20.11.05
14:05 Uhr

Sympathische Nestbeschmutzer

O.k., wem die Lektüre von thereotischen Abhandlungen (dieses ganze Cluetrain-Dingens) erst mal zu langatmig erscheint, der kann sich quick and dirty mit diesem Filmchen auf den neuesten Stand der Werbung bringen. Pocket Hercules zeigt, wie die aktuellen Kräfteverhältnisse zwischen den Großagenturen mit ihren Durchblicker-Charts und dem kleinen nichtsnutzigen Guerilla-Werber aussehen. Naja, zumindest in den kühnsten Träumen der “Underdogs”:

Pocket Hercules

Der unterschätzte Herkules, gefunden bei The Hidden Persuader.

Eine wundervolle Eigenwerbung von Tom Camp (Text) und Jason Smith (Art) (erinnert sei an dieser Stelle natürlich auch noch einmal an den Klassiker der unaufgeforderten Selbstbewerbung von Marc und Tom).
Leider ist die dazu gehörende Website technisch gesehen ein Krampf (Text als Grafiken abgelegt). Das üben wir noch mal…

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6 Kommentare

  1. Tom

    Hi,
    der Lieblingsspot scheint ja ein viraler Spot zu sein, da er nach Hause funkt:
    dialog-solutions.de/...

    Wäre doch nett, wenn man dann den Spot auch als Anzeige kennzeichnet … hoffentlich wird man nicht parteiisch …
    Ahoi sagt der Tom

  2. Stefan

    Hallo Tom,
    grundsätzlich stimme ich Dir zu. Werbeblogger war bisher immer eine Plattform, die eher kritisch aktuelle Kampagnen kommentiert hat. Das diese Seite nun auch in die kommerzielle Ecke abrutscht, indem hier Videoclips platziert werden, die nicht mal ansatzweise lustig sind, finde ich nicht toll.
    Aber: Auf allen möglichen Seiten die solche viralen Clips “sammeln”, finden sich solche Spots. Also ist Werbeblogger leider nur eine Seite unter vielen, die Daten über ihre Nutzer sammelt, indem solche Clips da platziert sind. Also scheint nur mit auf den Zug aufgesprungen zu sein, der gerade aktuell ist. Das mag ja auch alles nötig sein, um die Seiten zu finanzieren, aber ohne den User darauf hinzuweisen finde ich es schon etwas frech.
    cu
    Stefan

  3. Patrick Breitenbach

    Hallo Tom, hallo Stefan,

    welche Werbespots im Netz sind denn mittlerweile nicht mit Nutzertrackingtools besetzt? Wie soll denn sonst virales Marketing funktionieren? Sollen wir jetzt gar keine Spots mehr publizieren? Sind unsere Leser so dumm dass sie sich keine eigene Meinung über schlechte Spots bilden können? Steht jedem Leser hier etwa nicht zu, seinen Kommentar, ob positiv oder negativ, abzugeben? Wurde hier bisher zensiert oder wurden P.R. Texte verfasst?

    Unsere Headline lautet im Übrigen: Bitte hier Ihre Werbung einwerfen!
    Wer nicht auf Werbung steht, sollte eben einen Bogen um uns machen.

    Viele Grüße
    Patrick Breitenbach

  4. Tom

    Ahoi Patrick,

    vielleicht verstehe ich jetzt vieles falsch oder richtig:
    Virale Spots funktionieren wegen der Trackingmechanismen, ich dachte wegen dem viralen Aspekten …

    Interessieren würde mich, wieso ein viraler Spot mit Trackingmechanismen ausgerechnet der Lieblingsspot von Dir ist. Gibt es keine anderen oder kann man den Platz des Lieblingsspots kaufen?

    Ahoi sagt der Tom

  5. Patrick Breitenbach

    Nicht die Spots funktionieren somit besser, sondern die Erfolgsmessung der Kampagne ist einfacher.

    Nur so viel zur Zeit: Ich nehme eure Anregungen und Kritik wirklich ernst und werde mich zu gegebener Zeit dazu noch einmal äußern.

    Patrick Breitenbach

  6. Stefan

    @Tom:
    Das ist es ja auch was mich wundert. Es ist ja nichts Neues, dass im Netz Videoclips unterwegs sind, die “nach Hause funken”, schließlich muss ja eine virale Kampagne auch messbar sein. Ich habe mich damit schon näher beschäftigt. Was ich nicht verstehe ist, dass Videos als “Bester Clip” oder “Spot der Woche” präsentiert werden, obwohl sie “schlecht” sind.

    @Patrick:
    Richtig, die Leser sollen sich ihre eigene Meinung bilden und dann Spots bewerten und damit gute Clips zum “Spot der Woche” wählen. Mir kommt es aber manchmal wirklich so vor, als würden die Betreiber von Funportalen für Geld jeden Spot als Top-Spot präsentieren. Und das kann ja nicht Ziel viraler Kampagnen sein.

    cu
    Stefan

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