende und ähnliche Chronologien bieten derzeit Hirnrinde (sehr ausführlich und teilweise besser informiert), problematik.net (Linksammlung), Andrea Weckerle (Amerikanerin, die eine englische Übersicht gibt) und lino (englische Chronologie) an. ++
16.01.2006 14:30 Uhr
Günther Klum meldet sich beim Handelsblatt per Fax.
12.01.2006 06:50 Uhr
Der Fall erscheint in der Werbefachzeitschrift horizont unter der Überschrift “Absurder Streit um die Schöne und den Blogger” mehr dazu auch hier.
Das vollständige Interview mit mir und Oliver Wagner findet man nun auch bei horizont.net.
Auch Markenbusiness News befasst sich mit den Themen der angeblichen Markenrechtsverletzungen aus der Blogosphäre.
11.01.2006 07:15 Uhr
Erneut erscheint ein Beitrag von Mario Sixtus in der Frankfurter Rundschau. Darin geht es unter anderem auch um den möglichen Rechtsschutz von Weblogautoren und das Weblogecho in den USA und Australien. In der heutigen Printausgabe dürfte der Artikel auch zu finden sein.
09.01.2006 22:45 Uhr
Der erste TV-Bericht im Internet. Wir sind ehrengesenft.
Das Radiointerview mit radio eins rbb ist nun freigegeben. Danke an Thomas für die Aufzeichnung. Im Forum von openbc möchte ich übrigens eine ernsthafte Diskussion zu diesem Thema fortführen und das Thema auf anderer Ebene vertiefen. Sollten sich weitere wirklich wichtige Ereignisse ergeben,so melden wir uns natürlich sofort. Ansonsten gibt es von nun an wieder Werbeblogger-Business as usal.
07.01.2006 23:35 Uhr
Um der einen oder anderen Diskussion besser folgen zu können, habe ich einen RSS-Feed für Kommentare eingerichtet.
07.01.2006 20:30 Uhr
Das New Yorker Weblog being-reasonable.com von Marc E. Babej geht in die dritte Runde.
07.01.2006 15:50 Uhr
Spiegel Online schreibt über Heidi Klum, Sozialgericht und Döner.
07.01.2006 15:40 Uhr
Andreas, einer unserer besten Spieler auf dem Platz, ist ja momentan leider im Trainingslager. Nichtsdestotrotz hat er es sich nicht nehmen lassen, einen scharfsinnigen Kommentar zu den Ereignissen in seinem Blog aus der Ferne zu liefern. Warum ausgerechnet Schnellinger? fragt er sich. Dieser Beitrag trägt ein Stück dazu bei, dass Blogger und Nicht-Blogger die jetzige Gelegenheit nutzen sollten, um aufeinander zuzugehen.
07.01.2006 12:40 Uhr
Bjoern denkt über Krisen-PR nach und mit einem
Zitat von Peter Turi, aus dem Kommentarbereich von Indiskretion Ehrensache, möchte ich ein friedliches Wochenende einleiten:
Papa Klum, darf man nicht gleich böse sein. Ich hab mit Papa Klum mal telefoniert. Den muss man sich als Bergisch-Gladbacher Eislaufmutti mit Bart vorstellen: viel Ehrgeiz, wenig Reflektion.
06.01.2006 23:15 Uhr
Realizeme.de macht ganz besonders einem Herrn Becker klar, dass es zu keinem Zeitpunkt eine Hetze gegen Heidi Klum unter den Weblogs gegeben hat. Danke für den klärenden Beitrag.
06.01.2006 15:35 Uhr
Die belgische Zeitung De Standaard erwähnt die Angelegenheit in ihrem Weblog.
06.01.2006 15:00 Uhr
Silke schreibt im KMU-Blog einen gelungenen Beitrag mit dem Titel Markenbewusstsein und bereichert die Diskussion in Bezug auf das Thema Markenführung.
06.01.2006 12:20 Uhr
Voraussichtlich zwischen 17.00 und 18.00 Uhr werde ich mich bei radio eins rbb äußern. Ein Artikel in der nächsten Ausgabe der horizont wird ebenfalls erscheinen. Dort gehe ich noch einmal genauer – sollte nicht all zuviel gekürzt werden – auf das Thema Markenführung und Weblogs ein. Eine Boulevardzeitung hier vor Ort wird mich ebenfalls in Kürze zu den Ereignissen befragen.
06.01.2006 09:45 Uhr
Unser Stammleser Ramses101 verfasste in seinem Blindtext-Blog eine gelungene Schnellanleitung, wie man eine Marke verbrennt.
05.01.2006 21:20 Uhr
Die Amerikanerin Andrea Weckerle hat in ihrem Blog New Millennium PR eine wunderbare Zusammenfassung der letzten Ereignisse auf Englisch verfasst. Unter anderem werden dort die wichtigsten Passagen aus dem Handelsblattartikel übersetzt.
05.01.2006 20:40 Uhr
Ich möchte mich wirklich noch einmal für den offenen Brief gestern (deutsch + englisch) stark machen. Das ist definitiv keine Satire, sondern ein ernsthafter Versuch eine Beilegung des Konfliktes ohne weiteren Gesichtsverlust herbeizuführen. Der Brief ist übrigens heute auch per Einschreiben an die Heidi Klum GmbH – z.H. Heidi Klum – verschickt worden.
05.01.2006 20:00 Uhr
Ein harmonisches Happy End prophezeit mir Max Zorno, sollte ich mir selbst die Marke Heidi Klum in der noch freien Klasse 42 sichern:
Trotz allen Trubels geht die Posse am Ende zugunsten des Bloggers aus: Patrick bringt seinen Heidi-Klum-Verlag an die Börse, scheffelt Millionen. Günther K. zieht seine Forderungen zurück, Heidi K. lässt sich von Seal scheiden, verliebt sich in Patrick (man ist sich während des Rechtstreits näher gekommen), gibt ihren alten Namen auf und lebt als “Frau Werbeblogger” glücklich bis ans Ende ihrer Tage.
Meine Frau wird zwar etwas dagegen haben (es sei denn Seal wäre dann verfügbar), aber trotzdem ein herrliches, satirisches Gedankenspiel in gewohnter Zorno Manier!
05.01.2006 19:00 Uhr
– Verlinkung wurde wegen zweifelhaftem Inhalt gelöscht –
Oder doch Guerilla-Marketing? Vermutet jedenfalls medienrauschen.de.
05.01.2006 18:40 Uhr
Ein weiterer klassischer “Ad-Blog” aus den USA widmet sich dem Thema. Adpulp titelt “Heidi Klum Wird McHottie” Causes Freedom Of Speech Stir
05.01.2006 17:20 Uhr
Co-Autor und Mitstreiter Gerold bildet sich seine Meinung zum Thema Markenführung. Dinge, die ich mich fast schon nicht mehr traue anzusprechen.
05.01.2006 12:00 Uhr
Den Handelsblatt-Artikel gibt es auch online. (Danke an Sanníe)
05.01.2006 10:55 Uhr
Thomas Knüwer ergänzt den heutigen Printartikel in seinem Blog Indiskretion Ehrensache mit einem neuen Eintrag.
Darin wird übrigens zum ersten Mal konkret über die Echtheit der E-Mail gesprochen:
Eines steht nun fest: Günther Klum ist tatsächlich der Absender der merkwürdigen Mail. Über sein Büro in Bergisch-Gladbach erhielt ich Kontakt – allerdings wollte er nur per E-Mail antworten. Das tat er auch.
Auch Österreich, in diesem Fall Futurezone vom ORF, interessiert sich für die derzeitige Auseinandersetzung.
05.01.2006 10:00 Uhr
Interessierte Leser sollten sich unbedingt die heutige Ausgabe des Handelsblattes kaufen (eigentlich ja sowieso täglich). Dort berichtet Thomas Knüwer ausführlich über unseren Fall, aber auch über den Streit zwischen Björn und dem Sozialgericht Bremen. Aus diesem Artikel stammen übrigens auch die zitierten Äußerungen von Herrn Klum.
05.01.2006 02:16 Uhr
Gedanken zur Nacht – Gedanken zum Morgen
Herr Klum äußerte sich wie folgt (immer noch per E-Mail) am gestrigen Tag gegenüber einem Pressorgan:
Herr Breitenbach benutzt als Trittbrettfahrer für die Bewerbung seiner Website kostenlos den geschützten Namen Heidi Klum und die Medien. Von ihm ausgesehen geschickt und warum sollte er aus eigener Kraft seine Seite bewerben, wenn es doch auch anders geht. Ihre Bemühungen zeigen doch, daß auch Sie geneigt sind ihm eine kostenlose Werbeplattform zu bieten. Die rechtlichen Fragen sollten von den Leuten beantwortet werden, die mehr davon verstehen. Schauen wir mal, ob Herr Breitenbach auch in Ihnen jemanden gefunden hat, der ihm seine Werbung bezahlt.
05.01.2006 01:20 Uhr
The Blog Herald fragt “Have the Germans gone crazy?”
04.01.2006 22:30 Uhr
Durch einen offenen Brief an Heidi Klum möchte ich die Angelegenheit weiterhin schnellstmöglich aufklären und eine baldige friedliche Einigung erzielen. Schließlich geht es hier sowohl um die Marke aber natürlich in erster Linie auch um die Person “Heidi Klum”.
04.01.2006 22:10 Uhr
Auch Italiens Weblogs werden aufmerksam. Fratelli d’italia schreibt einen Beitrag.
Hier die Übersetzung, freundlicherweise von meiner zukünftigen Sekundantin Regine verfasst:
Patrick Breitenbach vom kollektiven Blog Werbeblogger hat eine Unterlassungs- und Rücknahme-Erklärung von jemandem bekommen, der sich als Vater eines bekannten Supermodels präsentiert und verlangte, daß der Name der Vorgenannten gelöscht und nicht weiter für “Werbezwecke” genutzt werden solle, weil es sich um eine eingetragene Marke handele.
Bizarrerweise hoffend, keinem Fake aufzusitzen, lade ich die ganze Blogosphäre aufgrund dieses Vorschlags dazu ein, einen Post mit diesem Titel zu veröffentlichen und die folgende Nachricht zu vervielfältigen, mit einem Trackback zu Patricks Post. Die Experten unter Euch werden sicher wissen, daß das Geschriebene nicht wirklich eine Gesetzesverletzung ist.
04.01.2006 19:47 Uhr
Steve Rubel titelt “Hey Blogger, Get Your Hands Off My Supermodel Daughter”.
04.01.2006 19:22 Uhr
Jeff Jarviz Buzz Machine berichtet unter dem Titel “Verboten” über den “kerfuffle” um “his Liebchen’s name”.
04.01.2006 17:20 Uhr
Um dem wachsenden Interesse aus Übersee und der restlichen Weblogwelt gerecht zu werden, erschienen zwei englische Artikel. Ich bitte mein holpriges Englisch zu entschuldigen. Die folgenden Ereignisse hat Timo auf seinem lino Blog in englischer Sprache zusammengefasst. Dickes Dankeschön dafür!
04.01.2006 11:35 Uhr
Auch die Zeit bloggt bei Claras Loft über die Ereignisse.
04.01.2006 11:18 Uhr
Mario Sixtus wies uns gerade daraufhin, dass sein Artikel auch in der heutigen Print-Ausgabe der Frankfurter Rundschau erschienen ist.
04.01.2006 09:30 Uhr
Die USA nimmt sich langsam der Thematik an. Shel Israel, Autor des Buches “Naked Conversation” revidiert in seinem Weblog-Beitrag seine bisherige Meinung über die deutsche Blogkultur.
04.01.2006 00:40 Uhr
Mario Sixtus berichtet im Onlinebereich der Frankfurter Rundschau über allerlei juristische Eitelkeiten in der Blogosphäre
03.01.2006 23:20 Uhr
Unser hochgeschätzer New Yorker Blogkollege Marc von Being Reasonable macht sich nicht nur für die Google-Translation-Funktion unserer Beiträge stark:
Now here’s the beautiful part: thanks to Google translation functionality, you can follow the whole story in English. The result is far from perfect (Yoda meets foreign exchange student), but it’s definitely worth a read.
Ja ist denn niemand von euch Krauts des Englischen so mächtig? Wir doch bestimmt können besser das schreiben!
By the way, Marc weiß wie man Marken besser behandeln sollte, zur Abwechslung also mal wieder etwas Werbeblogger-Content.
03.01.2006 21:00 Uhr
Ich bin nicht unbedingt ein eingefleischter Fan von Heidi Klum, wie es der Berliner Kurier in seiner Überschrift anklingen lässt.
03.01.2006 19:57 Uhr
Gala-Redakteurin Stefanie Richter schreibt in stern Blogs einen Artikel über die eigentümliche Auffassung von Werbung im Fall Klum und natürlich über die aktuellen Ereignisse.
03.01.2006 19:12 Uhr
Focus Online berichtet über Björns Auseinandersetzung mit dem Sozialgericht Bremen. Wenigstens eine klare Stellungnahme bei der auch, ohne Gesichtsverlust, eine vorschnelle Handlung entschuldigt und zurückgenommen werden kann. Halte ich übrigens für eleganter als stoisches, politeskes Aussitzen.
03.01.2006 12:20 Uhr
Die Nachricht erreicht die Schweizer Boulevardlandschaft bei 20min.ch. Kein Zeichen der Klum GmbH.
03.01.2006 08:30 Uhr
Die Ruhe vor dem Sturm. Wird es heute ein Statement aus dem Hause Klum geben? Oder verlässt man sich lieber auf die Sicker-Taktik?
Möchte man einigen Gerüchten und Hinweisen Glauben schenken, so könnte sich Günther Klum derzeit in Cuixmala, Mexiko bei seinem Schwiegersohn aufhalten.
02.01.2006 19:25 Uhr
Erste Lebenszeichen? Herr Klum meldet sich angeblich bei der Netzeitung, natürlich per E-Mail:
Die Netzeitung hat nach meinem Artikel übrigens auch eine Mail von Günther Klum erhalten – er schreibt darin, man sollte Herrn Breitenbach besser kein Forum bieten.
Netzeitung-Autor Peter Schink dazu im Kommentarbereich:
Ja, etwas erstaunt war ich doch, als ich bei der Netzeitung eine Mail von Herrn Klum in meinem Postfach fand.
Als ich daraufhin die Sekretärin nochmal anrief, war die aber immer noch nicht schlauer – und bestätigte mir lediglich, dass Günther Klum eben jene Mailadresse benutzt. Das Thema wird mich voraussichtlich morgen weiter beschäftigen…
Vollständiger Artikel hier.
02.01.2006 17:20 Uhr
Herr Knüwer vom Handelsblatt wartet auf Rückruf. Ein wichtiges Blatt für große Markenartikler in Deutschland. Können Sie bitte mal rangehen, Herr Klum?!
02.01.2006 16:34 Uhr
Interessanter von Sanníe empfohlener Hintergrundartikel der WAMS zur Familie Klum aus dem Jahre 2003.
02.01.2006 15:55 Uhr
Erste ernsthafte Zweifel im Kommentarbereich kommen auf, dass es sich evtl. vielleicht doch um eine Fälschung handeln könnte. Bis jetzt keinerlei Regung der Heidi Klum GmbH.
Der ganze Vorgang könnte ggf. ein Fake sein! Ich habe mich gerade mit der die Marke vertretenden RA-Kanzlei unterhalten: Dort ist über die Aktivitäten eines “Günther Klum” vs. Werbeblogger absolut nichts bekannt.
Überdies soll es so sein, dass Herr Günther Klum (der Echte) üblicherweise alle markenrechtlichen Angelegenheiten in Bezug auf die Marke “Heidi Klum”, zumal in Deutschland, nicht direkt, sondern über die Kanzlei “Osborne Clarke” vornehmen lässt.
N24 berichtet via netzzeitung.de
02.01.2006 15:25 Uhr
Die Netzzeitung nimmt sich der Sache an und telefoniert gezielt nach. Herr Klum scheint aber bisher nicht greifbar zu sein. Hat der Mann kein Handy?
02.01.2006 14:15 Uhr
Der Onlineauftritt der Werbefachzeitschrift Horizont berichtet im Paid-Content-Bereich (siehe auch hier im Kommentar)
02.01.2006 10:22 Uhr
Die Nachricht erreicht erstmals eine größere Nachrichtenquelle im Netz: Golem.
02.01.2006 07:15 Uhr
Die Uhr ist abgelaufen. Vorsichtig schiebe ich alle 2 Sekunden meinen Vorhang zur Seite um nach einem verdächtigen Wagen Ausschau zu halten. Mist! Ich muss zum Pixelschubsen! Immer noch kein Lebenszeichen der Heidi Klum GmbH, ob es sich beim Verfasser der E-Mail wirklich um einen bevollmächtigten und geschäftsfähigen Günther Klum handelte.
Nachtrag 01.01.2005
Es scheint sich wirklich um KEINE Fälschung zu handeln, in den Kommentaren sind Hinweise auf eine übliche Vorgehensweise eingegangen. Siehe hier bei Googlegroups und Zeitungsauschnitt *räusper* der Bild.
Nachtrag 31.12.05 16:24
Es ergeben sich durchaus auch fruchtbare Gedanken aus dieser verqueren Angelegenheit. So legt elfengleich.de einen Vorschlag vor, doch eine eigene kleine Rechtsschutzversicherung zu gründen.
HINWEIS:
Um unsere Leser auf dem Laufenden in Sachen Heidi und Günther K. zu halten, haben wir beschlossen die neuesten Ereignisse in einem zeitlich variablen Posting zu platzieren. Sollte es also Neuigkeiten geben, wird der Zeitstempel dieses Beitrages aktualisiert und damit wieder auf der Seite nach vorne platziert. Der ursprüngliche Eintrag “Heidiheida der Klumpfuß” soll wegen chronologischen Gründen in seiner bisherigen Form erhalten bleiben, aber auch eben nicht mehr unübersichtlich weiter wachsen.
