22:55 Uhr
Und was kommt danach?
Im Zuge der derzeitigen Ereignisse ist es klar, dass sich hier alles nur noch um das Eine dreht. Manche mögen es als übertrieben betrachten, andere interessiert es bestimmt trotzdem. Mich jedenfalls beschäftigt es verständlicherweise ungemein und daher nehme ich mir auch das Recht heraus, weiterhin darüber zu berichten. Und hey! In der Werbung passiert gerade sowieso nicht so viel spannenderes. ;-)
Im folgenden möchte ich auf mehrere Dinge eingehen.
1. Möchte ich einen schon älteren Hetzartikel aus dem Forbes Magazine vorstellen, der die Weblogs als böse Gefahr bezeichnet und eindringlich Entscheidungsträger vor der Gefahr sensibilisiert und entsprechend fragwürdige Gegentipps liefert.
2. Gehe ich auf den Kommentar von Jan genauer ein. Es dreht sich um SEO, Weblogs und damit auch um die Motive des Autors vom Forbes Magazine.
Mir begegnete wie bereits erwähnt vorhin ein zwar schon etwas betagterer, aber trotzdem für die derzeitige Situation wie geschaffener, Artikel des Forbes Magazines. (diverse Blogs berichteten bereits) Autor Daniel Lyons fordert darin dazu auf, den allesamt bösen Weblogs Einhalt zu gebieten. Diese seien sowieso nur darauf aus Marken, Unternehmen und überhaupt Menschenleben zu schädigen.
They destroy brands and wreck lives.
Und weiter geifert er
Web logs are the prized platform of an online lynch mob spouting liberty but spewing lies, libel and invective. Their potent allies in this pursuit include Google and Yahoo.
Das ist natürlich Wasser auf den Mühlen der Leute, die nicht begreifen möchten, dass ihre potentiellen und bestehenden Kunden auch mal etwas zu sagen haben. Normalerweise war früher die Devise “Kaufen und Fresse halten”. Doch Lyons geht sogar noch einen Schritt weiter und verstrickt sich in obskuren Verschwörungsansätzen:
Some companies now use blogs as a weapon, unleashing swarms of critics on their rivals. “I’d say 50% to 60% of attacks are sponsored by competitors,” says Bruce Fischman, a lawyer in Miami for targets of online abuse.
Woher er diese Informationen hat, verrät er natürlich nicht. Weiterhin scheint er auch nicht zu bedenken, dass keine Gemeinschaft so kritisch miteinander umgeht wie die Webloggemeinschaft. Besteht nur der leiseste Verdacht eines solchen abgesprochenen Bashings, so würde der Schuss ebenso gewaltig nach hinten gehen und die entsprechende Firma hätte für alle Zeit im Internet versch…erzt.
Allerdings sollte man diesen Mann durchaus auch Ernst nehmen (ich tue es erst jetzt), denn schliesslich lesen Entscheidungsträger großer Firmen und Marken diesen Artikel und die Grundgedanken der in paranoiden Wahnvorstellungen mündenden Aussagen sind nicht unbedingt von der Hand zu weisen.
Jan, ein Kommentator im Chronologie-Beitrag, hat die Diskussion um Weblogs und SEO erst jetzt, zumindestens hier, konkret angesprochen. Was ist denn eigentlich mit Google & Co. los? Wieso bevorzugen sie scheinbar Weblogs? Ich zitiere Jan (der übrigens bekennender Nicht-Blogger ist, was ich für unheimlich wichtig betrachte, da wir uns bisher nur in der private Lounge befanden.)
