03.09.05
10:36 Uhr
10:36 Uhr
Knallhart!
Unter der Rubrik “Alternative Plakate” habe ich gerade dieses Motiv im französischem Blog “Marketing alternatif” gefunden.
Knallhart, sage ich nur. In Brasilien scheint man viel freier mit solchen Motiven umzugehen. Ich kann mich nur daran erinnern, dass bei uns jenes Motiv der Hannelore-Kohl-Stiftung für äußerst viel Aufruhr gesorgt hat.
Also immer schön dran denken: “Bei Rot bleibst du stehn, bei Grün darfst du gehn.”
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9 Kommentare
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- Vroni: Ralph :-)
- ralf schwartz: @Vroni Das war ein zustimmendes Lächeln, wie Du es auch sehen würdest in meinem Gesicht würden wir uns gegenübersitzen. Nicht immer...
- Vroni: Was issn jetz schon wieder. Klar macht es einen Unterschied, wie man optisch und von der textlichen Ansprache an die Leut angeht. So gehts...
- ralf schwartz: @Vroni :)
- Vroni: Kann ja alles sein, geschenkt. Ich meinte, dass das grottenschlecht und wenig ansprechend UMGESETZT war. Wie wenn ein BWL-er unter...
- ralf schwartz: @Vroni Und eine Website dahinterzulegen, auf der die User hätten voten können … Aber die Kosten, Print geht es gar nicht gut,...
- Vroni: Hrhr, die W&V mal wieder. Leeres Schulheft-Papierkaro und eine Flipchart-Schrift. Kriegt man sofort die beiden Krankheiten Horror Karo-i...
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Am 3. September 2005 um 12:48 Uhr
Das Motiv wirkt, ist mir aber zu hart. Das geht mir aber bei vielen der ausländischen Motive so, die man z.B. in den Lüzers Archiven sehen kann.
Am 3. September 2005 um 13:30 Uhr
Frau Steinmann, schauen Sie sich mal das Bild an. Wie die Frau daliegt! Liegt so eine Frau, die auf dem Fahrrad von rechts angefahren wird? Wieso sind das rechte (!) Bein und der linke (!) Arm verletzt? Wo wollte sie überhaupt hin? – direkt vor ihr ist eine Bordsteinkante. Und was ist das neben ihrem Kopf – ein Discman?
Halten wir fest: irgendeine Schnalle hat sich (vermutlich für Geld) verkehrtherum und schlecht gestylt vor ein geparktes Auto gelegt.
Mal ehrlich, wer hier anspricht und Menschen mit Schäden des zentralen Nervensystems hilft, darf sich auch gleich selber einweisen.
Am 3. September 2005 um 14:28 Uhr
Die Werbung ist unangenehm verharmlosend, nach dem Motto “So verletzt, und doch noch so schön.”
Am 3. September 2005 um 18:22 Uhr
Herr Müller! Ich gebe Ihnen Recht.
Grund zur Diskussion an diesem Plakat war einst wohl der drastische Anblick für all die Kinder, die Schreck lass nach, so etwas sehen müsen. Meiner Meinung auch der totale Schwachsinn, denn welcher Fernseher läuft nicht im trauten und lieblichen Heim, welche Zeitschrift mit Katastrophenzeitung im Supermarktregal ist nicht für jedermann zugänglich und und und…
Schöne neue, äääh heile, verwirrende Welt.
Am 3. September 2005 um 18:41 Uhr
“bei Rot bleibst Du stehn, bei Grün darfst Du gehen” ist fahrlässig bescheuert.
Man geht, wenn nichts kommt.
Die Knie und der Kopf sind das schwächste Glied in der Mobilitätskette. Da kann man noch so viel Grün haben, wenns der $Daimler nicht kapiert und fährt.