– Achtung chronologische Reihenfolge wegen Übersichtlichkeit nun in anderer Richtung –
289 Kommentare
Einen Kommentar schreiben
- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
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Am 2. Januar 2006 um 10:37 Uhr
Du solltest nach einem Bus Ausschau halten. Wahrscheinlich kommen Karel Gott und die Fischerköre und singen den ganzen Tag “Heidi” vor deinem Fenster.
Am 2. Januar 2006 um 10:41 Uhr
Solange Seal nicht singt…
Am 2. Januar 2006 um 10:48 Uhr
achtung es eskaliert! der shop- und der werbeblogger stehen unter beschuss
…
Am 2. Januar 2006 um 11:16 Uhr
gute Googleplatzierung
Ich drück Dir die Daumen das alles jut ausgeht :)
Am 2. Januar 2006 um 11:18 Uhr
also gut platziert wenn man nach dem Modell bei Google googelt.. html wurde ja im Kommentar nicht mit übernommen.
Am 2. Januar 2006 um 11:20 Uhr
Argh!! Das sehe ich jetzt erst!
Günther bringt mich um!
Am 2. Januar 2006 um 13:15 Uhr
Einsamer Spitzenreiter: “Heidi Klum” + Werbeblogger der Werbeblogger ist beim Stichwort “Heidi Klum” ganz alleine auf der ersten Googlseite:
aber sehr pikante Position mit würzigem Text unter der Position No. 1+2 .. ROFLMAO :-))
Ich stehe erst auf 11 und Lawblog auf 12. Sonst keine w…
Am 2. Januar 2006 um 13:55 Uhr
Nächste Stufe der Sylvester-Rakete(n) abgeschossenScheinbar wird es nichts mit der erhofften Ruhe nach den Rechtstreitigkeiten, die sich am Horizont für den Shopblogger und den Werbeblogger abzeichnen (siehe auch “Turbulente Jahreswende”). Während die Tastaturen in der Blogosphäre weiter fleißig klapp…
Am 2. Januar 2006 um 14:00 Uhr
Das haut den stärksten Klum um.Sollte es tatsächlich noch Jemand geben, der den Kasus Klum vs. Werbeblogger noch nicht erlesen hat, dem empfehle ich die dringende Lektüre dieses ach so herrlichen Unglaublichen.
Der Werbeblogger hält hier seine Leser auf dem Laufenden.
Ich erspare …
Am 2. Januar 2006 um 14:14 Uhr
Horizont sotgt für weitere öffentlichkeit:
leider im paid content:.
horizont.net/news/ma...
Heidi Klum mahnt Blogger ab
Pech für den Blogger Patrick Breitenbach: Der Vater und Manager von Top-Model Heidi Klum hat einen Internetbeitrag des Werbebloggers abgehmahnt. Vater Günther Klum beklagt, dass in der Url zu dem Beitrag “Heidi Klum wird McHottie” der Name Heidi Klum genutzt wird. Der Name sei aber als Markenname gesetzlich geschützt. Klum verlangt Änderung. In der Blog-Spähre sorgt die Klum-Attacke für Furore. Die Werbepartner dürfte das weniger freuen. Erste Rufe nach Katjes-Boykott werden laut. Breitenbach hält derzeit aber auch noch ein Fake für möglich. ork
Am 2. Januar 2006 um 14:36 Uhr
Du liebe Zeit. Das entwickelt sich ja gerade zur reinsten Blogonovela. Nur die Werbepausen nerven ;-)
Am 2. Januar 2006 um 14:39 Uhr
Mal ehrlich: Du bist Heidi.
Mindestens!
Am 2. Januar 2006 um 14:42 Uhr
Wenn Heidi Deutschland ist, dann bin auch ich Heidi (und sogar Vaterheidi – schrecklicher Gedanke, sowas :-)
Am 2. Januar 2006 um 14:42 Uhr
Die Lawine kommt in Fahrt
Nachdem Familie Klum in Klein-Bloggersdorf schon seit einigen Tagen keinen guten Ruf mehr genießt, erreichen die ersten Ausläufer der Empörungslawine auch herkömmliche Medien. Golem und die Werbefachzeitschrift Horizont.net berichten über die arrog
Am 2. Januar 2006 um 14:49 Uhr
Na ja vieleicht hat der Günni auch einfach nur Angst, weil jemand gedroht hat, das gezockte Mini DV Tape im WWW zu veröffentlichen >>
netzeitung.de/entert...
Günni sucht das Glück!
Am 2. Januar 2006 um 15:03 Uhr
Hallo Patrick,
frisch aus dem Winterurlaub, schnell mal im Netz die aktuellen Blogs gelesen. Dann beim Werbeblogger. Upps! Aufschrei! Lächel!
Egal wie es auch endet Patrick. Die Klumms haben schon jetzt verloren. Die Sympathiepunkte liegen immer bei David und nicht bei Goliath. Genug Promotion für den werbeblogger hat es ja schon gebracht :-)
Vielleicht wäre es eine Idee, für dich einen Spenden-Fonds einzurichten. Falls die Klumms Moneten sehen wollen. Hoffentlich verwenden die Klumms dann noch deinen Namen. Der ist ja sicherlich auch rechtlich geschützt. Hähö!!!
Vielleicht sollte ich auch mal einen Hinweis an die Redaktion von TV-Total schicken. Oder gar Oli Pocher. Die lieben solche Geschichten.
Fazit: Es gibt volle Punktzahl für euch aus der Guerilla Szene.
Am 2. Januar 2006 um 15:18 Uhr
Ich fand noch dieses:
im Weblawg lasse ich mich darüber aus, ob das zögerliche Verhalten von “Günther Klum” zusammen mit der von ihm aktiv betriebenen Unter-Druck-Setzung und knappen Fristsetzung ggf. wiederum als Verstoß nach §1 UWG zu werten ist, was für ihn eine Abmahnung und UE bedeuten könnte. Ich meine aber, das wir Blogger viel zu nett dafür sind.
Bedenkt man, dass jetzt auch die Netzeitung berichtet, so sieht es im Augenblick so aus, als ob sich die freundlichen Grüße des “Günther Klum” zum markenpolitischen Eigentor entwicklen.
Noch ist es für “Günther Klum” nicht zu spät, die Situation zu deeskalieren.
Am 2. Januar 2006 um 15:31 Uhr
Vor allem per E-Mail zwischen den Feiertagen. Was, wenn dann jemand in Urlaub (sprich: ohne Mail)ist?
Was passiert eigentlich, wenn so eine Mail im Spam-Filter versackt? Ich finde, so etwas sollte man per Post regeln…
Am 2. Januar 2006 um 15:36 Uhr
Vorsicht!
Der ganze Vorgang könnte ggf. ein Fake sein! Ich habe mich gerade mit der die Marke vertretenden RA-Kanzlei unterhalten: Dort ist über die Aktivitäten eines “Günther Klum” vs. Werbeblogger absolut nichts bekannt.
Überdies soll es so sein, dass Herr Günther Klum (der Echte) üblicherweise alle markenrechtlichen Angelegenheiten in Bezug auf die Marke “Heidi Klum”, zumal in Deutschland, nicht direkt, sondern über die Kanzlei “Osborne Clarke” vornehmen lässt.
Näheres dazu wird morgen ab ca. 11:00 Uhr Herr RA Herbert Kree unter Tel. 0221-5108409-0 mitteilen können.
Bislang ist dort jedoch zu diesem Vorgang (und das ist erstaunlich!) nichts bekannt! Wir wissen also im Augenblick nicht, wer da in wessen Namen die Marke “Heidi Klum” gegenüber dem Werbeblogger vertritt.
Denkbar wäre es, dass sich jemand als “Günther Klum” ausgibt, gezielt Streit mit einem vielbeachteten Blogger sucht, ggf. sogar, um einen Angriff auf die Marke “Heidi Klum” vorzunehmen.
Vorsicht!
Am 2. Januar 2006 um 15:42 Uhr
Naja, in dubio pro Blogger.
Vielleicht hat sich Herr K. auch nur mal’n Späßchen erlaubt? Ist ja schließlich auch kurz vor Karneval, hm?
Am 2. Januar 2006 um 15:46 Uhr
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine solche Marke tagelang blind und taub ist und noch nicht mal Anfragen gelesen werden.
Am 2. Januar 2006 um 15:47 Uhr
@Dr. Dean:
Ich bin weiterhin auf der Hut. Wenn es ein Fake ist, dann ein sehr gut gemachter -> Domainabsender. Vielleicht können ein paar Cracks unter euch sagen wie einfach so etwas zu faken ist. Bzw. kann jemand mal nach hknewyork.com forschen?
Wäre natürlich ein dickes Ding wenn wir einem Schwindel aufgesessen wären.
Ich zitiere mal Bart Simpson: “Ich hab nichts gemacht!”
Das ist jetzt reine Spekulation: Noch ist ja nichts offizielles eingeleitet worden, daher auch keine Info an ausführendem Organ??!! Natürlich ein gewagter Umkehrschluss.
Anderseits wer will der Marke dadurch schaden? Inwieweit lässt sich sowas planen?
Naja wenn es so wäre dann gibt es bestimmt ne Klage, allerdings für den Faker. Oder können wir dann auch fällig sein?
Am 2. Januar 2006 um 15:48 Uhr
Und warum reagiert niemand bei Klum Gmbh?
Am 2. Januar 2006 um 15:50 Uhr
N24 hat offensichtlich die Meldung der Netzeitung übernommen (n24.de/wirtschaft/mu...). Ob wir das ganze dann heute abend auch schon im Boulevard-TV sehen werden?
Am 2. Januar 2006 um 15:52 Uhr
@Dr. Dean:
Übrigens TAUSEND DANK für die Info! Hätt ich glatt vergessen.
Am 2. Januar 2006 um 16:06 Uhr
hei* klu* und der werbebloggerdie internetwelt treibt seltsame früchte unter den gewerblichen stars…
aber irgendwie erinnert mich das an einen herrn von gravenreuth und die sache mit dem explor… (huch, bloss nicht hinschreiben, sonst werde ich verklagt…)
nachtrag:
sollte…
Am 2. Januar 2006 um 16:08 Uhr
Also nochmal zum Mitschreiben:
Wir haben eine Mail mit einem Absender und Return path bekommen, dessen Domain auf eine Firma eingetragen ist, die laut whois die gleiche New Yorker Geschäftsadresse hat wie Heidi Klum.
Ich weiß, dass man als Absender (und mit etwas krimineller Energie auch als Return path) natürlich im Prinzip alles mögliche eintragen kann.
Aber: Patrick hat auf dieses Mail (also an die im Absender angegebene Mailaddy) geantwortet. Und die nächste Botschaft von “Günther Klum” war wiederum eine Antwort (mit Zitat) auf dieses Mail von Patrick.
Ich gehe also bis zum Beweis des Gegenteils davon aus, dass unser Rückmail in einem authentischen Klum-Briefkasten gelandet ist. Und falls dieser Klum Briefkasten von jemandem gecrackt sein sollte – deren Problem.
Einige Infos zum Manipulieren von Return Paths siehe hier.
Am 2. Januar 2006 um 16:08 Uhr
Ist es nur der Alleingang des Papas?
Ist es der Wunsch, nur positiv über die eigene Lütte zu lesen?
Oder die Hoffnung, grundsätzlich Kapital aus allem herausschlagen zu können?
Ein Fake: Hey, das wäre genial…
Am 2. Januar 2006 um 16:13 Uhr
Villeicht sollt ich doch noch mal den entscheidenden Satz aus dem Artikel über Return-Path-Manipulation zitieren:
“Denn es ist für Privatleute schwierig, die zurückgesendeten E-Mails gezielt abzufangen. Ihre Antwort an info@fbi.com wird also direkt beim FBI landen und nicht beim Hacker.”
Am 2. Januar 2006 um 16:16 Uhr
Die 1. Regel bei einem nicht relevanten Vorwurf heißt: Sage “Nein”.
D.h. Irgendjemand bei Klum hätte spätestens heute morgen laut und deutlich “Nein, damit haben wir nichts zu tun” sagen müssen.
Stattdessen ist Vater Klum, der Geschäftsführer, laut Netzeitung nicht erreichbar, der zuständige RA, wie wir hier lesen, auch nicht. Das stinkt zum Himmel.
Am 2. Januar 2006 um 16:18 Uhr
Wobei man ganz klar sagen muss dass sich hinter der Domain nicht die Firma Heidi Klum GmbH befindet, sondern die amerikanische Firma “HK Company LLC”.
Kann da mal jemadn genauer forschen??
Am 2. Januar 2006 um 16:23 Uhr
Ich seh das wie Lazerte: Die Mail wird wohl echt sein.
Vielleicht erklärt das die lange Reaktionszeit:
“Günther Klum ist nun nicht etwa Vater im Hauptberuf, sondern Geschäftsführer der Heidi Klum GmbH, sein Büro liegt in Bergisch Gladbach in seinem Wohnhaus [...], einzige Angestellte ist seine Sekretärin.”
wams.de/data/2003/09...
Am 2. Januar 2006 um 16:24 Uhr
Der Whois-Eintrag der fraglichen Domain sagt:
Record created on 22-Nov-2002
Database last updated on 08-Oct-2004
Sorry, den Scriptkiddie will ich sehen, der mit solcher kriminellen Energie und Weitblick vorgeht…
Am 2. Januar 2006 um 16:36 Uhr
Also ich interpretiere das Dilemma mal aus der Sicht des älteren Herren Klum:
Sein Anwalt hat ihm mal gesagt, dass in einer Domain der Name seiner Tochter nicht auftauchen darf. Da aber Herr Klum nicht weiss, was genau eine Domain ist, wurde ihm gesagt;
“Das ist das was im Internet Explorer oben steht.”
Okay, somit ist jetzt “http://www.werbeblogger.de/index.php/2004/11/30/heidi_klum_wird_mchottie”
eine Domain für Herr Klum – also, etwas zum aufregen. Wenn die URI nicht ge-”re-writed” wäre, wäre wahrscheinlich alles gut.
Also, dem Herrn Klumm .htaccess erklären und den Anwalt sparen. ;-)
Maximale Erfolge!
Am 2. Januar 2006 um 17:00 Uhr
Darf’s ein bisschen Werbung sein?Heute finde ich bei Golem den Bericht Blogs mit merkwürdigen Markenproblemen. Es geht um zwei Blogeinträge vom Shopblogger und vom Werbeblogger. Über ersteren hab ich bereits kurz geschrieben. Beim Werbeblogger soll sich nun der Vater von Heidi Klum ge
Am 2. Januar 2006 um 17:22 Uhr
Sage mal Patrick ist n-tv bei Dir nicht eigentlich N24?! – Schau nochmal genau hin ;-) Aber interessante Geschichte… to be continued.
Am 2. Januar 2006 um 17:24 Uhr
Ist denn schon der 1. April?In Anbetracht der neuesten Ereignisse in der Blog-Szene stellt sich allmählich die Frage, ob der erste April idiesmal auf den Jahreswechsel vorgezogen wurde. Am 30.12.2005 erhält der Shopblogger Post vom Sozialgericht Bremen. Er möge es unterlassen, ei…
Am 2. Januar 2006 um 17:25 Uhr
Einen, nein zwei habe ich noch – interessant, auch wenn sie nicht zur Lösung beitragen.
Artikel in der FAZ, der sich sehr kritisch mit der Markenperson Heidi Klum auseinandersetzt:
“Heidi Klum – Deine Welt ist der Ausverkauf”
Und ein “Heidi Klum Spezial” bei Ute Glaser, der Journalistin, die ihre Texte schreibt:
uteglaser.de/artl_hk...
Darunter steht der sehr schöne Satz “Heidi Klums Gedanken wurden getextet von Ute Glaser”.
Das ist bitter.
Am 2. Januar 2006 um 17:27 Uhr
Danke an Dennis für den Hinweis. Wurde geändert. Da es innerhalb eines Links war, hab ich auf das Durchstreichen und Hinzufügen per HTML-Tgas verzichtet.
Am 2. Januar 2006 um 17:47 Uhr
Die Seuche greift um sich:
Jetzt auch Döner betroffen!
Ich weiß gar nicht mehr, wo ich das alles hinschreiben soll.
Robert vermutet schon eine Viralaktion…
Am 2. Januar 2006 um 17:55 Uhr
Alberne Beamterei…
Am 2. Januar 2006 um 18:03 Uhr
Irgendwie könnte man ja darüber lachen …
Aber könnte es nicht sein, dass diese ganze Geschichte ein eher “schlechtes Licht” auf die Familie (weiß jetzt nicht ob ich den Namen Klum schreiben darf) wirft?
Man könnte ja den Eindruck kriegen, dass da jemand unter allen Umständen und mit allen Mitteln Geld aus seinem Namen (bzw. dem seiner Tochter) machen will …
Am 2. Januar 2006 um 18:05 Uhr
heidi klum . . .. . . , also blog.magnusbecker.de... kreieren und mal gucken, was passiert? Lieber nicht. Denn weder von einem unechten, noch vom echten Papa des deutschen Topmodels möchte ich abgemahnt werden. ;) Gegen (e-)Post von Heidi (der echten aber
Am 2. Januar 2006 um 18:10 Uhr
(tm)(r)(c)
Das neue Jahr beginnt mit nem Knallbonbon(tm)(r)(c).Jetzt geht es mehr oder weniger armen Bloggern an den Kragen(tm)(r)(c), die es wagen, geschützte Markennamen(tm)(r)(c) zu erwähnen.Traf es zunächst nur den Shopblogger Björn Harste, der Post vom So
Am 2. Januar 2006 um 18:10 Uhr
Ich ertappe mich bei Schadenfreude, hehe. Da gehen die rechthaberischen Verwarnungen so richtig schön nach hinten los. ;)
Am 2. Januar 2006 um 18:56 Uhr
Blogger Inc. INTL schlägt zurückSo verkündet die Tochter Blogger Inc. Swiss ihr Unverständnis [...] Der nette und betroffene Kollege, Patrick Breitenbach sieht sich ob der grossen Resonanz “gezwungen” für diesen Fall ein Extrablatt einzurichten.