Blog-Software funktioniert nach SEO-Aspekten, ein Punkt, der hier viel zu wenig Beachtung findet. Es ist ja gerade der Sinn der Software, URL’s zu erzeugen, die möglichst prominent bei Google gelistet werden, es ginge ja auch anders. Durch die gegenseitigen Trackbacks/Backlinks erscheinen die Seiten ausserdem als wichtig. Das bedeutet: Blogs erfreuen sich zunehmender Beliebtheit bei SEO’s. SEO hat aber was mit Online-Werbung zu tun, da wird GELD verdient! insofern geht Herr Klum schon irgendwo (unbeabsichtigt) in die richtige Richtung (nach der Art: “wie jetzt, andere Seiten werden noch vor meiner Heidi-Seite gelistet? Ist das erlaubt?”), denn:
2. Für jeden medialen Menschen ist Google mittlerweile wichtig geworden, für die einen, weil sie was finden, für die anderen WEIL SIE GEFUNDEN WERDEN WOLLEN. Die Kombination Google+Blogs wird uns bald sehr stark beschäftigen, wenn man einige Gedanken mal weiterspinnt, nicht nur was Markenrecht angeht (denke da an Personenrechte, Rechte am eigenen Bild, Urheberrechte etc.)
Ich wiederhole mehr oder weniger an dieser Stelle meine Antwort aus dem Kommentarbereich:
Du hast sicherlich Recht mit dem Zusammenhang Suchmaschinen-Marketing und der Schwierigkeit relevante Suchtreffer an der richtigen Stelle zu finden. Sicher ist auch, dass sich einige zweifelhafte SEO’s der Technik des Spamming bedienen, d.h. sie erzeugen bewusst sehr viele Links (sog. Linkfarmen) um einer Seite -die Geld einbringt- ganz bewusst und mit quasi gefaketen Links weit nach vorne zu bringen. Sind wir uns bis hierher einig, dass der werbeblogger und die meisten anderen Weblogs nicht dazugehören? Gut, dann argumentiere ich wie folgt weiter, wenn nicht, schrei bitte HALT.
Zunächst einmal um die Sache völlig von uns Bloggern zu schieben – denn das ist ja bekanntlich immer am Einfachsten – ist das Ganze ja eigentlich Googles Problem. Viele alternative Suchmaschinen bieten einem ja da auch völlig andere Ergebnisseiten an. Aber wie schon erahnt: Zu einfach gedacht.
Dann gehe ich eben auf die Generierung der Links ein. Natürlich wurden die meisten Weblogsoftware so ausgelegt, dass die Einträge mit dieser URL-Methode später besser gefunden werden, als mit dynamischen Links. Ich frage mich jedoch was daran so schlimm ist? Sind alternative Informationsquellen, wie wir es sind, weniger erwähnenswert? Wenn ich nach etwas suche, möchte ich auch außerhalb der gängigsten Einheitsmedien (das kann ich ja auch direkt tun oder von mir aus über Google-News und anderen Nachrichtenportalen) informiert werden. Wenn ein Weblog aufgrund seiner Kompetenz, Beliebtheit oder was auch immer gut verlinkt wird, so darf es doch auch bei Google nach oben wandern oder etwa nicht?
Natürlich ist es wichtig, dass das jeweilige Unternehmen oder die Person welche zunächst gefunden werden will, auf den ersten Plätzen steht, keine Frage. Das war und ist auch so im Fall Klum. Dann muss man auch noch beachten (das kam im Interview nicht ganz raus), dass der Streit-Eintrag, welcher von Herrn Klum angemahnt wurde, zeitlich vor der ganzen Affäre, auf den hinteren Seiten bei Google Deutschland zu finden war. Herr Klum erweckte also eher den Eindruck, dass er den Google-Index seinen ureigenen Bedürfnissen anpassen möchte, nach dem Prinzip “L’eta c’est moi” oder “Ich möchte nur Einträge bei Google die mir passen, die mein Unternehmen gut präsentieren und die Geld an mich dafür bezahlen”. Aber lassen wir das, wir wollen ja sachlich diskutieren. (Du siehst Andreas, ich halte mich an deine Blutdruckratschläge)
Zu dem Argument “es ginge ja auch anders” kann ich nur sagen, wieso sollte ich als Webmaster wollen, dass ich schlechtere Chancen in Kauf nehme, gefunden zu werden, als andere Anbieter? Denn seien wir doch mal ehrlich, jeder möchte mit seiner Seite möglichst viele Menschen erreichen. So lange jeder auf diese Funktion zurückgreifen kann (ich übrigens habe mir die Software nicht nach SEO-Gesichtspunkten ausgesucht) wird das auch jeder tun, der sich momentan noch diesen angeblichen Vorteil verschaffen kann. Wenn also jeder dieses Verfahren nutzen würde, wäre dann alles wieder ausgeglichen? Wahrscheinlich nicht, denn Google z.B. schaut eher auf die Verlinkungen einer Seite als auf die Keywords oder den Zusatz in der URL.