Am 4. September 2005 um 08:36 Uhr
Frau Steinmann, ich muss Ihnen beipflichten. Wegen der Kinder, meine ich. Ich kenne einen Siebenjährigen, dem die Mutter (Dr.med.) beim Fernsehen die Augen zuhält, wenn da irgendwo ein paar Panzerchen durch’s Bild rollen oder jetzt in New Orleans Leichen mit dem Gesicht nach unten im Wasser vorbeitreiben. (Also wirklich, die tun doch niemandem mehr etwas. Ich hab mir aber, als ich das sah, gleich selber mal die Augen zugehalten – sicherheitshalber.) Der Junge sieht allerdings mit grosser Begeisterung Schlangen, besonders grosse Würgeschlangen (Anakondas o.ä.) wenn sie gerade am Würgen und Verschlingen sind. Auch Krokodile beim Fressen – das darf er auch, denn diese Tierfilme sind überaus wertvoll. Wie sich das bei solchen blutrünstigen Plakaten verhält, kann ich jetzt nicht sagen. Da der Junge allerdings auch leidenschaftlicher Angler ist (mit allem (!), was da so an Handgriffen erforderlich ist), weiss ich, dass er schon mehrere höhere Organismen zunächst ins Jenseits usw. und dann auch gewissermassen demontiert hat. Er weiss also, was da so alles drin ist … Also ehrlich gesagt, dieses Plakat vor einigen Jahren, auf dem eine Frau mit drei Brüsten drauf war (wurde das hier besprochen?) fand ich schlimmer, ach was – entsetzlich!
Am 10. September 2005 um 10:48 Uhr
betr. Fahrrad-Bild / Kampagne zur Helmpflicht:
Wenn jemand aus ca. 1,80m Höhe ohne Fremdeinwirkung (!) mit dem Kopf auf’s Pflaster knallt, ist die Wucht bereits so groß, dass es tödlich enden kann. Mit Fremd-Einwirkung durch Kfz ist es fast schon sicher! So groß sind die Beschleunigungskräfte.
Ein Helm bietet eine ca. 1cm dicke Kunststoffschicht. Die Energie, die diese Schicht bei der Komprimierung aufnimmt, bildet den einzigen Schutz. Der ist viel zu gering, um einen wirksamen Kopfschutz zu bilden.
Aber die zusätzlichen 300g bis 500g Gewicht des Helms bewirken wieder eine deutliche Verschärfung der Situation.
Ich fahre grundsätzlich ohne diesen Unsinn (Helm).
Am 13. September 2005 um 20:45 Uhr
Zuerst sollte man den Kindern beibringen, ohne Walk- oder Discman Fahrrad zu fahren.
Am 16. Mai 2007 um 17:09 Uhr
@ T.M.
Sie halten sich wohl für den allerschlausten?
Ihnen ist hoffentlich bewusst warum diese Plakate gemacht wurden? Es macht jedenfalls nicht den Eindruck, sonst würden Sie nicht so abfällige Bemerkungen machen!
Ich selbst bin 14, und fahre jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule: erst ein 500m langes Gefälle mit 12% Steigung hinunter, wo schon mehr als 3 Menschen ohne Helm(!) tödlich verunglückt sind und ein Radfahrer ist ungebremst, frontal, und ohne Helm gegen einen Traktor geprallt, er war sofort tot.
Danach die Hauptstraße, zugleich B3, ich wurde auch schon angefahren, auch wenn es eine sehr sehr leichte Kollision war, kam es trotz Helm zu einer Gehirnerschütterung 2. Grades. Zudem nimmt man in so einer Schocksituation kaum etwas wahr, ich sah eine Person die rechts neben dem Auto stand auf dem Beifahrersitz sitzen.
Ich finde ein Helm rettet wirklich das Leben, und T.M., auch wenn das Bild gestellt ist, kann man hgier von der Wahrheit reden. Denn so sieht das Wirklich aus, ich habe das schon selbst gesehen, und es ist grausam einen Menschen beim sterben zuzuschauen mit dem Wissen nicht helfen zu können.