Am 2. Januar 2006 um 18:57 Uhr
McHotties Papi ist uncool Welche Peinlichkeiten daraus entstehen können, wenn ältere Väter älter werdender Fotomodelle öffentlich ihre ersten Schritte in der Blogsphere unternehmen – Günter Klum, Manager seiner Tochter Heidi Klum, beweist es mit d…
Am 2. Januar 2006 um 19:41 Uhr
Ja, etwas erstaunt war ich doch, als ich bei der Netzeitung eine Mail von Herrn Klum in meinem Postfach fand.
Als ich daraufhin die Sekretärin nochmal anrief, war die aber immer noch nicht schlauer – und bestätigte mir lediglich, dass Günther Klum eben jene Mailadresse benutzt. Das Thema wird mich voraussichtlich morgen weiter beschäftigen…
Am 2. Januar 2006 um 19:49 Uhr
Blond und schön einen wohl klagewütigen Vater hat Heidi Klum.
Irgendwie ist es schon seltsam und es kann ja fast nicht sein, dass sowas wirklich wahr ist.
Mails kann man fälschen und da sich die Beteiligten bislang nur per Mail unterhalten ist das irgendwie wahrsc…
Am 2. Januar 2006 um 19:59 Uhr
Ihr Armen! Jetzt seid Ihr auch einem juristischen Zirkus der Nonsens-Kategorie ausgesetzt. Da musste ich auch schon durch.
Mein Günther Klum hieß “Oojjoo Steinmeier”: zorno.de/tagebuch/ei...
Am 2. Januar 2006 um 20:01 Uhr
Die Sache mit dem FotomodellHeidi Klum hat mich heute erstaunlicherweise in meinem Erstjob beschäftigt. Warum ein Fotomodell nicht in einer URL verwendet werden will, wird hoffentlich aber nicht zu einem Fall für die Gerichte.
Am 2. Januar 2006 um 20:14 Uhr
Abmahnungen für alle Nach diesem Hinweis möchte ich der Diskriminierung ein Ende machen und auch dir, mein lieber Observer, eine Abmahnung ins Haus schicken. Das Template darf im übrigen frei weiterverwendet werden um an alle deine Freunde Abmahnungen zu verschicken:
S…
Am 2. Januar 2006 um 20:28 Uhr
Issues Development am Beispiel Heidi Klum vs. WerbebloggerDerzeit entsteht ein interessanter Fall in der deutschen Blogosphäre zu den Themen Issues Management und zur Namensverletzung im Internet. Ende November 2005 veröffentlichte der Werbeblogger den Artikel Heide Klum wird McHottie. Der Autor Patrick Bre…
Am 2. Januar 2006 um 20:49 Uhr
Bezüglich der Mailheader ist vielleicht th-h.de/faq/headerfa... hilfreich, neben dem Return-Path können ja ggf. noch andere Header Informationen liefern.
Am 2. Januar 2006 um 20:58 Uhr
> Die Netzeitung hat nach meinem Artikel
> übrigens auch eine Mail von Günther Klum
> erhalten – er schreibt darin, man sollte
> Herrn Breitenbach besser kein Forum
> bieten.
Köstlich! Herrn Breitenbach kein Forum bieten! Wer hat denn das Fass aufgemacht, Herr Klum!?
Für mich ist jetzt jedenfalls klar, dass wir keinem Fake aufgesessen sind. Das war der Heidi ihr Papa, der beim Googlen dachte, er kann zwischen Weihnachten und Neujahr mal eben ein Osterei köpfen, wie er das sonst so gerne mit Heidi-Fanpages macht…
Am 2. Januar 2006 um 21:02 Uhr
Wer kann für mich den E-mail Header fachgerecht zerpflücken, habe darin z.B. das gefunden:
crashperfect.com/inp...
Ich bin einfach nur noch verwirrt!
Am 2. Januar 2006 um 21:31 Uhr
ich habe mich dem thema auch mal angenommen und einen beitrag dazu verfasst (manueller trackback, da mein wp-trackback nicht funktioniert):
martinpyka.de/2006/0...
[...]Inzwischen bekommt die ganze Geschichte allerdings eine andere Wendung. Denn bisher meldete sich Günther Klum nur per Email, was angesichts dieser ernsthaften Auseinandersetzung die Glaubhaftigkeit der Emails berechtigterweise zumindest in Frage stellt, denn Absender kann heutzutage jeder fälschen. Zwar scheint auch die Absenderdomain mit der Heidi Klum GmbH in Verbindung zu stehen, aber ein richtiger Beweis dafür, dass wirklich die Person Günther Klum dahinter steckt ist dies immer noch nicht. Recherchen ergaben, dass weder Herr Klums Anwaltskanzlei von irgendwas weiss, noch seine Sekretärin. Unabhängig von dem absurden Vorwurf mit der Verwendung von Markennamen in URLs von Blogs einen Missbrauch zu betreiben, stellt sich also die Frage, ob Emails über Rechtsstreitigkeiten überhaupt ernst genommen werden müssen. Könnte doch jeder sein, der dahinter steckt.[...]
Am 2. Januar 2006 um 21:48 Uhr
Heidi Klum vs. WerbebloggerDas Jahr hat gerade erst begonngen, da brodelt es schon in der deutschen Blogosphäre. Ein neuer Fall für das Issues Management mit Blogs? Ende November vorletzten Jahres veröffentlichte Patrick Breitenbach vom Werbeblogger den Artikel Heide Klum wir…
Am 2. Januar 2006 um 22:15 Uhr
Was ist crashperfect.com?
Das hier wirst du vermutlich auch schon gesehen haben:
findet unter “Alex Salantinjants” ganz nette Sachen, z.B. dies .
Wir wollen mal nicht hoffen, dass der Familie Klum über die Feiertage langweilig war. Santa Monica käme in etwa hin. Jedenfalls könntest du diesen “Alex” einfach mal fragen, was er mit der Sache zu tun hat.
Am 2. Januar 2006 um 22:19 Uhr
Patrick: Meine eingetragene E-Mail-Adresse funktioniert, wenn du mir die vollständigen Header aller Mails zuschickst kann ich mal einen Blick drauf werfen. Ich bin noch bis ca. 23:30 wach, ansonsten hab ich morgen früh von 7:00 bis 8:00 sowie am Abend Zeit.
Am 2. Januar 2006 um 22:21 Uhr
Ich wollt schreiben: Man findet unter “Alex Salantinjants” ganz nette Sachen, z.B. dies:
getunderground.com/u...
Das gehört eher zu den schönen Dingen. Was den Ärger angeht, muss man wohl morgen erstmal abwarten, was noch kommt. Vielleicht war es ja einfach tatsächlich nur ein wenig markenrechtlicher Übereifer seitens von Herrn G. Klum – und Herr Kree bremst die Sache morgen ab, sagt dir dann z.B. zu, dass man dich nicht abmahnen wird. Und alles ist gut.
Am 2. Januar 2006 um 23:03 Uhr
Ok, die Mail ist angekommen Patrick und ich bin auch schon fleissig dran. Details kommen per E-Mail. Bzw wenn du ICQ hast: 139652438
Am 2. Januar 2006 um 23:08 Uhr
Patrick, wenn Du mal bei Deinem “inproduction”-link auf “past projects” gehst (über dem Bild von Seal), dann findest Du dort unter “Band sites”, daß es sich hier um die Person/en handelt, die Seals Webseite gemacht haben: auf seal.com rechts unten auf das orange Bang! klicken, dann landest Du …? Genau!
Jetzt würde mich ja schon mal interessieren, wie die Internet-Agentur des Freundes von Heidi Klum in den mail-header des Vaters von Heidi Klum kommt …?????
Am 2. Januar 2006 um 23:13 Uhr
Hat Günther Klum auch die Bildzeitung abgemahnt? Günther Klum, Vater der Dame auf der Briefmarke, sorgt die letzten Tage für ziemlich viel Aufregung. Hier steht die ganze Geschichte (regelmäßig aktualisiert). Dabei ist Herr Klum nach eigenen Worten ein Profi, der die Folgen seiner Aktion hätte ahnen…
Am 2. Januar 2006 um 23:21 Uhr
Hat Günther Klum auch die Bildzeitung abgemahnt? Günther Klum, Vater der Dame auf der Briefmarke, sorgt die letzten Tage für ziemlich viel Aufregung. Hier steht die ganze Geschichte (regelmäßig aktualisiert). Dabei ist Herr Klum nach eigenen Worten ein Profi, der die Folgen seiner Aktion hätte ahnen…
Am 2. Januar 2006 um 23:39 Uhr
Ich finde das saufrech von dem Mann, Dich nun als Querulanten dastehen zu lassen. Eine Entschuldigung für seine eMails, den herablassenden Ton und die Androhung rechtlicher Schritte ist jawohl das mindeste.
Am 3. Januar 2006 um 03:50 Uhr
Heidi allein im WebDie Sache mit dem Internet, den Bloggern, dem Marken- und Namensrecht zieht immer weitere Kreise. Die Entrstung ist gro, denn diese Versuche mithilfe von Marken- und Namensrecht in fremde Meinungs쟤uerungen einzugreifen k߶nnten anso…
Am 3. Januar 2006 um 06:02 Uhr
Ich erlaube mir dann mal einen “manuellen Trackback”, weil es so schön ist :-)
jurabilis.blogspot.c...
jurabilis.blogspot.c...
Es beginnt, Spaß zu machen :-)
Am 3. Januar 2006 um 09:21 Uhr
Ich errinnere mich gerade an meine Mutter, die ihre Mails abruft “Raubkopien? Ich? Nööö? Das war bestimmt Steffen!” Und schwupps wird die Mail samt Viren-Anhang in mein Postfach gekloppt. Vielen Dank.
Das Problem ist nicht Herr Klum. Ältere Leute verstehen einfach nicht – oder besser nicht ganz genau, wie das Internet funktioniert. ausnahmen bestätigen die regel…
Am 3. Januar 2006 um 09:29 Uhr
Wir suchen noch jemanden, der die bisherigen Ereignisse vielleicht etwas internationalisieren würde, sprich mundgerecht für unsere Weblogkollegen in Frankreich und in die englischsprachige Region verpacken könnte. Vielleicht interessiert das den einen oder anderen Blog außerhalb unserer sprachlichen Grenzen?! Freiwillige vor. Gerne auch auf den Artikel von Marc beziehen!
being-reasonable.com...
Am 3. Januar 2006 um 10:59 Uhr
Patrick: Ich werd auf jeden Fall eine Zusammenfassung der Geschichte bringen sobald alles sicher aufgeklärt ist (auf Englisch natürlich).
Am 3. Januar 2006 um 11:03 Uhr
Die geschützte Heidi Glump Ein schönes Märchen zum Thema “Markenrechtsverletzung”
…
Am 3. Januar 2006 um 11:25 Uhr
“herablassenden Ton” passt “ins Bild”: Mal “Günther Klum” in Googles Bildersuche eingeben! ;-)
Am 3. Januar 2006 um 11:26 Uhr
Skurrile Knospen in der Blogosphere – jetzt sind wir auf die Blüten gespannt. Beste Grüße aus der “Doppelblogger-Redaktion”
Am 3. Januar 2006 um 12:19 Uhr
@Patrick Breitenbach, lino: Gibt es neue Erkenntnisse, die sich aus der gestrigen “Analyse” der E-Mails ergeben haben?
Schöne Grüße,
Rainer Neugier
Am 3. Januar 2006 um 12:27 Uhr
@Stefan:
Gemeinsam mit Lino und Micha haben wir ein paar brauchbare Ergebnisse erzielen können. Die Nachtschicht war also recht effektiv. Aus taktischen Gründen möchte ich jedoch kein vorschnelles Ergebnis präsentieren, es wird weiterhin fieberhaft dran gearbeitet. Sobald wir sichere Erkenntnisse haben, sagen wir natürlich sofort Bescheid! Es dürfte mittlerweile so oder so spannend ausgehen, denn wenn es sich wirklich um einen Hack handelt, dann wohl aus dem Insiderkreis des Firmengeflechts.
Am 3. Januar 2006 um 12:39 Uhr
@Patrick: Danke für die Rückmeldung. Für die “Vertraulichkeit” habe ich vollstes Verständnis – und erste Andeutungen kann man deiner Antwort ja auch schon entnehmen.
Am 3. Januar 2006 um 12:56 Uhr
Wenn dass der Gottschalk wüsste, der würde sich ja heute noch im Grab umdrehen.
Am 3. Januar 2006 um 13:00 Uhr
Derweil könntet ihr alle IP’s mit Besuchern seitens “Dynamic Cable Modem Ip Pool” aus Köln achten, z.B. IP “81.173.131.101″. Irgendein Gefühl verrät mir, dass Osborne Clarke sich gerade Gedanken macht. Bevor das zu Unfug führt: Patrick, frag doch einfach mal bei Hr. Kree nach. Vielleicht ist der faule Zauber dann ja schon beendet.
Am 3. Januar 2006 um 13:58 Uhr
Hallo Dr. Dean,
einen Herrn Kree gibt es laut Auskunft des zentralen Empfangs bei Osborne Clark nicht. Und unter der angegebenen Tel.-Nummer geht der AB einer Frau ran.
Irgend eine Idee?
Am 3. Januar 2006 um 14:10 Uhr
Heidi Klum unterstützt Bethanien Kinderdorf in Bergisch Gladbach! Klum ist “in”…
Am 3. Januar 2006 um 14:14 Uhr
Ha, ha. Dr. Dean iss ja noch krasser. Hr. Kree gibt´s gar nich, Tel.nr. gehört ner Frau und Gefühle verraten Aktivitäten bei Osborne Clark.
Verschwörungstheoretiker?? Dr. Nostradamus Dean?
Am 3. Januar 2006 um 14:23 Uhr
Abgesehen von möglichen Verschwörungstheorien und – sorry, Herr Becker, da verstehen Sie etwas rigoros falsch – möglichen Postings contra Frau K., dürfen wir nicht übersehen, dass es hier eben nicht um “wir beobachten die Eskalation und hoffen auf die Deeskalation” geht, geschweige denn darum, unser Ego als “Blogger sind ja doch wichtig, ha!” aufzupolieren.
Trotz allen Humores oder der Liebe zur Satire, geht es evtl. – das wird sich zeigen – um Geld. Um Streitwerte. Um einen möglichen Präzedenzfall.
Und damit um die rechtliche Grundlage, auf der wir alle fleißig und sicherlich teilweise mutig posten.
Am 3. Januar 2006 um 14:39 Uhr
Ich stimme Bjoern voll und ganz zu. Natürlich besteht die Gefahr sich zu wichtig zu nehmen und wenn ich schon diese Aussagen wie “Rekordbesucher” höre… aber lassen wir das.
Für mich ist diese Sache weit mehr geworden als ursprünglich “geplant”. Ich wollte mir Rat aus der Blogosphäre holen, wie ich mit so einer E-Mail umzugehen habe. Dass die Reaktion so immens ist, hätte ich nie gedacht. Das die Gemeinschaft so verschworen ist, erst Recht nicht. Mittlerweile ist es fast egal, was am Ende bei raus kommt. Ob Fake-Mail oder nicht, und ich sag es jetzt mal bewusst pathetisch: Hier werden Grundsteine für die Zukunft der Blogosphäre gelegt. Entweder die “Abmahnung” war echt, dann wird es sich entscheiden, inwieweit wir Blogger rechtlich in unserer Meinungsäußerung beschnitten werden, oder die Mail war ein Fake, dann muss sich die Blogosphäre der Frage stellen, inwieweit ihre Macht gewachsen ist und vor allem inwieweit diese auch manipulierbar ist. Beides “blogethisch” hochinteressante Ansatzpunkte.
Mittlerweile find ich dies zigmal spannender als sich an steigenden Besucherzahlen zu ergötzen – zumal uns das derzeit einfach nur mehr Geld kostet, wir haben schliesslich kein Adsense – oder dem Übervater eins auszuwischen.
An dieser Stelle auch nochmal ein herzliches Dankeschön an alle freiwilligen Helfer, macht richtig Spaß mit euch zu kooperieren!
Am 3. Januar 2006 um 14:51 Uhr
Apropos Streitwerte und Rechtssicherheit, da ich Patrick nicht gerade für einen Krösus halte, wäre es vielleicht hilfreich ein Sonderkonto einzurichten, das im Zweifelsfall dazu verwendet werden kann für den nächsten vergleichbaren Fall eingesetzt werden kann, um wie beim Explorer vs Stafan Münzer geeignet ist, diese Angelegenheit wirklich und notfalls über mehrere Instanzen klären zu können.
Dieses Sonderkonto könnte im Zweifelsfall ja auch den Grundstein legen für jene Blogger-Rechtsschutzversicherung, bzw. einen Experten dafür engagieren, dass dieser für die Mitglieder möglichst auf die besonderen Bedingungen einen guten Informationspool aufbaut, auf dessen Basis dann die jeweiligen Anwälte größere Chancen haben, die Rechte betroffener Bloggers durchzusetzen.
Am 3. Januar 2006 um 15:02 Uhr
Hinweis: Heidi Klum möchte nicht gebloggt werden. Werbeblogger Patrick Breitenbach (Damals übrigens einer der ersten Autoren bei Medienrauschen) hat Post bekommen. Von Günther Klum, Vater des Supermodels Heidi Klum. War allerdings keine Anfrage für ein Candlelight-Dinner (geht ja eigen…
Am 3. Januar 2006 um 15:07 Uhr
@Stefan: Fast, die die Netzeitung liefert die Texte für n24.de. Siehe u.a. in der Wikipedia:
Am 3. Januar 2006 um 15:27 Uhr
Hoffentlich ist das kein Joe-Job gegen die Klums. Könnte doch peinlich werden, wenn die ganze Blogosphäre hochkocht, verlinkt wie bekloppt und sich das hinterher als ein Fake auf Kosten von Heidis Papa erweist und wir alle unfreiwillig Mithelfer sind.