Wenn uns die Hommingberger Gepardenforelle etwas beigebracht hat, dann wohl das! Nicht umsonst war einer der Gewinner des SEO-Wettbewerbs (bei Google) ein Weblog, welches konsequent mit, für den Themenkomplex sinnvollstem, Content gefüttert wurde. Es wurde dadurch attraktiv, man hat es gerne gelesen, man konnte sich aktiv daran beteiligen und daher wurde es auch gerne weiterverlinkt.
Anderes Beispiel: Gebe ich bei Google meinen Namen ein, so erscheint als erstes der Werbeblogger. Dies könnte ich für schlecht halten, wenn ich eine andere Website hätte, die mich stärker repräsentieren soll. In diesem Fall bin ich aber durchaus zufrieden und die folgenden Treffer beziehen sich mehr oder weniger auch auf direkte Projekte von mir. Bei weiteren Treffern wird es aber nach und nach projektfremd. Und das ist auch gut so, denn sonst könnte sich ja jeder seine eigene Google-Trefferseite zusammenstellen, bei der keine anderen Infos im Netz mehr auftauchen, es sei denn derjenige segnet diese auch ausdrücklich ab. (Ich rede hier nicht von Beleidigung, Verleumdung etc.) Wenn nun eine andere mir fremde Seite an erster Google-Position stände, so würde ich – wenn es mir wichtig wäre – zwar in Aktion treten, allerdings auf ganz andere Art & Weise. Ich würde mir zunächst einmal die Domain patrick-breitenbach.de (Oh! mach ich doch gleich mal) registrieren lassen und dann eben meine eigene Seite mit relevanten Inhalten und mit suchmaschinenoptimaler Struktur versehen. Und ich wette darauf, dass ich die erste Position besetzen werde. Wozu also klagen und verklagen?
Natürlich rückt das Thema Weblogs und speziell auch Suchmaschinen immer mehr in den Vordergrund. Jetzt haben wir zufällig wieder eine größere Diskussion darüber in Gang gebracht. Die damalige Geschichte mit Johnny und Jamba war ja auf ähnlicher Basis.
Daher ist ein ordentlicher Abschluss der Akte Klum von höchster Bedeutung für die Weblogszene, für Unternehmensverantwortliche und für Suchmaschinenbetreiber.
Daher ist ein offener und konstruktiver Dialog sehr wichtig und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Webloggemeinschaft dem entziehen möchte. (Schwarze Schafe gibt es natürlich immer)
Die Menschen müssen langsam begreifen, dass Weblogs ein fester Bestandteil unserer Medienkultur geworden sind und dass diese, langsam aber sicher, die herkömmlichen Medien ergänzen oder sogar teilweise (Weblogs in ihrer Gesamtheit gesehen) im Internet ersetzen.
Ich hoffe, ich konnte mit meinen schnell dahingeschriebenen Ausführungen einige Dinge klar darlegen und würde mich freuen diese Diskussion hier fortzuführen.
12 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 6. Januar 2006 um 23:06 Uhr
Auch wenn es der Artikel aus dem Forbes Magazin wohl etwas zu negativ, auf jeden Fall übertrieben darstellt muss man doch anmerken das Blogs, wenn sie von genügend Leuten gelesen werden, doch einen gewissen Einfluss haben. Und somit auch die Verantwortung des Bloggers selbst steigt. So als völlig falsch würde ich den Artikel nicht hinstellen – die Möglichkeiten sind da, und werden mit Vergrösserung der Blogsphäre auch erheblich ansteigen ;)
Am 6. Januar 2006 um 23:10 Uhr
Hallo Jojo,
ich glaube dann habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Ich habe ja betont, dass die Grundgedanken des Forbes-Artikel nachvollziehbar sind.
