15:05 Uhr
Nur ein Traum!?
Folgendes Telefongespräch habe ich bei Alex “mitgehört”:
Anwalt, geweckt (im Folgenden Anw): “Ja?”
Unser mittelalter Herr (im Folgenden UmH): “Tag auch, Susi Sorglos (R)(TM) ihr Vater hier, Ihr Lieblingsmandant. Lassen Sie uns schnell zur Sache kommen, Überseegespräche sind teuer!”
Anw: “Sie müssen die Trademark-Zeichen am Telefon nicht mitsprechen.”
UmH: “Wie dem auch sei. Da hat wieder so ein Bursche den Namen meiner Tochter benutzt.”
Anw: “Sie wissen doch, dass man berichten darf, solange nicht …”
UmH: “… jaja, ich weiß, solange nicht der Name in der Domain auftaucht.”
Anw: “Naja, so grob stimmt das und für Ihre Zwecke reicht diese Durchdringungstiefe sicher aus.”
UmH: “Ha. Der hier hat aber den Namen meiner Tochter in einem Bericht benutzt und der Name steht auch in der Domain.”
Anw: “Sicher? Man irrt sich da leicht …”
UmH: “Klar bin ich sicher. Der ist schließlich bei Google zu finden. Ich hab dem Burschen auch schon eine eMail geschrieben, damit ich keine Zeit verliere. Schließlich kenne ich mich in der Materie bereits aus und Ihre Stundensätze sind nicht ohne. Meine Tochter verdient mein Geld nicht im Schlaf!”
Anw: “Man muss da immer aufpassen, dass man nicht über das Ziel hinausschießt und Leuten Sachen verbieten will, die eigentlich …”
UmH: “Verstehe schon. Sachen, die eigentlich verboten gehören.”
Anw: “Nicht ganz.”
UmH: “Gut, dann sage ich also, dass ich Rücksprache mit meinem Anwalt genommen habe.”
Anw: “So kann man das eigentlich nicht …”
UmH: “Denken Sie bitte an die Kosten, ein Überseetelefonat! Die Kosten!”
Anw: “Sie müssen wissen, was Sie …”
UmH: “Ihnen auch! Und beste Grüße an die werte Gattin!”
Unbedingt den ganzen Artikel lesen!
Beruhigend zu wissen, dass Juristen doch über Humor verfügen.
5 Kommentare
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- Vroni: Ralph :-)
- ralf schwartz: @Vroni Das war ein zustimmendes Lächeln, wie Du es auch sehen würdest in meinem Gesicht würden wir uns gegenübersitzen. Nicht immer...
- Vroni: Was issn jetz schon wieder. Klar macht es einen Unterschied, wie man optisch und von der textlichen Ansprache an die Leut angeht. So gehts...
- ralf schwartz: @Vroni :)
- Vroni: Kann ja alles sein, geschenkt. Ich meinte, dass das grottenschlecht und wenig ansprechend UMGESETZT war. Wie wenn ein BWL-er unter...
- ralf schwartz: @Vroni Und eine Website dahinterzulegen, auf der die User hätten voten können … Aber die Kosten, Print geht es gar nicht gut,...
- Vroni: Hrhr, die W&V mal wieder. Leeres Schulheft-Papierkaro und eine Flipchart-Schrift. Kriegt man sofort die beiden Krankheiten Horror Karo-i...
- Daniela über die Arbeitszeit: Mit dem Alter werde ich immer tagaktiver… Während ich in meiner Schulzeit zwischen 8 und 16.00 (Schule) in...

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Am 3. Januar 2006 um 15:16 Uhr
Ich habe das Ganze nicht in allen Details verfolgt. Aber so wie ich es verstanden habe, haben Journalisten versucht den Geschäftsführer der HK GmbH zu kontaktieren. Ohne Erfolg. Wenn ich HK wäre, ein weltweit gefragtes Medien-Produkt, würde ich mir ein neues Management suchen. Da kann ja die Mode-Welt einstürzen und bei HK ist niemand erreichbar.
Am 3. Januar 2006 um 15:19 Uhr
Mag man den meisten Hintergrundartikeln Glauben schenken, so könnte die Firmenphilosophie der besagten GmbH “Viele Köche verderben den Brei!” bzw. “L’etat c’est moi!” lauten.
Am 3. Januar 2006 um 16:43 Uhr
achtung es eskaliert! der shop— und der werbe—blogger stehen unter beschuss
und jetzt geht es rund in kleinbloggersdorf:
spreeblick | golem | wordpresser | lawblog | elfengleich | themenmixer | schockwellenreiter | basicthinking | lapidarium | büroblogge…
Am 3. Januar 2006 um 17:28 Uhr
Nächste Stufe der Sylvester-Rakete(n) abgeschossen (Update)Scheinbar wird es nichts mit der erhofften Ruhe nach den Rechtstreitigkeiten, die sich am Horizont für den Shopblogger und den Werbeblogger abzeichnen (siehe auch “Turbulente Jahreswende”). Während die Tastaturen in der Blogosphäre weiter fleißig klapp…
Am 3. Januar 2006 um 20:46 Uhr
Ich weiß nicht ob Heidi so weit gekommen wäre, wenn Ihr Dad das Unternehmen von Anfang an geführt hätte. Was der Herr da macht ist ja extrem geschäftsschädigend. Jetzt hat er sich in aller Öffentlichkeit blamiert. Und seine Tochter gleich mit. Handfester Skandal würde ich sagen. Ausserdem bezieht sich das Markenrecht doch auf die Domain und nicht auf die gesamte URL oder? Naja, der Weg vom Familienvater zum Topmanager ist eben ein schwieriger, der hier ganz bestimmt nicht gelungen ist.