Am 3. Januar 2006 um 15:28 Uhr
@Papa: Richtig, gerade deshalb sollten wir trotz aller Freude am Spaß das Abstrahieren nicht unterlassen, und uns á la Patrick und Silke überlegen, welche rechtlichen und sicherlich auch ethischen Fragen durch den Fall aufgeworfen werden und nach Klärung verlangen.
Am 3. Januar 2006 um 15:32 Uhr
ich denke, wenn das ein fake sein sollte, das bloggen wir das genauso schnell, wie den rest hier!
Am 3. Januar 2006 um 15:39 Uhr
@Robert: Was lese ich auf dem Nacktnasenwombat? Im Streitfall spendest Du tatsächlich 5 Euro für die Kriegs- *ähäm* Rechtskasse?
@all: Da schließe ich mich selbstverständlich an!
@Patrick: PayPal?
Am 3. Januar 2006 um 15:46 Uhr
gebloggt, getan!
ich warte nur auf kontonummer oder paypal :D
Am 3. Januar 2006 um 16:09 Uhr
@bjoernhasse: Jau. Ich meine ja nur, weil die Emotionen immer so schnell Hochkochen und ich jetzt nicht weiss, ob ich Katjes komplett oder nur diese Jogurtdinger (die ich eh nicht mag) boykottieren soll. ;-)
Anders ausgedrückt: Jedes wirksame Mittel (hier: Blog-Öffentlichkeit) lässt sich auch für Böses ausnutzen.
Aber Warten wir es ab. War schon lange nicht mehr so spannend wie jetzt und das ewige Web 2.0-Gehacke wurde langsam langweilig.
Bin mal auf den “Seuchen”-Artikel von Thomas Knüwer gespannt.
Am 3. Januar 2006 um 16:14 Uhr
Unlauter mit dem Namen Heidi Klum werbenDass unlautere Werbung mit Heidi Klum nerven kann, ist verständlich, wenn man die Kommentare dieses ungepflegten Lawblogs betrachtet:
Sämtliche hier im Screenshot zu sehenden Namen führen per Weiterleitung via Blogspot.com direkt zu den berüchtigte…
Am 3. Januar 2006 um 16:22 Uhr
ich konnte es nicht lassen und musste auch mal im forum von heidi mal freundlich nachfragen, was es denn mit der mail auf sich hat…ich bin gespannt auf antwort….(aber irgendwie glaub ich nicht dran…)
Am 3. Januar 2006 um 16:25 Uhr
Neuigkeiten: Einen “Herbert Kree” gibt es dort nicht. Ansprechpartner wäre hier ggf. Herr Marcus Sacré von Osborne Clarke.
MS weiß jedoch nichts von dem Vorgang, es liegt hierzu z.Zt. keine Beauftragung durch GK vor, was man auch als Indiz dafür werten könnte, dass es sich eventuell nicht um GK handelt – wobei man sich allerdings auch bedenken sollte, dass sich GK evtl. von mehreren RA’s beraten lässt.
So im Augenblick noch unklar, ob tatsächlich GK aktiv wurde und ob sich die ganze Aufregung überhaupt lohnt.
Klar ist nur, dass es für ein erhebliches Medienaufsehen sorgen würde, wenn tatsächlich ein realer “Günther Klum” auf die Tatsache bloßer Berichterstattung hin Blogger rechtlich verfolgen ließe.
Bis zu einer Stellungnahme durch Günther Klum (den echten) dürften hier einiges offen sein.
Die Spannung steigt.
Am 3. Januar 2006 um 17:48 Uhr
Also wenn sich Herr Klum die Mühe machen würde alle Seitenbetrieber, die den Namen seiner Tochter in der URL haben, abzumahnen, wäre er oder irgendeine Kanzlei ne ganze weile drann.
Mann muss nur einmal Goole mit der Abfrage allinurl: “Heidi Klum” durchstarten lassen.
Ergebniss: ca. 40.000 Seiten.
Ich halte das für einen Joke, wollte dich da vielleicht jemand ärgern … der sich jetzt selber über deine publicity ärgert? :-)
Am 3. Januar 2006 um 21:02 Uhr
Zwei neue Fälle von: Du weißt schon wer! Der oder die dessen Namen nicht genannt werden dürfen … Nein es ist nicht –
Lord Voldemort! Denn sein Name darf genannt werden. Noch – zumindestens. Das sich das aber vielleicht bald ändern könnte, zeigen zwei reale Geschichten aus dem deutschen Internetalltag: “Das Sozialgericht Bremen ge…
Am 3. Januar 2006 um 21:34 Uhr
Lieber Patrick,
ich kann dir nur gratulieren: Du bist bald berühmter als die Klums! Vergiss bitte nur nicht, deinen Namen schützen zu lassen ;-).
Einfach genial, diese Soap Opera “Die Ehre der Klums”…
Am 3. Januar 2006 um 23:10 Uhr
Heidi Klum's Dad (?) vs. Werbeblogger, Pt. 2Patrick Breitenbach and Other German Blogger's Making a Stand: The conflict between Günther Klum and Werbeblogger's Patrick Breitenbach has escalated over the past couple of days. This one really makes you wish you spoke German: since th…
Am 4. Januar 2006 um 00:41 Uhr
Heidi Klums Papa läuft Amok Vater Klum macht Ärger. Er scheint offensichtlich, wie fast alle Menschen, im Internet aktiv zu sein. Leider hat er dabei nichts besseres zu tun, als Blogger zu ärgern und gut gemeinte Artikel zu unterbinden. Als er kürzlich auf diesen Eintrag der …
Am 4. Januar 2006 um 01:09 Uhr
Alle bashen Günther. Er braucht eine Lobby: mich. Ich hoffe, meine Parteinahme (inklusive Heidi in der URL) taucht bald im Trackback auf, damit das Ganze hier etwas ausgewogener zugeht.
Am 4. Januar 2006 um 01:11 Uhr
@dr_dean: Ich finde es gut und richtig, dass du auf die Bremse drückst.
Aber könnte es nicht auch sein, dass Pappa Klum inzwischen bemerkt hat, in was er sich verrannt hat und daher nun erstmal “toter Mann” spielt?
Scheint mir, bis zur Klärung oder einer qualifizierten Rechtsberatung, nicht die schlechteste Strategie.
Es ist, auch das sollte erwähnt werden, ja auch nicht das erste Mal, dass Frau Klum in namensrechtlichen Dingen einen “Fan” abmahnen lässt: hitkarussell.de/karu...
Am 4. Januar 2006 um 09:55 Uhr
Erst die Richterin, dann die Klum … Es ist wunderbar. In dieser Woche steht noch ein Artikel für die Computer-Fachwissen über die Besonderheiten der Blogosphäre und deren Dynamik an und dann passiert das: Das Sozialgericht Bremen mit seiner Direktorin Renate Holst führt sich auf wie Don…
Am 4. Januar 2006 um 10:21 Uhr
Legal oder Illegal? Das ist hier die Frage, oder wie mache ich anderen Leuten das Leben schwer.
Natürlich ist der Beitrag schon einige Tage alt, und die Betroffenen lachen sich einen Ast ab oder ärgern sich über die eingeschränkte Meinungsfreiheit der Unterstellunge…
Am 4. Januar 2006 um 10:30 Uhr
Wird es? Es wird.Wenn es überschwappt, dann wird angestoßen. Kräftig. What happened?
Gut, es geht noch immer um den Fall Klum vs. Werbeblogger. Und noch immer ist hier die richtige Stelle, um von Patrick auf dem Laufenden gehalten zu werden.
Am 4. Januar 2006 um 11:13 Uhr
Der Teich ist überwunden – und die andere Art über HK zu schreiben … Mittlerweile berichtet nicht nur die Frankfurter Rundschau Online über die Geschichte sondern es ist auch der Sprung über den großen Teich geschafft: Battle in the German Blogosphere.
Und ich frage mich, ob das was ich gerade sehe der …
Am 4. Januar 2006 um 11:14 Uhr
Randnotiz: Der Artikel aus der Frankfurter Rundschau ist nicht nur online fr-aktuell.de/blogs/ erschienen, sondern auch in der heutigen Print-Ausgabe.
Am 4. Januar 2006 um 11:23 Uhr
Und jetzt auch im Zeit-Weblog “Claras Loft”: blogg.zeit.de/clara/...
Am 4. Januar 2006 um 11:29 Uhr
Das scheint sich ja zu so einer Art Feuertaufe der deutschen Blogosphäre zu entwickeln. Ich hoffe (und glaube), dass ihr heil aus der Sache rauskommt und sich der Herr klum irgendwann mal wieder auf die heilsame Kommunikation besinnt. Allerdings würde ich bis dahin vielleicht auf Formulierungen á la Klumpfuß etc. verzichten. Nicht aus Schiss, sondern als Zeichen, dass der konstruktive Dialog durchaus gewünscht ist. Öl, Feuer und so. Toi, toi, toi :-)
Am 4. Januar 2006 um 11:31 Uhr
@Mario: Da macht die morgendliche Lektüre um so mehr Spaß. Verbeuge mich dankend.
Am 4. Januar 2006 um 12:26 Uhr
ich war übrigens so frei, die story mal einen freund im hessische radio weiterzugeben, vielleicht tut sich ja was ;)
Am 4. Januar 2006 um 12:28 Uhr
Also ich glaube bei dem aktuellen Google-Ergebnis (Suchwort: Heidi Klum) erblasst jeder SEO vor Neid: Der Werbeblogger auf 3 direkt hinter Wiki und heidi-klum.de – und zusätzlich die Netzzeitung ganz oben. Das wird dem guten Günther ziemlich aufstoßen zum Jahresbeginn :-)
Am 4. Januar 2006 um 12:38 Uhr
@Oliver Baumgart: Das Aufstossen setzt natürlich voraus, dass er das mitbekommt – wenn er wirklich so unerfahren ist, wie viele vermuten…
Andererseits stellt sich nach wie vor die Frage, ob der “PR-Effekt” – passend zum Start der neuen Pro Sieben-Show mit Heidi Klum in etwa drei Wochen – nicht vielleicht doch beabsichtigt ist. Die von Robert Basic überschlagsweise genannte Reichweite der “Aktion” ist jedenfalls nicht zu verachten – wenn man denn eine solche PR haben will.
Am 4. Januar 2006 um 12:46 Uhr
sie ist schön, sie ist reich. Sie ist schön, sie ist reich. Aber lang war sie nicht glücklich: Unsere Heidi aus Bergisch Gladbach. Erst mit ihrem Seal blüht sie auf wie eine lila Rose.[wdr]
aber manchmal stinkt es auch, was in deinem namen so gemacht wird…
…
Am 4. Januar 2006 um 12:49 Uhr
@Stefan: Sollte das tatsächlich der Fall sein, empfehle ich den Verantworten dringend die Lektüre von Goethes “Zauberlehrling” da steht (zugegebenermaßen frei interpretiert) alles, was man bei viraler PR bedenken muss. ;-)
“Stock, der du gewesen,
steh doch wieder still!”
Am 4. Januar 2006 um 13:12 Uhr
@Stefan + Ramses101:
Ehrlich, eine PR-Agentur, die E-Mail-Header manipuliert bzw. den Papi K. dazu bringt, mal einen Blogger auszuwählen, den man per Abmahnung zum unfreiwilligen below-the-line…
Na, wenn’s das ist, dann wechsele ich die Agentur. Eine so durchdachte Strategie hätte Lorbeeren verdient.
Boah.
Am 4. Januar 2006 um 14:54 Uhr
Welch Wind weht hier durchs Dorf?Och was war es damals noch schön, wo Meldungen nicht durch hunderte von Kommentaren und Trackbacks zersetzt wurden? Wo nicht jeder Naseweis seine Hilfe anbettelte und sich daran aufzog, dass sich andere etwas geleistet haben. Ich vermisse die Zeit, wo…
Am 4. Januar 2006 um 16:58 Uhr
The beauty and the blogPreamble
This is a loose translation/summary of the (legal) differences between Heidi Klum(s father) and the german ‘Werbeblogger’ weblog. I will mainly stick to this continously updated post and the comments and trackbacks there, but I mi…
Am 4. Januar 2006 um 17:19 Uhr
Was die soziale Ebene angeht, sieht man dass die “Blogkultur” längst über die Statements und Reflektion hinausgewachsen ist. Hier wird sogar eine Art der “Soziale Dynamik” kreiert.
Papa K. hat da eine nicht zu unterschätzende Lawine losgetreten.
Am 4. Januar 2006 um 18:15 Uhr
Irgend jemand scheint übrigens der Meinung gewesen zu sein, den Vorgang auch in der Wikipedia-Vita von Heidi Klum eintragen zu müssen: siehe hier Ob das nun so furchtbar clever ist, weiß ich ja nicht …
Am 4. Januar 2006 um 18:16 Uhr
Nee. Hier:de.wikipedia.org/w/i...
Am 4. Januar 2006 um 18:19 Uhr
@ramses101: Gut, dass es wieder raus ist. Wer das schreibt, hat tatsächlich nicht ganz verstanden, worum es – zumindest uns – hier geht.
Am 4. Januar 2006 um 18:37 Uhr
Zumal Boykottaufrufe in Zusammenhang mit einem Werberblog von einer fast sträflichen Kurzsichtigkeit zeugt. Manchmal frag ich mich wirklich: Hä?
Am 4. Januar 2006 um 18:42 Uhr
Was soll man zu diesem Fall noch sagen? Schön wäre es schon, wenn man dem Seal seiner Frau Ihrem Vatter mal erklären könnte, was Sache ist.
Sollte es denn zum Äußersten (Auseinandersetzung vorm Landgericht) kommen, so würden sich die Autoren von marketing-blog.biz bereit erklären mit den AdSense-Einnahmen des dann laufenden Monats ein Viertelstündchen (mehr kommt da wohl nich bei raus) des Honorars fürn Anwalt vom Werbeblogger zu finanzieren. Wenn das dann ganz viele machen, könnt man dem Günna sicha ma zeigen wos langgeht.
Am 4. Januar 2006 um 19:39 Uhr
Vielen Dank für das großzügige Angebot des marketing-blog.biz und natürlich an alle anderen bereits geäußerten Unterstützungsvorhaben von euch. Ich hoffe natürlich immer noch, dass ich eure Hilfe nicht in Anspruch nehmen muss. Aber solche Zusagen dämpfen natürlich meinen Blutdruck wieder etwas! ;-)
Zwei hin vier im Sinn…
Am 4. Januar 2006 um 20:14 Uhr
Hay Patrick!
Kerstin und ich haben uns grad mal einige Komentare und Artikel, etc. durchgelesen. Verursachst ja mächig Wirbel.
Drücken Dir auf jeden Fall die Daumen!
bis denne Kerstin und Markus
Am 4. Januar 2006 um 20:15 Uhr
Offener Brief an Herr Klum Bei den Werbebloggern tut sich momentan nicht viel. Außer dass Gott und die Welt über den Fall Klum berichtet.
Hier nun ein von mir verfasster, offener Brief an Herrn Klum:
Guten Tag,
da Sie offensichtlich mit dem Namen Ihrer Tochter Heidi Klum …
Am 4. Januar 2006 um 21:31 Uhr
HEIDI KLUM HEIDI KLUM HEIDI KLUM HEIDI KLUMPatrick Breitenbach del blog collettivo Werbeblogger ha ricevuto un cease & desist da colui che si presenta come il padre di una nota supermodella che richiedeva di cancellare il nome della suddetta e desistere dal continuare a…
Am 4. Januar 2006 um 22:18 Uhr
“Wir können nicht mehr miteinander sprechen”, sagte Herr K. zu einem Manne. “War- um?” fragte der erschrocken. “Ich bringe in Ihrer Gegenwart nichts Vernünftiges hervor”, beklagte sich Herr K. “Aber das macht mir doch nichts”, tröstete ihn der andere. – “Das glaube ich”, sagte Herr K. erbittert, “aber mir macht es etwas.”
“Woran arbeiten Sie?” wurde Herr K. gefragt. Herr K. antwortete: ,,Ich habe viel Mühe, ich bereite meinen nächsten Irrtum vor.”
(Bert Brecht)
Am 4. Januar 2006 um 22:21 Uhr
Die Nachricht hat nun auch Italien erreicht:
fratelliditalia.iobl...
Am 5. Januar 2006 um 00:52 Uhr
Hier treibt es ein blogger ins Absurde: mattwagner.de/2006/0... …
Lach mich schlapp!
Am 5. Januar 2006 um 03:00 Uhr
Herrn Klums Ansicht ist in soweit interessant, als dass sie nicht derjenigen entspricht, die ich vom Vater / Manager eines Topmodels erwarten würde.
Andere Medien (e.g. SPIEGEL) sind stolz darauf, sehr oft zitiert zu werden.
Am 5. Januar 2006 um 06:37 Uhr
Wahnwitziges Langsam hakt es doch im kalten Deutschland. Erst der Shopblogger und der Akt mit dem Sozialgericht Bremen (ich glaube erklären muss man nix, alle Blogger wissen ja bescheid) und dann auch noch der Werbeblogger mit Heidi Klum.
Manche Leute haben einf…
Am 5. Januar 2006 um 08:13 Uhr
Herr Breitenbach benutzt als Trittbrettfahrer für die Bewerbung seiner Website kostenlos den geschützten Namen Heidi Klum und die Medien.
*lol*..aber das beste ist es wirklich, das die Situation rechtlich geklärt wird, damit nicht noch andere witzige Personen und Unternehmen lustige Sachen schreiben und damit Blogger nerven, und damit die Klums einsehen, daß eine News oder Meinungsäußerung keine Werbung ist…ich empfinde irg3endwelche Klatschnews über Heidi Klum die auf der Titelseite einer Peoplezeitschrift landen, eher als Werbung, denn dort werdens ie eingestellt, als Kaufreiz…
Vielleicht glaubt Klum auch der Eintrag sei nur geschrieben worden, um durch ihren mehr oder weniger gefragten Namen (Overture Suchnetzwerk ca 20.000 Anfragen im Monat, sind vergleichen zu Paris Hilton etc eher wenig…) bei Google ein paar User gratis zu bekommen und empfindet das als Werbung…wenn das aber Werbung sein sollte *lol*
Am 5. Januar 2006 um 08:34 Uhr
…
Am 5. Januar 2006 um 10:17 Uhr
Jetzt auch beim ORF: “Liebesbrief” im Namen von Heidi Klum
futurezone.orf.at/it...