Am 6. Januar 2006 um 23:23 Uhr
Hi,
klar haben Blogbetreiber eine gewisse Verantwortung. Die haben Zeitungsverleger auch, handeln sie deshalb verantwortungsbewusst? Mir fällt da sofort eine ein, bei der man das nicht behaupten kann. Redet man dann aber von einer Gefahr? Jede Technik kann man positiv nutzen, muss es aber nicht. Wer das nicht verstanden hat, sollte nochmal dringend die Schulbank drücken!
Ich persönlich halte Weblogs für eine einzigartige Möglichkeit, den Horizont der Menschen zu erweitern. Wer es nicht will, muss sie ja nicht lesen. Das ist bei der Zeitung auch so: nicht alle lesen die Frankfurter.
Dass man aber dafür verantwortlich gemacht wird, dass man seine Seite suchmaschinenoptimiert erstellt, nur weil man selber zu blöd oder zu faul oder sonstwas ist, das ist das eigentliche, was mich hier stört. Auch bei dem aktuellen Ereignis: Ziel ist es in meinen Augen, gewisse Leute mundtot zu machen. Kritik kommt im Netz eher an, kann ja nicht jeder ne Zeitung drucken (Gott sei dank, sonst würde es mit unseren Wäldern noch schlechter aussehen). Eine starke Marke zeigt sich dadurch, mit der Kritik umzugehen.
Am 7. Januar 2006 um 05:32 Uhr
Warum bevorzugen Suchmaschinen Blogs?
Weil die Technik einfach suchmaschinenfreundlich ist…
Blogs verlinken sich in der Regel häufig miteinander, viele externe Links steigern das Ranking…bzw Trackbacks…warum haben denn soviele Blogs Pagerank 5-6 und viele Firmen nichtmal PR4?… :-)
Die interne Verlinkung ist bei Blogs auch besser geregelt als bei den meisten Seiten…(voriger Beitrag, nächster Beitrag usw…)
H1 Tags werden dort genutzt wo sie genutzt werden sollen…
Blogs enthalten viel Content (Text) und bestehen nicht nur aus Galerien, Linkfarmen oder ähnlichem…
Blogs werden häufiger aktualisieret, wie die meisten typischen Webseiten –> Aktualisierungsfaktor…
Blogs haben einen RSS Feed und intelligente Blogger weden ihn sicher auch in RSS Verzeichnissen eintragen–> neue User + externe Links :-)
Weitere technische Gründe gibt es sicher auch noch…
Sprechende Urls zu verwenden, ist auch unabhängig von Suchmaschinen eine Usability Empfehlung !!!
Siehe dazu:
Link
Ich würde bei Google eher einen
Eintrag klum-ist-trumpf.php als
index.ph?id=444 anklicken :-).
Am 7. Januar 2006 um 05:35 Uhr
Also Usability (gute interne Verlinkung, verständliche Titletags, verständliche Überschriften usw…) ist eben für User und Google wichtig…
Am 7. Januar 2006 um 10:13 Uhr
Braucht ein Supermodel Blog-Monitoring? Spätestens seit gestern die Possenstücke “Das Sozialgericht” und “Der Klumpfuß” in der realen Welt – nämlich dem leicht manipulierbaren Düsseldorfer Handelsblatt – aufgeschlagen waren, sind sie also da, die Blo…
Am 7. Januar 2006 um 11:54 Uhr
Weblogs sind unumstritten ein mächtiges Instrument geworden, allerdings – wie auch schon angesprochen – gibt es kaum eine Szene, die so kritisch miteinander umgeht wie die Blogszene. Und ist es nicht genau das, was ein Blog ausmacht? Kein qualitativ minderwertiges Blog wird es so schnell schaffen, übermäßig bekannt zu werden und somit im Suchmaschinenergebnis eine gute Position zu erreichen – zum einen weil es vorher in Kommentaren zerpflückt würde und zum anderen weil kein anderes Blog es auf Dauer verlinken würde. Somit ist schon vom Grundprinzip eine Art Ausleseverfahren vorhanden: Kritik.
