13.12.05
19:26 Uhr

Die Entstehungsgeschichte einer Website

Leider bin ich schon wieder viel zu lang aus dem Thema draußen. Ich “switschä” (so das unnachahmliche Denglisch eines mir bekannten Marketingverantwortlichen) eben öfters mal zwischen Online und Print. Derzeit verbringe ich die meiste Zeit mit Print-Layout. Für mich also allerhöchste Zeit, meine fast schon verdrängten Kenntnisse in Sachen Webdesign grundlegend aufzufrischen.

Abhilfe dabei schafft mir der Kurs “The Website Development Process”. Wie bereits Dirty Harry Schmidt eindrucksvoll bewies, lassen sich komplexe Zusammenhänge am plastischsten durch kleine bunte Figuren erklären. Bei diesem Kurs griff man auf die guten alten Legomännchen zurück. Besonders gelungen finde ich hierbei übrigens den Programmierer

How to make...

(Der eine oder andere von euch wird in ihm einen Arbeitskollegen wiedererkennen.)

Also für alle die, die immer noch nicht wissen wie der laaaange Weg vom Auftrag bis zur Awardverleihung einer Website verläuft, dem sei diese äußerst lehrreiche Sache ans Herz gelegt.

Der schönste Moment eines Designers, die Freigabe:
Freigabe

gefunden via hessis weblog

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9 Kommentare

  1. Andreas Rodenheber

    Und der Onkel Lemming zeigt euch, was der Programmer (der links mit dem Androiden-Geischt) alles unternimmt, damit bei den Clients vom Client garantiert alles schief geht:
    Developer from Hell

  2. thally

    häh, das mit den lemming raff ich nicht; wer begreift jetzt welchen wunsch nicht? der kunde oder DER kunde?

    Sie haben zwei installationsmöglichkeiten:
    1: ich möchte die knallharte prozedur mit allen ecken und kanten. ich bin mir bewusst dass ich die probleme nur mit einem doktor der angewandten informatik lösen kann.
    2: der scheiss soll einfach nur funktionieren.

  3. Andreas Rodenheber

    Naja, ich finde, Lemming karrikiert schon ganz gut die selbstgefällige Einstellung mancher Entwickler: ” Wenn der Anwender mit meiner Anwendung nicht zurecht kommt, liegt es grundsätzlich an ihm, weil er ein DAU ist…”

  4. thally

    ach so. ist das nicht in allen bereichen so: “dem kunden gefällt die webseite nicht, weil er von design keine ahnung hat”

    “der kunde findet es zu teuer, weil er keine ahnung von der qualität hat”

    “der kunde…”

  5. Andreas Rodenheber

    Wie immer im Leben: es gibt beides.

    Die Arroganz der “Spezialisten”. Aber auch die Arroganz des Kunden, der meint “Ich bezahle das Teil, also bestimme ich auch, wie es aussieht…”

    Stell dir vor, du bist Sanitär-/Heizungsinstallateur und hast in deinem Leben schon so einiges zur vollen Zufriedenheit deiner Kunden in Wohnungen installiert.

    Unter den Bauherren hast du immer einige, die einfach auf deinen Rat hören und alles ohne große Diskussion so ausführen lassen, wie du es vorschlägst. Easy job.

    Dann gibt es eine Gruppe, die eigene Vorschläge einbringt, wie man vielleicht die Kloschüssel etwas dezenter in einer Ecke es Badezimmers verstecken könnte. Und du musst anerkennend sagen: “Gute Idee, wäre ich nicht drauf gekommen, muss ich mir merken.”

    So weit so gut. Leider gibt es aber auch eine Gruppe, bei der läuft das so: “Hören Sie mal, ich bin der Kunde, ich zahle das, und deshalb sage ich Ihnen, dass Sie den Heizkörper gefälligst unter der Decke montieren!”

    Du versuchst zu erklären, dass man aus guter Erfahrung Heizkörper unter dem Fenster installiert, weil warme Luft aufströmt usw. usw.,

    Der Kunde bleibt dabei. Seine Heizkörper kommen an die Decke!

    Du machst es so, und in der ersten Frostperiode bekommst du einen üblen Anruf: “Sie sind ein Stümpeer, ich hab hier meine Heizung voll aufgedreht und die Bude bleibt trotzdem kalt… Sie kriegen nie wieder einen Auftrag von mir, und meinen Nachbarn sag ich das auch!”

    Ich würde weiß Gott nicht sagen, dass Variante 3 dia häufigste im Zusammenleben von Agenturen und ihren Kunden ist. Aber sie kommt ohne Zweifel vor…

  6. Hallo ICH

    Ich finde einem Webdesigner wird ähnliches wie einem Psychologen abverlangt.

    Muss “er“ oder “sie“ doch rausfinden.

    - Wer ist die Firma
    - Wie ist das Wunschprofil.
    - Wie wird die Firma von außen gesehen.
    - Wie erreicht sie ihre Ziele.
    - Wie sind ihre Visionen.

    Dem Designer muss die Website nicht gefallen, dem Kunden nicht unbedingt,
    aber dem Kunden des Kunden (der Zielgruppe) sollte sie beeindrucken.

  7. Andreas Rodenheber

    @ Hallo ICH
    Ja, all das (und noch einiges mehr) herauszufinden, bevor er loslegt, gehört zum ganz normalen Job des Werbers.
    Deswegen ist der Beruf ja so spannend.

  8. bjoernhasse

    “Dem Designer muss die Website nicht gefallen, dem Kunden nicht unbedingt,
    aber dem Kunden des Kunden [...].”

    Wäre das nicht genial? Die Freigabe kommt demnächst von der Zielgruppe?

    Theoretisch stimmt das. Und praktisch macht es einen guten Berater aus, dieses Ziel zu erreichen.

    Leider steht dem zu oft das Product Management, die Rechtsabteilung, die CI, das Category Management, die Ö-Stelle und das Budget im Weg.

  9. Philipp's Blog

    Wie man Webseiten entwickeln sollteÜber das Archiv der Werbeblogger, in denen ich gestern etwas gestöbert habe, bin ich auf einen ganz nette

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