Am 5. Januar 2006 um 10:17 Uhr
Das allmächtige GoogleLangsam geht mir diese Googlefixiertheit derbe auf den Senkel. Bestes Beispiel sind eben die aktuellen Fälle des Werbebloggers und des Shopbloggers. Denn wenn man genau hinguckt, wird hier von den Klägern (noch nicht im juristischen Sinne)
Am 5. Januar 2006 um 10:18 Uhr
Die Heidi und die BlogsEs folgt ein Geständnis: Ich kümmere mich wohl um das, was so in Bloggerlanden vor sich geht, aber ich kommentiere es an dieser Stelle selten. Manchmal wird viel Aufregung um nichts gemacht. Im Augenblick geht es wieder hoch her und die Aufre…
Am 5. Januar 2006 um 10:26 Uhr
Warum passiert mir das nicht? Publicity ist für einige Blog Autoren das Synonym für ihr alltägliches Kerngeschäft im Schreibwahn. Wie auch ich selbst nutzen viele der Autoren die Möglichkeit, mit Anzeige-/Werbediensten (wie Google AdSense) dabei Geld zu verdienen. Der magere …
Am 5. Januar 2006 um 10:28 Uhr
Triibrettfahrer! Na, Herr Breitenbach, wann bekommen sie ihre eigene TV-Show oder wenigstens einen Gastauftritt bei Big Brother? Vater Klum hat ein sehr verzerrte Perspektive von der Welt. Bekannt zu werden ist für ihn anscheinend das einzige Lebensziel, dem alle Erdenbürger nacheifern. Was er ja als Erzeuger auch halbwegs geschafft hat.
Ein Artikel im Handelsblatt ist schon harter Stoff. Das muss den armen Tochter-Manager sehr ärgern. Alles was einen Schatten auf das Produkt wirft, ist in Bild oder Bunte nur Futter für die Massen, im Handelsblatt aber kann das den Wert des “Brands” beschädigen.
Ich würde ihm langsam raten einen professionellen Krisen-PR-Manager zu engagieren. Aber er scheint ja eher beratungsresistent zu sein.
Am 5. Januar 2006 um 10:34 Uhr
namen loses lebendie schwarzen turnschuhe mit den drei weissen streifen an den fuessen und den dunklen kapuzenpulli von dem hersteller, der sich aus den buchstaben g, a und p zusammensetzt laessig ueber den schultern, schlendere ich durch die altstadt.
Am 5. Januar 2006 um 10:40 Uhr
Ich glaube nicht, dass er auch nur ansatzweise begriffen hat, worum es eigentlich geht. Anders kann ich mir so ein unprofessionelles Verhalten nicht erklären. Und dann sowas:
Die rechtlichen Fragen sollten von den Leuten beantwortet werden, die mehr davon verstehen.
Bloß nicht vorher nachdenken. Und für das Nachher gibt es ja Anwälte.
Am 5. Januar 2006 um 10:42 Uhr
Ob Herr Klum sich auch bei Booxtra gemeldet hat? Laut Google wir dort seine Tochter versandkostenfrei angeboten…
Am 5. Januar 2006 um 11:03 Uhr
werbeblogger vs. Günther Klum und shopblogger vs. Sozialgericht BremenWährend sich Frau Holst wenigstens in einem Interview geäußert hat, bekommt man nun langsam das Gefühl, dass Herr Klum versucht, den ganzen Kladderadatsch, den er angerichtet hat, auszusitzen.
Er sollte entweder sein Einsehen bekunden, dass er Mist g…
Am 5. Januar 2006 um 11:21 Uhr
Hab gerade gegoogelt. Auf Platz 3 bei 5 Mio Treffern für Heidi Klum ist dieser Webeblogger. Genial.
Am 5. Januar 2006 um 11:26 Uhr
Fall Klum: Wer ist hier der Trittbrettfahrer? Nachdem es Günther Klum heute mit seinem abstrusem Begehren nun auch auch in die Printausgabe des Handelsblatts geschafft hat, wird es Zeit für ein Update des Berichts über diese Posse. Handelsblatt-Redakteur Thomas Knüwer erhielt eine E-Mail von Herr…
Am 5. Januar 2006 um 11:36 Uhr
namenloses leben sieht so aus.
Am 5. Januar 2006 um 11:53 Uhr
Der Artikel aus dem Handeslblatt ist auch online:
handelsblatt.de/pshb...
Kannst Du eigentlich noch nachvollziehen, wieviele Besucher im letzten Jahr über die Suche nach heidi Klum zu Dir gefunden haben?
Am 5. Januar 2006 um 12:07 Uhr
Und als sich in Klein-Bloggersdorf alle davon überzeugt hatten, daß der skurrile Vorfall ernstzunehmen sei … da warteten alle gespannt darauf, wann die Schöne das Biest zähmen würde und endlich, endlich … ihr eigenes Weblog eröffnen würde.
Am 5. Januar 2006 um 12:07 Uhr
Hallo Sanníe,
die Zahlen liegen mir leider nicht mehr vor. Aber damals waren die Besucherzahlen sowieso noch verschwindend gering (vielleicht so 200-300 Visits am Tag) und sie sind bestimmt nicht durch den damaligen lapidaren Eintrag entstanden. Die Platzierung des besagten Eintrages war zum Zeitpunkt der ersten Konversation mit Herrn Klump ja auch nur auf der 3. oder 4. Trefferseite von Google Deutschland. Ich glaube übrigens bei alternativen Suchmaschinen (ja die gibt es auch noch) tauchte der gar nicht mehr auf.
Grüße
Patrick
Am 5. Januar 2006 um 12:25 Uhr
Klein-Bloggersdorf im Klum-Aufruhr Ich verstehe es nicht. Es ist mir unbegreiflich, wie ein intelligenter Mann wie der Herr Klum, Vater der Frau Heidi Klum und Inhaber der Markenrechte gleichen Namens, derart das sichere Tracking in seinem Geschäft verlieren kann. Da mahnt der Herr Kl…
Am 5. Januar 2006 um 12:28 Uhr
Keine LustIch hab grad keine Lust Neues zu bloggen, deshalb lass euch auch weiterhin von Heidi Klum und dem Werbeblogger unterhalten.
Die Frankfurter Runschau (gestern) und das Handelsblatt (heute, hier auch Online) haben sich inzwischen in ihren Printausgaben…
Am 5. Januar 2006 um 13:04 Uhr
Heidi Klum . . .
. . . bzw. deren Vater wird munter weiter gebasht. Wo bleiben die Stimmen derer, die sonst in höchsten Tönen von Heidi schwärmen und Partei für sie ergreifen? Hier! Ich verlinke nicht nur die seltsam übermotivierten A-Blogger, denen es in erster Lini
Am 5. Januar 2006 um 13:18 Uhr
Günthers RechtOk. Eigentlich wollte ich auf diesen Eintrag verzichten. Da ich mittlerweile jedoch mit dem Vorwurf rechnen muss “Mensch, muss ich solche Sachen erst als letzter aus den Nachrichten erfahren” will ich euch kurz auf unsere kleine Auseinandersetzung mit …
Am 5. Januar 2006 um 13:22 Uhr
Bin gerade über das (schon ältere, aber unglaublich aktuelle) Zitat des Tages gestolpert:
Aus meiner Zeit als Produktionsleiter bei 4711 habe ich einiges von Marken-Positionierung mitbekommen und so wusste ich, eine Marke baut man langsam auf.
Von wem das ist, sag ich aber nicht. ;-)
Am 5. Januar 2006 um 13:28 Uhr
“Sozialgericht Bremen” – ein neuer SEO-Wettbewerb Die Amtsstuben in Deutschland sind offensichtlich nicht richtig ausgelastet.
Anders kann ich mir das hier nicht erklären.
Was ist passiert? Der Autor des Weblogs “Der Shopblogger” hat die Tage Post vom Sozialgericht Bremen erhalten:
[&…
Am 5. Januar 2006 um 13:54 Uhr
@ramses101: HAMMER. Unglaublich. Genial. Aber, ehrlich, Günther muss nicht mehr so lange warten. Durch Blogging kann er heute (s)eine Marke superfix aufbauen! Und sei es seine Duftmarke.
Am 5. Januar 2006 um 15:37 Uhr
Was haben Bild, Heidi Klum und Jamba gemeinsam? Was haben die Suchmaschinenergebnisse von Bild, Spiegel, Jamba und sieben anderen Konzernen gemeinsam? Die Macht der Blogs hat ihnen ein Schnippchen geschlagen und ist in den ersten zehn Ergebnissen sicht- und klickbar. Alp Uckan klärt uns jü…
Am 5. Januar 2006 um 16:36 Uhr
Lesen hier auch Menschen aus HH mit? Wenn ja, hat eine/einer schon das Hamburger Abendblatt vor sich? Es soll da auch ein Artikel über einen spannenden Fall mit Heidi Klums Papa und Blogs oder so geben :-)
Am 5. Januar 2006 um 16:39 Uhr
Laut meinen Hamburger Kontakten war da gar nichts drin, es wurde dort auch angerufen, sie wussten von nichts.
Am 5. Januar 2006 um 16:56 Uhr
Ich habe mir gerade die offizielle Homapage von Heidi angesehen (www.heidi-klum.de). Auf der Seite gibt es eine Seite “Forum”, ist aber eher so etwas wie ein Gästebuch. Warum bloß stammt der letzte Eintrag dort noch aus dem alten Jahr. Wollte dort seitdem niemand mehr etwas eintragen oder sind die Einträge etwas alle der unter dem Formularfeld befindlichen Drohung (“Alle Beiträge werden geprüft. Eine Veröffentlichung bleibt mir vorbehalten.”) zum Opfer gefallen?
Am 5. Januar 2006 um 17:07 Uhr
@I.Speiser: Es darf dort eben keine Zufälle geben! Der Begriff Forum ist an dieser Stelle ja auch etwas fehl platziert.
Am 5. Januar 2006 um 18:04 Uhr
Heidi Klum ihr Papa Günter Klum, Vater von Heidi Klum, scheint nicht viel Ahnung vom Web zu haben. Vor allem scheint er den Unterschied zwischen Berichtersstattung und Werbung nicht verstanden zu haben. Das musste nun der Werbeblogger erfahren. Aber wir sind ja nicht so…
Am 5. Januar 2006 um 18:23 Uhr
“Trittbrettfahrer”Thomas Knüwer vom Handelsblatt hat in seinem Weblog inzwischen die Bestätigung, dass die Mails an den Werbeblogger tatsächlich von Günther Klum, dem Vater von Heidi Klum, stammen.
Auch im gedruckten Handelsblatt berichtet…
Am 5. Januar 2006 um 18:39 Uhr
Herr K. aus B. und seine schöne Tochter Ich sage es mit den Worten von Walter Sobchak:
Has the whole world gone crazy? Am I the only one around here who gives a shit about the rules?
…
Am 5. Januar 2006 um 18:49 Uhr
was fürn zeug hat der mann (der herr klum) geraucht? oder hat er sich letztens beim besuch seiner tochter in der hotelzimmernummer geirrt und ist versehentlich in den schneevorrat von kate moss gefallen?
selten so ein solide aufgespanntes realitätsverzerrungsfeld gesehen.
Am 5. Januar 2006 um 19:18 Uhr
Frau K. möchte nur sich selber bewerbenIm moment macht im in Deutschen Bloggerwelt folgende Meldung die Runde:
Ich öffne eines schönen Weihnachtsmorgens meinen virtuellen Briefkasten und entdecke zwischen tonnenweise, durch den Filter…
Am 5. Januar 2006 um 19:51 Uhr
“Das Blog von Magnus Becker versucht eine kontroverse Diskussion zum Thema “Bashing” in Gang zu setzen.”
-.-
Kontroverse und durchaus konstruktive Diskussion, ja. Versucht, ja. Leider ging das nur eine ganz kleine Weile gut, da begannen die ersten destruktiven Attacken (bis hin zu Floodings). Schade drum… ab morgen 10 Uhr geht’s aber weiter. ;)
” Allerdings begreife ich dann nur nicht so ganz, wieso er selbst alle Links auflistet, die sich mit dem Thema befassen.”
-.-
Nun, weil ich nicht gerne zensiere. ;) Sogar die, die auf ihrem Blog Comments und Trackbacks pro-Klum löschen bzw. gar nicht erst freischalten, verlinke ich in einzelnen Fällen. Zwecks vollständigen Überblicks.
” Ich versteh sowieso nicht, wieso er meint, die Person Heidi Klum schützen zu wollen. Diese wird doch nirgendwo angegriffen. Etwa der gleiche Denkfehler?”
-.-
Nein, “schützen” kann ich schon mal gar niemanden. Es ist lediglich Bekundung von Sympathie für Heidi und (wenn auch etwas anderes gewichtet, schließlich schwärme ich nicht für ihn ;) ) ihren Vater. Es muss auch die andere Sicht der Dinge zu Wort kommen! (-: Heidis Papa wird sehr wohl angegriffen und die Tochter auf dem ein oder anderen Blog auch (“mitgefangen, mitgehangen” und so).
Am 5. Januar 2006 um 19:58 Uhr
@Mag: Da du leider die Kommentarfunktion deaktiviert hast, möchte ich dir hier antworten. Es geht um folgenden satz:
Ob einem allerdings auch ein magnusbeckerblog.de/... oder auf anderen Seiten /heidiklum.php oder /heidiklum.htm untersagt ist -das halte ich für ausgeschlossen.
Exakt das ist es, worum es Herrn klum geht. das will er untersagen. Einfach nochmal seine erste Mail lesen.
Am 5. Januar 2006 um 20:04 Uhr
Suboptimales Branding Bei all den vermeintlichen Namens- und Markenrechtverletzungen durch uns Blogger in letzter Zeit empfehle ich zur Entspannung einen Blick auf die Website dieses Parkett-Händlers aus Köln-Kalk. Der könnte nämlich bald weitaus größere Schwierigkei…
Am 5. Januar 2006 um 20:19 Uhr
@ramses101
ja, bis morgen um 10 Uhr deaktiviert, denn ich will nicht wieder so viel Müll löschen müssen. Und: ich weiss, dass alle denken, dass G.K. genau d-a-s (…/heidiklum.htm) generell bzw. prinzipiell untersagen will. Halte ich aber für eh nicht machbar und auch nicht für gewollt.
Am 5. Januar 2006 um 21:24 Uhr
In Bezug auf “Magnus Becker” ist es m.E. sinnvoll, den Blogeintrag zu überarbeiten. Und zwar deshalb, deshalb und deshalb.
Am 5. Januar 2006 um 21:27 Uhr
Oops! Die Links fehlen:
1. heise.de/tp/r4/artik...
2. medienrauschen.de/ar...
3. blogbar.de/archiv/20...
Am 5. Januar 2006 um 21:29 Uhr
Ach, sieh an, hatte ich auch die Floodings IHNEN zu verdanken? Wer (wie ich) auch nur ansatzweise eine andere Meinung als dieser Giftzwerg hat, bekommt es mit Verleumdung zu tun, das sieht Ihnen ähnlich. Toleranz gegenüber Andersdenkenden scheint Ihnen ein Fremdwort zu sein, Zensur hingegen Ihr Motto. Oder warum löschen Sie ständig meine Einträge auf Ihrem Blog? Überfordert, Dr. Dean?
Am 5. Januar 2006 um 21:30 Uhr
Trollt euch für eure privaten Streitigkeiten bitte woanders hin. Hab für sowas wirklich keinen Nerv mehr. Danke!
Okay der Eintrag wird editiert, die Kommentare dazu bleiben drin. Sowas hatte ich bereits irgendwie befürchtet. Wer ist anderer Meinung? (bitte außer Mag)
Nicht dass es wieder heisst “Ohh jetzt macht er den einzigsten Kritiker mundtot!”
Am 5. Januar 2006 um 21:45 Uhr
ach was, “der Eintrag wird editiert”? Ersetze “editiert” durch “zensiert”!
Na ja, “Zensuuur, Klum will Zensuuur” schreien -aber dann selber zensieren, das reisst dann am Ende all den angeblichen Zensur-Gegnern doch die Maske vom Gesicht.
Und ja, das wäre eine Art “mundtot machen”.
Am 5. Januar 2006 um 21:58 Uhr
Solange ich dir nicht verbieten will, was du auf deinem Blog schreibst, sehe ich das nicht als Zensur an. Mein Team und ich möchten hier immer noch bestimmen wen wir verlinken und wen nicht. Das ist der entscheidene Unterschied.
Und damit Ende der Diskussion.
Am 5. Januar 2006 um 23:04 Uhr
The Blogosphere WarsMr. Klum VS Werbeblogger is not the only heartquake in the german blogosphere in this very begin of 2006 (full and up to date coverage on Werbeblogger, hirnrinde and lino): Shopblogger has been sued by Sozialgericht Bremen for bein…
Am 6. Januar 2006 um 01:04 Uhr
Da anscheinend in einigen Kreisen die Vermutung herrscht, dass Blogger, die sich angegriffen fühlen gleich zu diffamierenden Maßnahmen, wie etwa Beleidigungen oder Boykottaufrufen greifen möchte ich für meinen Teil eines klarstellen:
Ich habe nichts…
Am 6. Januar 2006 um 02:05 Uhr
Ganz großes Kino.
las vorhin noch eben schnell das Handelsblatt und mein fast zugekniffenes Auge sah dort unten rechts eine halbnackte Frau. Das im HB! Die Überschrift begann mit Heidi…, der Rest ist ja bekannt. Also schaute ich flugs nochmal beim Werbeblogger rein..
Ganz großes Kino – stündlich überschlagene Ereignisse, fast schon minütlich.
