29.11.05
17:09 Uhr

Buchdownload “Professionelle Websites”

Dass Stefan Münz sein renommiertes SELFHTML-Projekt inzwischen um ein Weblog ergänzt hat, hat ja bereits die Runde im Netz gemacht. Und dass es sich lohnt, den Feed zu abonnieren, zeigt sich auch gleich: “Datensäuglinge” können sich ab sofort sein aktuelles Standardwerk “Professionelle Websites” als PDF-Download auf die Festplatte holen.

Ich erwähne das hier nicht nur als Saugtipp, ich finde auch die damit verbundenen Gedanken zum Buchmarketing interessant: Schenk-Kultur auch bei Verlagen?

Viele Käufer der Bücher zu SELFHTML hatten längst die Doku auf der Festplatte, bevor sie das Buch erwarben. Da fragt sich der schlichte Profit-Verstand natürlich: wie kann so etwas möglich sein? Die Gründe sind sicherlich noch nicht hinreichend erforscht. Fakt ist jedenfalls, dass es funktioniert – wenn man damit leben kann, dass weniger als 1% der Profiteure letztlich zahlen. Die zahlende Kundschaft wird dadurch nicht kleiner. Stattdessen wächst jedoch die wissende Kundschaft.

Ich erinnere mich auch noch lebhaft daran, wie ich SELFHTML zum ersten Mal stolz wie Harry in Buchform als Abendlektüre mit ins Bett nehmen konnte, nachdem ich es online schon intensiv genutzt hatte. Deshalb soll hier auf keinen Fall ein Link auf die Buchausgabe fehlen.

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3 Kommentare

  1. expertinnen-web.de

    Stefan Münz: “Professionelle Websites” zum Download Das neue Buch von Stefan Münz zu professionellen Websites bietet er selbst zum freien Download an. Wer sich einen Überblick verschaffen will, bevor er 31 MB durch den Kanal rauschen läßt, findet eine sehr detaillierte Website zum …

  2. clemensk

    Also ich kann mir gut vorstellen weshalb man etwas kauft was man vorher schon digital hat. Rein vom Komzept her ist es angenehmer ein Buch durchzublättern, nachschlagen zu können während man an etwas arbeitet und zwischendurch zu suchen wenn der Rechner aus ist. Weil es ist doch sehr ermüdent am Bildschirm viel zu lesen. (Ich schreibe das hier an einem 23″ ACD, viele haben schlechtere Monitore!) Wenn man z.b. den Uni Bereich ansieht. Jedes Script ist als PDf verfügbar – doch wird es in Massen ausgedruckt. Und dann gibt es noch die zwischenmenschlichen Faktoren. Es macht einen Stolz etwas Originales, “eigenes” zu besitzen. Man gehört ja zu einer Gruppe dazu. Dieses Phänomen ist auch beim Beatles One Album zu sehen. Alles nur Titel die schon seit 20 Jahren jeder hat, ob als MP3 oder auf anderen CDs. Doch hat sich die CD blendend verkauft. Man wollte halt ein Original. Und wenn man bei dem Selfhtml Buch betrachtet: Es hat 1000 Seiten, das selbst auszudrucken ist teurer als es zu kaufen.

  3. Hallo ICH

    Erst kam die doku. auf der Festplatte und später das gedruckte Buch.

    Ich nutze beides, weil jedes Medium seine Vorteile hat.

    Zwischenzeitlich klicke ich die Seiten im Web an.

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Eure Kommentare

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  • bugsierer: sehr geile app, danke für die empfehlung. macht grossen spass, auch als nichtmusiker darauf zu jammen, sehr entspannend.
  • Raoul: Sehr interessanter Artikel. Zum einen kann die Software als Ideengeber dienen, wenn dem Faktor Mensch mal wieder gar nichts einfallen will...
  • Luis: Wikipedia in allen Ehren: Es ist Fast-Food-Wissen. Schnell zu bekommen, aber teilweise auch von unterschiedlicher Qualität. Dass man da...
  • ramses101: @Julian: Das ist Quatsch und der ist zum Beispiel auf die “Debatte” zwischen Inkludisten und Exkludisten zurückzuführen....
  • Julian: @Christian Schneider : Wer ein wenig versiert ist, weiß längst, dass Wikipedia Brockhaus schon vor einiger Zeit sowohl im Umfang, als auch...
  • Claus: Nur wenn Printwerbung neu, kreativ und einzigartig ist, ja nur dann komt der gewünschte Werbeeffekt zum Tragen. Auto-Sixt etwa beherzigt das...
  • Dalibor Karacic: Wenn ich die TV-Werbungen der letzten Jahre so verfolge, bin ich mir nicht sicher, ob diese Software nich schon längst im Einsatz...
  • Roland Kühl-v.Puttkamer: Vielleicht noch ganz interessant in diesem Kontext fällt mir aus unserem Archiv noch was ein…...
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