21:05 Uhr
Ist Branding versnobbt?
Instead of hiring psychologists or anthropologists to analyze their customers, companies should be true to their own core competencies. They should focus on leading, not following the consumer.
Einer von vielen sehr klugen Sätzen die Douglas Rushkoff im Interview mit Marc von Being Reasonable (derzeitiger Shooting-Star unter den Marketing-Blogs) zum Besten gibt.
Geschäftsführer und Konzernchefs haben sich zu sehr von ihren Produkten abgewendet. Die Konsumenten haben mittlerweile mehr Ahnung von den jeweiligen Produkten als die herstellenden Chefs in ihren Elfenbeinartigen Chefetagen. Statt die eigenen Dienstleistungen und Waren genauer zu durchleuchten und zu entwickeln wird mehr wert auf die Erforschung und Verwertung von Konsumverhalten gelegt. Dabei könnte es doch – wie immer auf dem Papier – so schön einfach sein.
Als Negativbeispiel wird übrigens sehr einleuchtend VW aufgeführt.
9 Kommentare
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- Vroni: Ralph :-)
- ralf schwartz: @Vroni Das war ein zustimmendes Lächeln, wie Du es auch sehen würdest in meinem Gesicht würden wir uns gegenübersitzen. Nicht immer...
- Vroni: Was issn jetz schon wieder. Klar macht es einen Unterschied, wie man optisch und von der textlichen Ansprache an die Leut angeht. So gehts...
- ralf schwartz: @Vroni :)
- Vroni: Kann ja alles sein, geschenkt. Ich meinte, dass das grottenschlecht und wenig ansprechend UMGESETZT war. Wie wenn ein BWL-er unter...
- ralf schwartz: @Vroni Und eine Website dahinterzulegen, auf der die User hätten voten können … Aber die Kosten, Print geht es gar nicht gut,...
- Vroni: Hrhr, die W&V mal wieder. Leeres Schulheft-Papierkaro und eine Flipchart-Schrift. Kriegt man sofort die beiden Krankheiten Horror Karo-i...
- Daniela über die Arbeitszeit: Mit dem Alter werde ich immer tagaktiver… Während ich in meiner Schulzeit zwischen 8 und 16.00 (Schule) in...

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Am 29. November 2005 um 21:55 Uhr
Aus irgendeinem Grund wertet ihr den Shopblogger als Referrer-spammer. Warum das ?
Am 30. November 2005 um 05:06 Uhr
1. Bitte für so etwas die E-Mail benutzen.
2. Weiß ich nicht wie du darauf kommst.
3. Könnte ich mir vorstellen, dass es, wenn überhaupt, an der Blogsoftware liegen könnte.
4. Müssen wir mal Bjoern fragen.
Am 30. November 2005 um 05:18 Uhr
Bitte nochmal prüfen ob das Problem – wo immer es ist – weiterhin auftritt.
Am 30. November 2005 um 14:46 Uhr
Es gibt eben Produkte, die sich kaum noch über deren Features differenzieren, wie z.B. Sportschuhe oder Schokolade. Hier steht mehr als alles andere das Markenversprechen (Branding) im Mittelpunkt. Die zarteste Versuchung (Milka) oder das Versprechen zu den besten zu gehören (Nike) wiegen dabei schwerer als die Produktfeatures. Gute Schuhe kann heute eben jeder.
Daneben gibt es aber auch Unternehmen, die sich erfolgreich durch CRM differenzieren, wie z.B. Amazon oder o2. Durch kundennahe Innovation weiten diese Unternehmen ihr Markenversprechen gezielt aus und erfüllen Kundenbedürfnisse besser als der Rest. Diese Differenzierung spielt für alle Unternehmen mit direkten Kundenbeziehungen eine wichtige Rolle.
Am 30. November 2005 um 16:56 Uhr
klingt alles zwar ganz cool, und wäre sicher auch einfach umzusetzen. aber erkläre das mal den kurzsichtigen “Chefs in ihren Elfenbeinartigen Chefetagen”.
Am 30. November 2005 um 20:30 Uhr
@Robert: Stimmt. Kundenbindung findet heute nur noch über Indentifizierung mit dem Produkt statt. Klingt blöd ist aber so. Bei CokeCola und Pepsi zum Beispiel. Da ist die Bevölkerung ja geradezu zweigeteilt. Den Herstellern geht es ums Image. Und so schickt Coke einen hell-beleuchteten Lkw mit tausend Glühbirnen auf Trucktour durch Deutschland. Und die Tourdaten gibt es dann auch noch auf der dynamisch klingenden Seite cokefridge.de . Vom blauen Konkurrenten sind hierzulande solche Aktionen unbekannt. PR und Image ist also mittlerweile DAS Überlebenselixier.
Am 1. Dezember 2005 um 15:50 Uhr
@Cybertrinity: Gerade zum Thema Cola gibt es interessante Untersuchungen. Es wurde per Gehirnscan herausgefunden, dass sich der Imagefaktor von Coke auf einen bestimmten Bereich des Gehirns auswirkt und somit einen tatsächlichen Mehrwehrt erzeugt – sprich Coke schmeckt den Konsumenten wirklich besser, auch wenn sie blinderweise eher Pepsi bevorzugen würden. (mehr dazu im Absatzwirtschaft Markenheft)
Am 3. Dezember 2005 um 23:42 Uhr
@Robert: Der Imagefaktor wirkt sich nachweislich auf das Gehirn aus? Wahrscheinlich ist es das Rot. Die Farbe ist einfach mal anregend aufregend ;-)
Am 21. März 2008 um 15:36 Uhr
Habe jetzt endlich die Antwort auf obige Frage in Buchform geschrieben:
Kundennähe in der Chefetage (Orell Füssli 2008).
Das Einstiegskapital gibt es in Form eines Management Summarys als kostenloses eBook zum downloaden und weiterleiten unter: e13.anm.biz/rw_e13v/...