Bin mal gespannt was passiert, wenn der bärtige Wicht aus den sieben Bergen erst seine Vasallen losläßt.
Fortsetzung folgt………..
Am 6. Januar 2006 um 07:36 Uhr
Frau K. möchte nur sich selber bewerbenIm moment macht im in Deutschen Bloggerwelt folgende Meldung die Runde:
Ich öffne eines schönen Weihnachtsmorgens meinen virtuellen Briefkasten und entdecke zwischen tonnenweise, durch den Filter…
Am 6. Januar 2006 um 07:57 Uhr
Ich hatte ja schonmal leise drauf aufmerksam machen wollen:
werbeblogger.de/inde...
Das möchte ich nochmal unterstreichen durch:
basicthinking.de/blo...
Patrick, du magst völlig im Recht sein, aber wie die Story von Anfang an aufgezogen wurde, finde ich persönlich etwas schwer beurteilbar
Am 6. Januar 2006 um 09:49 Uhr
@Magnus Becker:
Halte ich aber für eh nicht machbar und auch nicht für gewollt.
Für machbar hält das a) keiner. Außer Herr Klum. Denn b) ist es gewollt. Ich hab doch extra noch mal auf die erste Mail verwiesen. Was steht denn da drin??? Da gibt es nunmal nichts von zu “halten”, “drehen” oder zu “wenden”. das ist eine ganz, ganz klare Ansage.
Am 6. Januar 2006 um 10:25 Uhr
Marken erfolgreich entwertenJe laenger man eine Marke anguckt, desto leerer guckt sie zurueck…
…
Am 6. Januar 2006 um 10:43 Uhr
@Patrick: Anderer Meinung bin ich natürlich immer noch nicht und was ich bisher zum Thema geschrieben habe, bleibt auch bestehen. aber mittlerweile beunruhigt mich der Verlauf der Diskussion in einigen Blogs …
Am 6. Januar 2006 um 10:53 Uhr
@ramses101: Kannst du das mal etwas konkretisieren? Ich komme derzeit nicht dazu alle Diskussionsverläufe zu verfolgen.
Am 6. Januar 2006 um 11:04 Uhr
Allgemein ist der Grundtenor mittlerweile der, Vater Klum würde versuchen die erwähnung seiner Tochter verhindern wollen. Es ging ihm aber um die Erwähnung in der URL zu werblichen Zwecken. Dass das Panne iist, kann und muss man kritisieren. Aber man sollte eben auch nicht mehr draus machen, als es ist.
dann ging es gstern im Kommentarbereich im (zu Recht rausgeflogenen) Becker-Blog soweit, dass Heidi Klums Engagement für Kinder als PR-Gehasche abgetan wurde. Und bei sowas bekomme ich das kalte Kotzen, denn das ist reine Hetze.
Aber auch im Stern-Blog wird geschrieben, die Klums hätten merkwürdige Auffassung von Werbung, sagt Heidi doch: “Wer meine Seite kennt, weiß, dass es hier keine Werbung gibt …” und darunter blinkt ein fröhlicher Katjes-Banner. dass Sie allerdings auch schreibt:
“Mein langjähriger Werbepartner Katjes hat aber zu Weihnachten ein hübsches Sümmchen für das Bethanien Kinderdorf in Bergisch Gladbach locker gemacht und dann konnte ich nicht anders. Jetzt gibt es bis Februar 06 einen Werbebanner.”
wird nicht erwähnt. Das halte ich für gefährlich. Denn wenn jetzt einige Leute anfangen auszuflippen, könnte ganz schnell das eigentliche Anliegen in Vergessenheit geraten und die ganze Sache könnte kippen. Und zwar nicht gerade im Interesse aller ernsthaften Blogger.
Am 6. Januar 2006 um 11:24 Uhr
@ramses101:
Ich stimme dir voll und ganz zu und man sollte nicht vergessen, dass das Hauptziel ein ganz anderes ist.
Kritik an der Markenführung ist absolut okay. Kritik an der Marke ist eigentlich völlig tabu, aber scheinbar ohne klare Reaktion auch nicht unbedingt unausweichlich. Ich persönlich werde die Marke und Person Heidi Klum jedenfalls nicht angreifen.
Ich möchte übrigens mit der geforderten Stellungsnahme aus dem Hause Klum nicht den derzeitigen Hype anheizen sondern die Sache zu einem guten Ende für die Gemeinschaft der Weblogs (was darf ich in Zukunft schreiben, was nicht) aber auch für die Marke Heidi Klum führen.
So langsam könnte ich nämlich auch gerne wieder etwas anderes machen als in Wartestellung, auf ein anwaltliches Schreiben, zu kauern.
Am 6. Januar 2006 um 11:30 Uhr
@Patrick / ramses101: Die “angemessene Sachlichkeit” kommt mir auch an einigen Stellen etwas zu kurz (siehe auch z.B. die Änderungen am Wikipedia-Eintrag von Heidi Klum). Insgesamt scheint es sich dabei aber eher um ein “Rauschen am Rande” zu handeln, da die Masse der Artikel und Einträge korrekt mit den Fakten umgehen und auch einen normalen Umgangs-Ton beibehalten (Ironie und Satire inklusive…)
Am 6. Januar 2006 um 11:38 Uhr
Wäre es vielleicht nötig von meiner Seite aus dazu nochmal konkret Stellung zu beziehen. In einem Interview mit der horizont heute, habe ich das zwar nochmal ausdrücklich getan, aber vielleicht sollte dies auch nochmal konkret hier getan werden. Oder haltet ihr das für überflüssig, da es sowieso schon klar rauskommt. Wie man mekrt fehlt mir langsam der Überblick.
Im übrigen halte ich den geänderten wikipedia-Eintrag ebenfalls für maßlos übertrieben.
Am 6. Januar 2006 um 11:44 Uhr
Eine erneute “Klarstellung” (und Bitte um Sachlichkeit) ist zwar meines Erachtens nicht zwingend erforderlich, hilft aber vielleicht doch dem einen oder anderen, sich ein wenig zurückzuhalten. Und die anderen werden ohnehin machen, was sie wollen…
Am 6. Januar 2006 um 11:45 Uhr
Schade ist, dass im Positiven wie Negativen die Gleichsetzung mit H.K. zu oft erfolgt. Dass es um sie – selbst als Person der Zeitgeschichte – nicht geht, sollte aber jedem klar sein, der sich nur einmal ansatzweise durch obigen Artikel liest.
Ich freue mich – hoffend – auf den Moment der Deeskalation bzw. Aufklärung. Und ich hoffe darauf, dass die Diskussion um rechtliche Grundlagen und evtl. Rechtssicherheit nicht abbricht, wenn “die Karawane” weiterzieht.
Am 6. Januar 2006 um 11:48 Uhr
@Patrick:
Nein, denke ich nicht.
Hier wird m.E. alles deutlich, die Sache ist rund.
Am 6. Januar 2006 um 11:51 Uhr
Daß diese Geschichte in der Blogosphäre diskutiert wird, war ja durchaus intendiert, wenn ich das richtig verstanden habe (?), und auch zurecht. Abgesehen vom rechtlichen Aspekt find ich auch die semantische Problematik zusammen mit der usability-Frage interessant, die Volker Weber vowe.net/archives/00... eingebracht hat.
Vielleicht ist es an der Zeit, die Geschichte mal “auszusetzen”, bis sich die Gemüter wieder beruhigt haben und dann mal zu resümieren …?
Am 6. Januar 2006 um 12:18 Uhr
@Regine – Dein Vorschlag klingt vernünftig. Und wer sagt uns, dass das Heidi-Klum-Management nicht genau dann zuschlägt (klagt), sobald sich alle Gemüter beruhigt haben?
Am 6. Januar 2006 um 12:26 Uhr
@Regine: Ich sehe das ähnlich wie Gerold Braun.
Unabhängig von den grundsätzlichen Fragen (Markenrecht, “Meinungsfreiheit”, Usability, etc.) die sich aus den Diskussionen der letzten Tage ergeben haben, würde für mich (an Patricks Stelle) immer noch die angedrohte bzw. die angedeutete Abmahnung bzw. die juristischen Konsequenzen an oberster Stelle stehen. Die möglichen Kosten eines Rechtstreits dürften angesichts des anzunehmenden Streitwerts der Marke “Heidi Klum” unangenehm hoch werden.
Insofern würde ich (wieder aus Patrichs Sicht) ein solches “Moratorium” für problematisch halten – und die Gemüter werden sich meines Erachtens ohnehin so schnell nicht beruhigen, dafür ist das Thema zu “schön”…
Am 6. Januar 2006 um 12:35 Uhr
Daher ist mein eindringlicher Wunsch – damit ich auch wieder einigermaßen runter kommen kann – eine klare Äußerung zu der Rechtslage aus dem Hause Klum. Solange alles in der Schwebe liegt muss ich oder jeder andere Blogautor juristische Konsequenzen fürchten. Und wir sprechen ich von juristischen Maßnahmen die ich mir beim besten Willen nicht leisten kann und die unter Umständen Existenzen bedroht. Ich bitte dies zu beachten.
Daher auch der offene Brief und das weitere Agieren in den Medien.
Am 6. Januar 2006 um 12:56 Uhr
Wenn sich was tut, ist es natürlich angebracht, sich wieder zu Wort zu bloggen.
Die Positionen sind klar, ich wüsste nicht, was Patrick noch erklären sollte, da schliesse ich mich bjoernhasse und Stefan an. Und jetzt weiterhin jeden Kommentar, Artikel zu dokumentieren …
Ich würde mich nur noch auf das Nötigste beschränken, wenn wirklich neue Aspekte auftauchen. Ansonsten ist jetzt mal die “Gegenseite” am Zug, wir wissen ja nicht, was tatsächlich geplant ist. Mehr als die Sache zu veröffentlichen und sich um eine aussergerichtliche Lösung zu bemühen, kann Patrick nicht machen.
Für den Fall der Fälle bleibt höchstens noch, solche Ideen wie Rechtsschutzversicherung für Blogger oder sonstige Unterstützung zu klären. Das könnte aber auch gerade dazu reizen, einfach auf Dunst mal eine Klage einzureichen, schließlich kommt “die Blogosphäre” ja dann dafür auf.
Und daß sich das Heidi-Klum-Management bisher so fast gar nicht geäussert hat und wenn, dann äusserst ignorant, ist ja nicht Patricks Nachteil (oder sollte es zumindest nicht sein).
Die Positionen sind klar. Um eine Klage zu vermeiden, könnte jetzt höchstens noch eine gute Vermittlung helfen, die aber auch nichts nutzt, wenn nicht beide Seiten sich darauf einlassen.
An der offensichtlichen Entschlossenheit des Herrn K., erst draufzuhauen und hinterher zu fragen, kann niemand etwas ändern. Hoffen wir, daß es sein Schaden sein wird.
Um weiterzukommen: was könnte man im Moment sinnvollerweise noch tun, um sich ausreichend zu schützen und vorzubereiten?
Am 6. Januar 2006 um 14:13 Uhr
WerbeBlogger heute nachmittag auf “Radio Eins” Wie ich gerade beim WerbeBlogger in seinem täglichen Update in der bekannten Sache gegen HK gelesen habe, wird er zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr ein Interview bei Radio Eins geben. Radio Eins gehört zum RBB – also zur ARD – und ist digita…
Am 6. Januar 2006 um 14:54 Uhr
Markenbewusstsein Kein Mensch braucht Markenbewußtsein – nur Konzerne [Unternehmen/eitle Menschen] brauchen Menschen, die Markenbewußtsein haben.
Quelle: Assoziationsblaster zum Markenbewusstesein
Diese Umkehrung ist der Kern, warum eine Marke so empfindlich …
Am 6. Januar 2006 um 16:34 Uhr
url(x) – die Lösung für das URL-Problem von Günther Klum? Während der Fall des Werbebloggers immer größere Kreise zieht (Radiointerviews, internationales Medienecho und Artikel in Printmedien incl.) und sein offener Brief an die Familie Klum nicht beantwortet wird, taucht eine interessante technische Lösung …
Am 6. Januar 2006 um 17:27 Uhr
Gut gemacht, das Interview auf Radio1!
Am 6. Januar 2006 um 17:37 Uhr
Danke! Ich krieg davon selber ja nichts mit. ;-)
Hat jemand zufällig einen Mitschnitt gemacht?
Am 6. Januar 2006 um 17:42 Uhr
Toll. Der olle Stream hat nicht funktioniert. Mitschnitt – oder Mitschrift ;-) würde mich aber auch interessieren. Und bestimmt noch zwei, drei Leute mehr. War da heute irgendwie Thementag oder sowas? Hab gesehen, dass auch der Betreiber von “Niemand-undkeine-partner” da war.
Am 6. Januar 2006 um 17:50 Uhr
Ja – ich habe einen. Allerdings müßte sich jemand um die Rechte kümmern. Weitere Infos hier
Am 6. Januar 2006 um 17:52 Uhr
@Patrick: Melde mich gleich nochmal per Email bei Dir.
Am 6. Januar 2006 um 18:04 Uhr
Mitschnitt dürfte in nächster Zeit von mir eingestellt werden.
Ich erhalte in Kürze ein offizielles MP3-File von radio eins (Dank an die dortige Redaktion!)
Am 6. Januar 2006 um 18:06 Uhr
@ramses101: Thementag nicht unbedingt, es waren aber rein zufällig viele “Werber” heute vertreten. Unter anderem die Design Stadt Berlin Unesco Geschichte und eben NUKP.
Am 6. Januar 2006 um 18:10 Uhr
@ramses: Gehört hier zwar nicht unbedingt her aber: Nee – es war kein Thementag. Die machen einfach immer gute Sendungen. Und der von Niemand-und-keine-partner war super. Kannte ich vorher noch nicht.
Am 6. Januar 2006 um 18:15 Uhr
Lol :-)
Den Mitschnitt von Hilde Knefs Schwester Irmgard, will ich aber auch haben, das ist ja Kult!
Gehört noch weniger hier her, aber musste ich loswerden!
Am 6. Januar 2006 um 18:56 Uhr
:)) Dann solltest Du es den anderen aber auch etwas mehr erklären :))
Am 6. Januar 2006 um 19:04 Uhr
Ein File sagt mehr als tausend Worte:
irmgard-knef.de/Pics...
Wobei das Interview auf radio eins besser war, weil man zunächst wirklich geglaubt hat, es handele sich um die Schwester von Hildegard Knef.
Am 6. Januar 2006 um 20:06 Uhr
Live ist das ganz bestimmt klasse Unterhaltung. Hört man schon an diesem mp3-Schnipsel.
Am Anfang des Interviews dachte ich: “Ob sie sich nicht vertan hat und in Wirklickeit die Schwester von Inge Meisel ist?” ;-)
Am 6. Januar 2006 um 20:45 Uhr
Hallo,
ich bin kein Blogger, sondern über das Radio1-Interview auf diesen Fall gestossen.
Nach Stundenlangem Lesen hier meine Meinung:
1. Dumm von Herrn Klum, keine Frage, wenn er es überhaupt war.
2. Auch wenn sein ursprünglicher Vorwurf sicherlich etwas aus der Luft gegriffen war, das jetzige mediale Gemetzel richtet sicherlich Schaden an, mal sehen für wen. Viel Glück Patrick.
Zwei ganz wichtige Aspekte ergeben sich für mich:
1. Blog-Software funktioniert nach SEO-Aspekten, ein Punkt, der hier viel zu wenig Beachtung findet. Es ist ja gerade der Sinn der Software, URL’s zu erzeugen, die möglichst prominent bei Google gelistet werden, es ginge ja auch anders. Durch die gegenseitigen Trackbacks/Backlinks erscheinen die Seiten ausserdem als wichtig. Das bedeutet: Blogs erfreuen sich zunehmender Beliebtheit bei SEO’s. SEO hat aber was mit Online-Werbung zu tun, da wird GELD verdient! insofern geht Herr Klum schon irgendwo (unbeabsichtigt) in die richtige Richtung (nach der Art: “wie jetzt, andere Seiten werden noch vor meiner Heidi-Seite gelistet? Ist das erlaubt?”), denn:
2. Für jeden medialen Menschen ist Google mittlerweile wichtig geworden, für die einen, weil sie was finden, für die anderen WEIL SIE GEFUNDEN WERDEN WOLLEN. Die Kombination Google+Blogs wird uns bald sehr stark beschäftigen, wenn man einige Gedanken mal weiterspinnt, nicht nur was Markenrecht angeht (denke da an Personenrechte, Rechte am eigenen Bild, Urheberrechte etc.)
Wenn da mal nicht ein Drache geweckt wurde…
lg
Jan
Am 6. Januar 2006 um 21:20 Uhr
Hallo Jan,
danke das wir wieder auf die wesentlichen Dinge zurückkommen.
Doch nun zu deinen Anmerkungen. Du hast sicherlich Recht mit dem Zusammenhang Suchmaschinen-Marketing und der Schwierigkeit relevante Suchtreffer an der richtigen Stelle zu finden.
Zunächst einmal um die Sache völlig von uns zu schieben – denn das ist ja bekanntlich immer am Einfachsten – ist das eigentlich Googles Problem. Viele alternative Suchmaschinen bieten einem ja da auch völlig andere Ergebnisseiten an. Aber das wäre natürlich auch viel zu einfach.
Dann gehe ich eben auf die Generierung der Links ein. Natürlich wurden die meisten Weblogsoftwares so ausgelegt, dass die Einträge mit dieser URL-Methode später besser gefunden werden, als mit dynamischen Links. Ich frage mich jedoch was daran so schlimm ist? Sind alternative Informationsquellen wie wir es sind, weniger erwähnenswert? Wenn ich nach etwas suche, möchte ich auch außerhalb der gängigsten Einheitsmedien (das kann ich ja auch direkt tun oder von mir aus über Google-News und anderen nachrichtenportalen) informiert werden. Wenn ein Weblog aufgrund seiner Kompetenz, Beliebtheit oder was auch immer gut verlinkt wird, so darf diese doch auch bei Google nach oben wandern oder?