Ich denke, dass gerade in Zeiten, wo Axel Springer in der Lage ist, ProSiebenSat.1 Media aufzukaufen, eine alternative, kritischere Meinungsplattform wichtig ist. Das Bildblog ist bestes Beispiel.
Das Thema Suchmaschinenoptimierung muss denke ich auch in Zukunft vorsichtig behandelt werden. Man wird immer wieder Blogs finden, die aus reinen SEO-Maßnahmen aufgebaut wurden und mit Trackbacks um sich ballern, als würde es kein morgen geben (ein gewisser Herr Becker geht hier mit gutem Beispiel voran), dennoch sollte man auch hier beachten: bringt das SEO-Blog auf Dauer keinen wirklich wertvollen Content für den User, so wird es so einfach nicht in den Genuss der Vorteile des “Blogseins” kommen.
Eine suchmachinenoptimierte Programmierung, die in Blogsoftware wie b2evo definitiv Anwendung findet, ist eher auf sauberer CSS-Programmierung bzw. barrierefreies Webdesign zurückzuführen. Somit würde ich Google gar nicht mal einen Vorwurf machen, denn im Grunde werden hier einfach sauber programmierte, standardkonforme (XHTML) bzw. barrierefreie Webseiten mit viel Inhalt bevorzugt behandelt.
Dass bei manch einer Unternehmenswebseite auf solche Aspekte nicht viel Wert gelegt wird, kann den Bloggern (die dann dummerweise auch noch Ahnung von dem Zeug haben) nicht angekreidet werden.
Am 7. Januar 2006 um 12:02 Uhr
Peter, wo Du’s schreibst, springt es einen förmlich an: Pagerank, PR, public relations. Genau das ist das Prinzip.
Für Menschen, die die sog. Blogosphäre kriminalisieren müssen, stellt sich die Frage, warum sie nicht eine Medien-Agentur engagieren können, die sie in Sachen Internet besser berät und ihnen die Vorteile von Blogs klarmacht.
Am 7. Januar 2006 um 14:30 Uhr
Warum ausgerechnet Schnellinger?„Warum ausgerechnet der Werbeblogger“, frage ich mich schon seit einigen Tagen. Aber ebenso gut könnte ich fragen: „Warum ausgerechnet Schnellinger?“
Am 8. Januar 2006 um 02:17 Uhr
Blogger sind nicht das BöseAber eben auch nicht automatisch das Gute. Wenn man als Blogger angegriffen wird, will man sich zurecht wehren, kann ja nicht stimmen, was schlechtes über die Blogosphäre hereinbringt… Aber vielleicht ein wenig über den Tellerrand schauen, lohnt sich…
Am 9. Januar 2006 um 23:06 Uhr
Ich denke es ist der falsche Ansatz jetzt alles in Richtung SEO zu “drücken”. URLs, wie sie in Blogs vorkommen, sind benutzerfreundlich. Und was Benutzer mögen, mag ebend auch eine Suchmaschine – und nicht anders herum. Der Besitzer sollte in der Regel zu Beginn der Ergebnisliste stehen – aber nicht um jeden Preis. Auch er muß dafür mehr tun als nur die Marke besitzen – s. dazu: Benutzerfreundlich = Suchmaschinenfreundlich = Abmahnfreundlich?
Am 9. Januar 2006 um 23:32 Uhr
Eines schönen Nachmittags beim Spazierengehen im Park: “Hey, auf index.php?task=2478zt3cngfzb3tg cg79b ht24TN gibts jetzt ein Foto von mir.” Antwort: “Häh? index.php?task=2478zt3cngfzb3tg cg79b ht24TN? Aber da sind doch schon die Fotos von Anna!”