Natürlich ist es wichtig, dass das jeweilige Unternehmen oder die Person welche zunächst gefunden werden will, auf den ersten Plätzen steht, keine Frage. Das war und ist auch so in diesem Fall. Dann muss man auch noch beachten (das kam im Interview nicht ganz raus) dass der Streit-Eintrag, welcher von Herrn Klum angemahnt wurde, vor der ganzen Affäre, auf den hinteren Seiten bei Google Deutschland zu finden war. Herr Klum erweckte also eher den Eindruck, dass er den Google-Index seinen ureigenen Bedürfnissen anpassen möchte, nach dem Prinzip “L’eta c’est moi” oder “Ich möchte nur Einträge bei Google die mir passen, die mein Unternehmen gut präsentieren und die Geld an mich dafür bezahlen”.
Zu dem Argument “es ginge ja auch anders” kann ich nur sagen, wieso sollte ich als Webmaster wollen, dass ich schlechtere Chancen in Kauf nehme gefunden zu werden, als andere Anbieter? Denn seien wir doch mal ehrlich, jeder möchte mit seiner Seite möglichst viele Menschen erreichen. Und so lange jeder auf diese Funktion zurückgreifen kann (ich übrigens habe mir die Software nicht nach SEO-Gesichtspunkten ausgesucht) wird das auch jeder tun, der sich momentan noch diesen angeblichen Vorteil verschaffen kann. Wenn also jeder dieses Verfahren nutzen würde, wäre dann alles wieder ausgeglichen? Wahrscheinlich nicht, denn Google z.B. schaut eher auf die Verlinkungen einer Seite.
Klar rückt das Thema Weblogs und speziell auch Suchmaschinen immer mehr in den Vordergrund. Und nun haben wir zufällig wieder eine größere Diskussion darum vom Zaun gebrochen. Die Geschichte mit Johnny und Jamba war ja auf ähnlicher Basis. Daher ist ein ordentlicher Abschluss der Akte Klum von höchster Bedeutung für die Weblogszene, für Unternehmensverantwortliche und für Suchmaschinenbetreiber. Daher ist ein offener und konstruktiver Dialog sehr wichtig und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Webloggemeinschaft dem entziehen möchte. (Schwarze Schafe gibt es natürlich immer)
Die Menschen müssen langsam begreifen, dass Weblogs ein fester Bestandteil unserer Medienkultur geworden sind und dass diese, langsam aber sicher, die herkömmlichen Medien ergänzen oder sogar teilweise (Weblogs in ihrer Gesamtheit gesehen) ersetzen.
Ich hoffe ich konnte mit meinen schnell dahingeschriebenen Ausführungen einige Dinge klar darlegen und würde mich freuen diese Diskussion, von mir aus auch in einem eigenen Beitrag fortzuführen.
Bei dem Beitrag hier scrolle ich nämlich mittlerweile sekundenlang, was bei uns Bloggern wie Stunden vorkommt! ;-)
Am 6. Januar 2006 um 22:01 Uhr
Hey Patrick,
vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Ich stimme Dir in vollem Umfang zu: Weblogs sind eine sehr gute Idee des Netzes und eine tolle Alternative/Ergänzung zu bisherigen Medien. Natürlich wollte ich auch gar nicht andeuten, dass Blogger oder Blogs von Google nicht oder schwächer bewertet werden sollen. Ich finde das eher sehr gut, dass sie eben als wichtiges Medium natürlich auch prominent gelistet werden.
Allerdings frage ich mich auch, wie wir in Zukunft mit diesen Medien umgehen werden, dazu jetzt mal aus dem Blauen heraus einige Ideen:
- Nichtsahnend finde ich vielleicht irgendwann ein Bild von mir bei Google, das ich nicht eingestellt habe.
- persönliche Daten könnten ebenfalls jederzeit auftauchen, ganz aus versehen sogar.
- evtl. zementiert irgendwann mal ein Kunde von mir einen Disput mit mir für die Ewigkeit, obwohl längst geklärt.
- Infos, die nur für einen kleinen Kreis gedacht waren (z.B. nach dem Motto: meine Seite kennt eh Niemand), werden global gefunden, weil von mir vielleicht unzureichend geschützt, oder weil Jemand nen Link gesetzt hat.
- Die Problematik Impressum/Abmahnungen etc. ist uns allen bekannt.
Ich glaube, der Hauptkonflikt ist folgender: Persönlichkeitsrechte und Daten gehören DRINGEND geschützt, aber auch das Recht zur Berichterstattung und Meinungsäußerung, und das alles in einem Medium, dass unendlich, global verfügbar, allzeitlich und fast unkontrolliert ist. Schwierig.
Und, um eine Lanze für Dich zu brechen: In den Websites tauchte das Problem zuerst auf, jetzt in den Bloggs. Und Foren? Und Usenet? Vielleicht wird es jetzt mal wieder exemplarisch behandelt, aber man darf diese ganze Problematik aben nicht einfach nur auf einen Website-Betreiber oder einen Blogger abwälzen. Es ist etwas, das breit gesellschaftlich diskutiert gehört! (Insofern sehr gut das alles hier)
Blöd bloss, dass bei den meisten hochrangigen Entscheidern ja das Internet immer erstmal installiert werden muß… und dann immernoch irgendwie für ‘nen komplizierteren Fernseher gehalten wird.
Kopf Hoch, Ihr Blogger! United we stand!
Am 6. Januar 2006 um 22:17 Uhr
Patrick, Deine Antwort auf Jans Kommentar finde ich zutreffend und gut. Einen Aspekt machte ich ganz besonders herausgreifen:
Die Blogging-Szene bringt jetzt ans Tageslicht, was sich seit Existieren des WWW schon angedeutet hat: Jeder Mensch kann sich Gehör verschaffen, seine Meinung überregional an die Öffentlichkeit aussenden – und es gibt keinen Grund, warum die Botschaften eines Bloggers weniger zählen sollen als die anderer Leute.
Früher war die Welt anders. Wir sind in einer Welt aufgewachsen, in der es wenige Sender (Rundfunkanstalten, Zeitungsverlage etc.) gab und viele Empfänger (Radiohörer, TV-Gucker, Leser) gab.
Die genannten Sender hatten damit fast ein Meinungsmonopol inne. In der Öffentlichkeiut existierten nur die Dinge, die von diesen Häuser publiziert wurden. Alles andere fiel unter den Tisch.
Dieses Meinungsmonopol bricht nun auf: Weblogs bieten eine ideale Plattform, dass jedermann zum Sender mit Breitenwirkung werden kann. Spreeblick und Werbeblogger haben vorgeführt, wie das geht.
Das Meinungskartell der Rundfunkanstalten und Verlagshäuser wird allmählich durch durch das Internet zerschlagen.
Die Medienlandschaft wird dadurch pluralistischer und demokratischer. In der Blog-Landschaft kann sich das Volk seine eigene Meinung bilden und sie auch zum Ausdruck bringen.
Die Familie K. spürt gerade, wie es ist, wenn sich “die Meinung von unten” gegen einen verbündet.
Am 7. Januar 2006 um 11:23 Uhr
Ach, sieh an, nun wird mein Name doch noch ganz oben genannt. Nett, wirklich nett… *lol* Zu dumm nur, dass MIR niemand etwas “klarmachen” muss. Ich bleibe dabei: Klum ist im Recht und man wird in einem freien Land hoffentlich weiter seine Meinung frei äussern dürfen.
Am 7. Januar 2006 um 14:47 Uhr
Soeben entdeckt: spiegel.de/netzwelt/...
Am 7. Januar 2006 um 16:07 Uhr
Schön das es nun auch den Spiegel erreicht hat… und der Mag bekommt auch noch ein bisschen vom Hype ab. Ach ist das schön ;-)
Am 7. Januar 2006 um 16:34 Uhr
Selbst am WE lohnt immer die Werbeblogger-Lektüre… ;-))
Am 7. Januar 2006 um 16:48 Uhr
Da drüben sind ja die Kommentare abgeschaltet, daher hier:
“Warum ausgerechnet Schnellinger?” ist das absolut Beste, was zu dem Thema bisher geschrieben wurde und macht deutlich, dass jeder blogger ein Interesse haben sollte, dass das Spiel nicht wieder nach Verlängerung verloren geht.
Am 7. Januar 2006 um 17:04 Uhr
Einer anderen Quelle entnehme ich, dass Herr Klum z.Zt. seine gegen die freie Berichterstattung gerichtete Dummheit fortzusetzen versucht und unbedingt markenrechtlich gegen den Werbeblogger vorgehen will.
Unabhängig davon, inwieweit dies klug sein mag, wenn ich eine (selbstverständlich keine Rechtsberatung darstellende) Meinung dazu äußern darf:
Ich würde hier in einer Art Doppelstrategie antworten.
Also erstens, indem dem Kern des markenrechtlichen Vorwurfs (besonders der Url) der Inhalt genommen wird, und damit die juristische Stoßkraft. Patrick, ich würde jetzt Artikelüberschriften gründlich “ent-klumen”. “Heidi K.” sollte dafür reichen.
Meiner Einschätzung nach nimmt das Markenrecht, besonders erstinstanzlich, nicht sonderlich viel Rücksicht auf die Notwendigkeiten freier Berichterstattung. Subjektives bzw. solidarisch geäußertes Rechtsempfinden und markenrechtliches Vorgehen im Einzelfall (wo Gebühren durch unnötige “Patentanwälte” oft gedoppelt werden) laufen leider nicht immer parallel.
Die Platzierung bei Google bliebe bei dieser sanften Änderung unverändert – was das Ansinnen von GK als in der Sache unsinnig offenlegt.
Am 7. Januar 2006 um 17:05 Uhr
Man muss sich ja auch im Klaren sein, dass man ab sofort auch den Namen Patrick Breitenbach nicht mehr in den Mund resp. Blog nehmen darf. Der ist ja jetzt mehr als berühmt.
Denn wenn der erst einmal merkt wie ihr mit seinem Namen Werbung für EUREN Blog macht, nun ihr seht ja wies einem gehen kann.
Während ich das hier schreibe kommt mir gerade die Idee wie ich meine Seite berühmt mache… hehehe Die hat ja noch nen Mann der auch berühmt ist und da er ja zur Familie gehört, dürfte die Reaktion etwa die gleiche sein. Gleich mal abklären ob man diese Marketingstrategie irgendwie rechtlich sichern kann.
Und ich gebe zu, ich habe wirklich nicht alles gelesen, aber ihr müsst euch einfach mal im klaren sein: MCD hat sich noch gar nicht eingeschaltet.
Ein ruhiges und erfülltes Leben euch allen.
Am 7. Januar 2006 um 17:06 Uhr
Zweitens würde ich versuchen, die HK GmbH der der Nichtberücksichtigung von Kompromissmöglichkeiten und der Nichtantwort auf sinnvolle Vorschläge zu überführen.
Damit würden sich ihre prozessuralen Möglichkeiten deutlich einschränken. Zum Beispiel würde ich bei der HK GmbH verbindlich anfragen, ob eine Abänderung des monierten Beitrags in der Überschrift von “Heidi Klum…” auf “Heidi K.” dem Ansinnen der HK GmbH genügen würde.
Günstig wäre ggf. auch (bitte dazu Rechtsberatung einholen!), wenn bereits eine Unterlassungerklärung (bei irgendeinem Wettbewerber, der mit HK-Produkten handelt) abgegeben wurde und/oder eine Schutzschrift bei Gericht eingereicht würde.
==> Damit die Angelegenheit nicht existenzvernichtend teuer wird.
Am 7. Januar 2006 um 17:12 Uhr
@Dr.Dean:
Was die Zuverlässigkeit der angedeuteten Quellen angeht (siehe Hr. Kree), sind wir ja schonmal gehörig drauf reingefallen.
Wer sollte das gewesen sein, und warum sollte er/sie sowas ausplaudern?
Am 7. Januar 2006 um 17:13 Uhr
Warum eine Unterlassungserklärung abgeben? (womöglich strafbewehrt?) Heidi ich tue es nie wieder ;-)
Bisher hat sich der “wahre” Klum doch noch garnicht geäußert, oder?
Alles Fake.
Am 7. Januar 2006 um 17:16 Uhr
Herr Klum hat sich lediglich dem Handelsblatt gegenüber geäußert. Alles andere ist reine Spekulation.
Am 7. Januar 2006 um 17:51 Uhr
Wenn der Spiegel berichtet, dann Gnade Deinem Server! ;-)
Am 7. Januar 2006 um 17:58 Uhr
Heidi Klumm. Heidi Klumm. Heidi Klumm. Heidi Klumm. Heidi Klumm. Heidi Klumm. Heidi Klumm…
(PAH! Ich mach in meinem eigenen Blog weiter….wegen des Rankings…)
Wie ätzend ist dieser Günther Klumm eigentlich? Und wie dumm? Und wie anmaßend! Und vor allem: Wie gelangweilt…Ich bin gespannt wie das Ganze weitergeht. So und so. In der Blogsphäre, als auch in dem “Rechtstreit”. Und falls ein Spendenfond einegerichtet wird: bitte ich um “Bescheid”.
Am 7. Januar 2006 um 18:38 Uhr
Oh nein. Alles umsonst. Gerade habe ich festgestellt, dass die Else und ihr *** Nachname nur mit einem “m” geschrieben wird…
Am 7. Januar 2006 um 20:25 Uhr
Heidi Klum's Dad vs. Werbeblogger, pt. 3Werbeblogger's Patrick Breitenbach Taking a Stand: It's official: the Klum vs. Werbeblogger saga has become a bona fide national news item in Germany – featured on the home page of Spiegel Online, the country's most important news …
Am 7. Januar 2006 um 20:41 Uhr
@Patrick
Die Sache mit dem ominösen “Herbert Kree” wurde inzwischen geklärt, hmm? Das war entweder ein Hörfehler und/oder ein Vertun einer Vertretung bei OC.
Aber du hast recht, verzeih: Das, was ich “Quelle” nannte (ich habs mir jetzt genauer angesehen), geht wohl auf den Artikel in der Netzeitung zurück – und stellt nichts Neues dar. Wenn er de-eskalieren wollte, hätte sich die bärtige Eislaufmutti m.E. inzwischen geäußert.
Was die Zukunft bringt: Genau wissen kann das nur die HK GbmH – und die äußert sich wohl z.Zt. nicht.
Ich drück dir die Daumen, dass es gut ausgeht.
Am 7. Januar 2006 um 21:01 Uhr
@Dr. Dr. Dean:
Sorry dass ich etwas gereizt klang, das Nervenkostüm liegt, entsprechend der Atmosphäre, etwas blank. Allerdings, wenn ich jetzt die Einträge entklummen würde, wäre diese ganze Sache umsonst. Dann wäre ich wirklich nur ein Trittbrettfahrer, der seine 15 Minuten Ruhm genießen wollte. Ich würde dann die gesamten Weblogautoren im Regen stehen lassen, die sich mit mir solidarisch gezeigt und ebenfalls den “Du weißt schon wen”-Namen gebloggt haben. Nein, ich muss die Sache jetzt ausbaden und das gefällt mir genauso wenig, wie es Herrn Klum gefallen wird.
Am 7. Januar 2006 um 21:04 Uhr
@DrDean
Da es um die Url geht, ändert das sehr viel, denn “heidi-klum” aus der Url nehmen heißt, die vielen Links die auf diese Seite verweisen ins Leere laufen zu lassen.
Nachdem die gesetzte Frist abgelaufen ist, könnte Herr Klum nun auch der Auffassung sein, dass der Zug entgültig abgelaufen ist und somit der Publikationszeitraum — so oder so nicht mehr rückgängig zu machen — in einem juristischen Verfahren geklärt wird. Nicht zu letzt auch um es den vielen vielen Blogs zu zeigen, die mit diesem Vorfall nun die Marke in der URL aufweisen.
Übrigens hat Herr Klum nun vier Jahre und zehn, elf, elf und verquetschte Monate Zeit mit der eigentlichen Abmahnung und Schadensersatzforderung. Erst fünf Jahre nach positiver Kenntnisnahme erlöschen nach §21 Markengesetz die Ansprüche des Markeninhabers bei Verletzung ebenjener.
@Jan
Dass etwas wichtig ist, heißt nicht, dass damit ein bestimmter Gebrauch verbunden ist. Oder ist schon die einfache Listung des Namens oder Berichterstattung Werbung? Wäre bei Listung nicht auch Google nach dem Gebot der Fairness ein Dienst, der mit Marken ® ™ wirbt. Und müsste dann nicht jeder Verlag Lizenzverträge mit sämtlichen Marken der Welt machen, nur um über diese Marke zu berichten.
Oder ist das ein Fall von der Orwell’schen Variante im Bereich Markenrecht “Einige Publizisten und Redaktionen sind gleicher”?
Wo ist die Grenze? Wird sie wie aktuell von der FIFA gesetzt und wir kleiden uns zukünftig im Rahmen des Marken-Mao-Ismus gemäß den Verträgen zu Sportereignissen in dem Branding-Farben und wie es der aktuell tatsächlich Fall ist, trinken nur die Getränke der Vertragspartner des Großereignis übrigens nicht nur am Veranstaltungsort selbst, sondern auch bei am Rande abgehaltenen Fan-Parties.
Sollen Marken allen ernstes diese Macht behalten?
Ich mag etwas ausholen, aber ist es nicht dieses Anspruchsdenken der Markeninhaber, die erst den Schwachsinn verursachen. Soweit, dass es sogar Menschen gibt, die allen ernstes der Ansicht sind, dass ihnen Wörter gehören. Manche Unternehmen sind sogar der Meinung, dass ihnen Buchstaben gehören und zwar nicht einmal nur in dem von ihnen besetzten Marktsegement.
Es ist Mutig von Patrick nicht kleinbei zu geben, aber es liegt auch an uns, dafür zu sorgen, dass es den Markeninhabern nicht ganz so leicht gemacht wird.
Am 7. Januar 2006 um 22:27 Uhr
Sollen Marken allen ernstes diese Macht behalten?
Diese Macht kam nicht vom Himmel. Der Verbraucher und die Medien haben selber diesen Moloch erschaffen. Und die gewählten Volksvertreter haben dies in Gesetze gekleidet. Urheberrecht, Markenschutz, usw. – alles geregelt in Gesetze und Vereinbarungen, die als internationale Übereinkommen sogar Völkerrechtscharakter haben.
Anstatt auf die bösen Konzerne zu schiessen oder auf den Vater der Werbeprinzessin, sollte man lieber die Gesellschaft hinterfragen, die sowas ermöglicht und sogar gewünscht hat.
Am 7. Januar 2006 um 23:12 Uhr
Mal eine – vielleicht – naive Frage: Patrick, wie kann man Dir, Euch der Sache helfen?
Am 7. Januar 2006 um 23:17 Uhr
Hallo Diego!
Danke der überhaupt nicht naiven Nachfrage. Momentan hilft wohl nur Daumendrücken und weiterhin auf die Thematik besonnen aufmerksam machen. Was anderes fällt mir zu diesem Zeitpunkt leider nicht ein.
Seid kreativ aber nicht destruktiv!
Am 8. Januar 2006 um 01:53 Uhr
@Jörg
Ja. Und die Gesellschaft selbst nimmt noch kaum Anstoß daran. Leider.
Am 8. Januar 2006 um 04:23 Uhr
Papa Klum hat wahrscheinlich zu Weihnachten einen PC geschenkt bekommen. Als erstes hat er natürlich bei Google “Heidi Klum” eingegeben. Und dann wollte er mal das Email-Programm ausprobieren.
Am 8. Januar 2006 um 09:26 Uhr
@silke
Der Fall ist ist von grundsätzlicher Bedeutung für die blogger. Aber ich empfinde es ein wenig als Ironie der Geschichte, dass es ein blog trifft, das durch die inhaltliche Ausrichtung dieses “System” begleitet und unterstützt.
Am 8. Januar 2006 um 09:26 Uhr
google-Ranking:
Heidi (20.000.000 Treffer) – Platz 8
Klum (1.910.000 Treffer) – Platz 2
Patrick (143.000.000 Treffer) – Platz 3
Breitenbach (1.960.000 Treffer) – Platz 4
Was für ein Traumranking …
Am 8. Januar 2006 um 13:50 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
bitte verwenden Sie demnächst auch nicht mehr die Wörter:
- Welt
- Erde
- Universum
- und andere
Denn darauf lege ich als erster Weltherrscher großen Wert.
Ich würde mich auch freuen, wenn Sie am besten die Buchstaben: w, e, l, t, h, r, s, c, h nicht mehr verwenden würden.
Denn sonst müsste ich…
Vielen Dank
Ihr Weltherrscher *Herrschen ist Vertrauenssache*
Am 8. Januar 2006 um 16:03 Uhr
@Jörg
Nur bedingt. Die meisten Werbeschaffenden betonen ihre Kreativität und damit ist sicherlich nicht der juristische Hickhack gemeint. Dass Wörter jemandes Besitz sein können, ist ein juristischer Tatbestand.
Am 8. Januar 2006 um 16:30 Uhr
@ weltherrscher: mit dem Universum ist wohl schon einer schneller gewesen: universum-bremen.de/
Tja, so kann’s gehen ;-)
Am 8. Januar 2006 um 16:38 Uhr
@regine
neiiiiiinnnnnnnnnn…….
:-))
und dann auch noch sowas wissenschaftliches, obwohl doch zur zeit jeder christ weiß, dass die erde gerade mal 6.000 jahre alt ist.
zum glück bin ich keiner und muss es auch nicht.
aber ich werde die nun wohl abmahnen müssen. tja sorry! aber es kann ja nicht sein, was ich nicht will.
verdammte ideologie…:-)
ihr weltherrscher *nicht schönsein ist inn, sondern outsein*
Am 8. Januar 2006 um 18:11 Uhr
Kein Problem. Gern geschehen. Ich glaube allerdings nicht, dass er so wirklich verstanden hat, was ich ihm mitteilen wollte…
Am 9. Januar 2006 um 10:10 Uhr
bei wem muss man sich melden um die filmrechte für das alles hier zu sichern???
Am 9. Januar 2006 um 11:31 Uhr
Test, ob hier tatsächlich zensiert wird und die Anzeige gegen Breitenbach fällig ist…
Am 9. Januar 2006 um 11:51 Uhr
Danke für den Beweis, dass Sie allein auf Suchmaschinenoptimierung aus sind und alle Andersdenkenden ausblenden. Alle, die Herrn Klum beim juristischen Vorgehen gegen Breitenbach unterstützen möchten, können sich nun gerne auch bei info@magnusbecker.de melden!
Am 9. Januar 2006 um 12:09 Uhr
Das Pfeifen im Walde wurde nun ausreichend vernommen.
Am 9. Januar 2006 um 12:12 Uhr
@Mag
Wer hier auf SEO aus ist dürfte ziemlich offensichtlich sein :-)
Du würdest der Welt einen großen Gefallen tun, wenn du hier und in allen anderen Blogs, die du mit Trackbacks zuballerst, deine intellektuellen Ergüsse auf ein höheres Niveau schrauben würdest oder es einfach bleiben lässt. Bei aller Liebe, wir haben echt größere Sorgen.
Am 9. Januar 2006 um 12:20 Uhr
Ach Herr Baumgart, wenn Sie “größere Sorgen” haben, wieso dann als einzige Antwort auf einen Ihrer Kritiker nur Beleidigungen, Diffamierungen, üble Nachrede, Linklöschungen? Wenn Sie die Kritik verkraften, warum sie dann nicht mehr zugänglich machen?
Am 9. Januar 2006 um 12:32 Uhr
Dass einige versuchen, im Aufzug (?) mitzufahren ist verständlich.
Schade nur, wenn einige dafür Mittel wählen, die primitiv und peinlich – der Sache vollkommen zuwider – sind.
Und: Nein, das ist nicht an eine Person gerichtet, die ich “herausfordern” o.ä. möchte.
Eher: Ich bin darüber ebenso enttäuscht, wie über jene, die vielleicht tatsächlich aktiv probiert haben, denn Fall Blogger vs. K. eskalieren zu lassen, um beim Mitlesen ein wenig Spaß zu haben.
Eventuell erwarte ich aber auch zuviel von der Gehirnleistung einiger Mitbürger und -blogger…
Am 9. Januar 2006 um 13:22 Uhr
LOL @ Magnus
Am 9. Januar 2006 um 14:35 Uhr
Benutzerfreundlich=Suchmaschinenfreundlich=Abmahnfreundlich? Zwischendurch lief auf dem Werbeblogger im täglichen Update des Falles WerbeBlogger gegen die Klum GmbH eine interessante Diskussion, die ich hier mal in einigen Auszügen aus den Kommentaren als Zitat wiedergeben möchte. Die Zitate sind…
Am 9. Januar 2006 um 22:37 Uhr
Ehrensenf live im Büro vom Papa von der Frau vom Seal gewesen na, ich denke, Werbeblogger ist jetzt geadelt: Ehrensenf berichtet über den Fall und konnte sogar im Büro vom Papa von der Frau vom Seal drehen… “klum-kam“…. MUAHAHAHAAA :-))
four thumbs up :-))
…
Am 10. Januar 2006 um 22:54 Uhr
warscheinlich ist er duchr den focus artikel auf die idee gekommen ..
focus.msn.de/hps/fol...
:D
Am 10. Januar 2006 um 23:34 Uhr
Mario Sixtus berichtet erneut in der Frankfurter Rundschau: fr-aktuell.de/uebers...
Am 11. Januar 2006 um 15:03 Uhr
Der Fall wird sich in Luft auflösen. Herr Klum wird schlau genug sein, jetzt überhaupt nicht mehr zu reagieren.
Der Mensch bleibt halt erfindungsreich, man denke nur an den Sänger der seinen Namen verkauft hat: the former artist called prince.
Am 11. Januar 2006 um 20:54 Uhr
Zwar schon ein Tag alt, aber hier noch nicht erwähnt:
Heidi Klums Vater droht einem Lohrer
mainpost.de/mainfran...
Am 12. Januar 2006 um 00:27 Uhr
Ich verkneif mir jetzt mal jedweden Kommentar zu dem Artikel der einheimischen Presse …
Am 12. Januar 2006 um 01:59 Uhr
Gerade eben im Forum von heidi-klum.de gelesen:
——————————-
vom 10.01.2006 An den Zensator!
“Alle Beiträge werden geprüft. Eine Veröffentlichung bleibt mir vorbehalten.” —>LOL!!! Schade, dass Ihr nur Lobesgesang in Heidis Forum lasst… Kritik entgegen zu nehmen scheint ab einem gewissen Einkommen anscheinend nicht mehr nötig! Ich stehe auf Heidi, aber wer auch immer Ihre Homepage, bzw Ihr Forum betreut, macht einiges verkehrt. Aber dies ist ein Thema, über das man prima bloggen kann. Oh weh, ich vergass, ich darf ja keine Namen nennen. Dann beziehe ich mich einfach auf die Katjes Schönheit ;) *g* Is doch alles nicht böse gemeint, schade dass ich nichtmal ne Antwort bekomme, warum mein Beitrag nicht ins Forum gekommen ist. –>Genau wie dieser Beitrag wohl nie erscheinen wird… Evtl. könnt Ihr ja nur einen Teil meiner Beiträge bringen. Schön zurechtgeschnipselt (verstümmelt) könnt wahrscheinlich Ihr sogar was damit anfangen. Oh man! Heidi Du Superweib, wieso hast Du so komische Admins auf Deiner Seite???
——————————-
z.Zt. hier zu finden: heidi-klum.de/Forum....
Interessant dass das tatsächlich durch die Zensur kam…
Am 12. Januar 2006 um 07:34 Uhr
Und: immer noch steht der Kommentar dort. Hm. Ist das der richtige Weg ins Forum? Kritik beständig mit einem Wort á la “Superweib” zu würzen? Gibt es die Filter, die nur Beiträge gestatten, die mindestens einen Lob enthalten?
Nein, ich tippe darauf, dass die Admin es übersehen hat. Bis dato.
Am 12. Januar 2006 um 10:50 Uhr
vielleicht ist die ganze geschichte ja nur eine metapher? vielleicht steht ja die “heidi” für das kleine mädchen von der alm, das in die stadt kommt, und sich dort gar nicht sooooooo wohl fühlt… und schlißelich wieder zurück auf die alm geht? und vielleicht ist das “klum” nur eine abkürzung für “karl, lass uns mäusemelken”? aber wer wär dann besagter “karl”? und stehen die “mäuse”, die da gemolken werden sollen vielleicht für “geld”? vielleicht ist aber auch alles ganz anders? wobei ich mich da stellenweise täuschen könnte… vielleicht!? vielleicht ist es aber auch schon wieder schade um die auf den kommentar verwendete lebenszeit (was auch auf geneigten leser dieses kommentars zutreffen könnte)… auf alle fälle ist das ganze aber ein PRIMA-WERBUNG für die seite WERBEBLOGGER.DE… denn bis heut morgen kannte ich die noch gar nicht ;-)… und da kann man dann schon mal zwinkern… obacht! jetzt: ;-)… herzlichen dank auch an alle beteiligten!
joe
Am 16. Januar 2006 um 14:41 Uhr
Wahnsinn: Handelsblatt: Indiskretion Ehrensache.
blog.handelsblatt.de...
LESEN!
Es geht weiter…
Am 16. Januar 2006 um 14:45 Uhr
Jo! Bin doch schnell! :-)
Am 16. Januar 2006 um 17:54 Uhr
Faxen mit Klum Unzählige unzählige Blogs, Zeitungen und Online-Medien berichteten über den Fall Klum vs. Werbeblogger, der eigentlich gar kein Fall war und auch keiner werden wird. Peter Klum, Vater der berühmten Heidi Klum, scheint aber nicht locker lassen zu wolle…
Am 17. Januar 2006 um 21:57 Uhr
HILFE ich hab mich fast tot gelacht (nach dem lesen des blogeintrags auf handelsblatt und dessen kommentare), ich glaube ich sollte den typen verklagen, wäre fast vor lachen gestorben…
Grüsse an Gargamel und Papa Schlumpf!
Am 18. Januar 2006 um 20:19 Uhr
Wie er leibt und lebt: tvspielfilm.msn.de/n...
Am 22. Januar 2006 um 11:34 Uhr
um mal einen twist in die diskusison einzubringen: vielleicht hat die H. im moment kapazitäten frei und der vater versuchte durch diese aktion ihre bekanntheit zu erhöhen?
(zugegebenermaßen gefällt mir das bild der ergeizigen, bärtigen eislaufmutti ohne reflexion besser, aber …)
Am 23. Januar 2006 um 22:53 Uhr
Jean-Remy entschuldigt sich Da hat sich einer vom Praktikanten erklären lassen, wie das mit der Kommunikation unter normalen Menschen so funktioniert. Oder was “Weblogs” sind und wie das Web 2006 funktioniert. Und nicht nur das: Im Gegensatz zu Betonköpfen …
Am 24. Januar 2006 um 21:01 Uhr
ist denn eigentlich geplant diese posse zu verfilmen?
Am 25. Januar 2006 um 20:43 Uhr
Huch. Waren wir das?
gmx.net/de/themen/un...
Am 5. Februar 2006 um 16:10 Uhr
dismorphophobie when super skinny Is “too fat”Mehr als eine Millionen Deutsche leiden laut Connemann bereits an dem Krankheitssyndrom Dismorphophobie, dem Schönheitswahn. Sie halten sich für krankhaft hässlich. Häufig sind es aber nach…
Am 7. Februar 2006 um 15:04 Uhr
Wie? Schon alles vorbei? Nur Musik und Zigaretten? Seit dem 2006-01-16 keine Neuigkeiten mehr zum Thema? Ist die Blogosphäre schon satt oder ist tatsächlich nichts mehr passiert? Oder werden wir hier geplant informatorisch kurzgehalten? :-)
So kann das Thema jedenfalls doch noch nicht zu Ende sein – mit dem Fax ans Handelsblatt.
Also bitte, Patrick, lass uns nicht dumm sterben! Schenk uns ein Lächeln und die aktuellesten Infos zu dieser tollen Posse :-)))
Danke,
thSo
Am 7. Februar 2006 um 15:06 Uhr
@thSo: Tja sieht leider so aus als ob alles versickert ist. Was soll ich also berichten, wenn es nichts zu berichten gibt? Klums haben im Moment wohl wichtigeres zu tun.
Am 11. Februar 2006 um 16:23 Uhr
och schade, echt nix neues mehr von dem klum sein vadder? wollte gerade am drehbuch zum film weiter schreiben ;-)
Am 16. Februar 2006 um 13:15 Uhr
Tokio Hotel vs. Heidi K. vs. Dieter BohlenÜber was in der Blogosphere geplaudert wird, kann man über BlogPulse herausfinden. Besonders das Trend-Tool lädt zu wunderbaren Vergleichen ein. Besonders gut lässt sich damit die Popularität von Personen verglichen. So habe ich einfach mal eine M…
Am 11. März 2006 um 11:50 Uhr
Da sieht man, wie die Klum wirklich ist. Ich nehm der ihr ewig liebes Getue sowieso nicht ab. Alles Fassade.
Am 20. März 2006 um 20:51 Uhr
Nichts als Abmahnungen Mein Gott. Diese dauernden Abmahnungen können einem langsam wirklich den Spaß am Bloggen und am Publizieren von Inhalten im Web verderben. Es vergeht ja kaum eine Woche, in der nicht irgendein Unternehmen / Anwalt / sonstwas meint, einen Blo…
Am 21. März 2006 um 22:15 Uhr
Neverending Story? Was bitteschön geht in Menschen vor, die sowas in die Tastatur ihres PC eingeben:
“Herr Breitenbach benutzt als Trittbrettfahrer für die Bewerbung seiner Web-site kostenlos den geschützten Namen Heidi Klum und die Medien. Von ih…
Am 30. März 2006 um 19:29 Uhr
Ich weiß, die Sache ist jetzt schon 3 Monate alt, aber ich konnte es mir nicht verkneifen, heute an Herrn Klum diese mail zu schicken (inklusive der schlauen Ausführungen zum Thema URL):
“Guten Tag,
da mein Name Markus gesetzlich geschützt ist (§ 12 BGB) bitte ich Sie, den Namen aus Ihrer URL (heidi-klum.de/Aktuel... “Juni 2003″) zu entfernen und die Werbung mit dem Namen Markus einzustellen. Als Termin hierfür habe ich mir den 9. April 2006 notiert.
Ich bitte um Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen”
Am 25. April 2006 um 11:15 Uhr
Dumme Ausreden 1Ein Freund von mir schreibt ein krankes Buch. Die Wahrheit ist: Es ist gar nicht wirklich krank. Es ist eigentlich total lustig. Zumindest nach meinem Humorverstaendnis.
Und naja, ich vertraue meinem Urteil, ich habe da einen gewissen Expertenstatus in…
Am 13. September 2006 um 22:37 Uhr
Also ich habe jetzt mal alle vorhandenen Kommentare und viele Hintergrundinfos zur Angelegenheit gelesen und gerade weil ich kein großer Fan von dem Seal seiner Frau bin, verstehe ich nicht, wie der Vater der Frau von dem Seal so blöd sein kann und auch noch Faxe durch die Gegend schickt. Dadurch schadet er seiner Tochter und ihrem Image am meisten …
Am 28. September 2006 um 09:02 Uhr
Also ich kann den Dad gar nicht verstehen. Faxe zu verschicken ist absolut unangebracht. Das mit der Zensur ist krass.
Am 28. März 2008 um 17:19 Uhr
Soweit ich weiss wohnt der Vater von Heidi Klum noch in Bergisch-Gladbach??! stimmt das noch?
Am 11. April 2009 um 13:33 Uhr
Herr Klum hat der Schlag getroffen: Heidi bangt, die abgemahten wohl eher nicht.