16.06.05
11:14 Uhr
11:14 Uhr
Mit wem spreche ich?
Oh-oh, liebe Telemarketer der alten Schule, jetzt wird es eng für euch! Das Telemarketing Gegenskript (PDF, nur ein paar KB) liegt vermutlich bald neben vielen Telefonapparaten in Deutschland. Meine Lieblingsfrage: “Und, gefällt Ihnen der Job?”
Gefunden bei Moe.
Schlagworte (Tags): Humor
16 Kommentare
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- Vroni: Ralph :-)
- ralf schwartz: @Vroni Das war ein zustimmendes Lächeln, wie Du es auch sehen würdest in meinem Gesicht würden wir uns gegenübersitzen. Nicht immer...
- Vroni: Was issn jetz schon wieder. Klar macht es einen Unterschied, wie man optisch und von der textlichen Ansprache an die Leut angeht. So gehts...
- ralf schwartz: @Vroni :)
- Vroni: Kann ja alles sein, geschenkt. Ich meinte, dass das grottenschlecht und wenig ansprechend UMGESETZT war. Wie wenn ein BWL-er unter...
- ralf schwartz: @Vroni Und eine Website dahinterzulegen, auf der die User hätten voten können … Aber die Kosten, Print geht es gar nicht gut,...
- Vroni: Hrhr, die W&V mal wieder. Leeres Schulheft-Papierkaro und eine Flipchart-Schrift. Kriegt man sofort die beiden Krankheiten Horror Karo-i...
- Daniela über die Arbeitszeit: Mit dem Alter werde ich immer tagaktiver… Während ich in meiner Schulzeit zwischen 8 und 16.00 (Schule) in...

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Am 16. Juni 2005 um 12:28 Uhr
Telefonischer Gegenangrif IIVor ziemlich genau einem Jahr hatte ich hier schon mal über Abwehrmaßnahmen gegen Telemarketing-Fuzzies berichtet. Leider hat seitdem immer noch kein Mitglied dieser Landplage bei mir angerufen (wahrscheinlich wissen die, dass ich vorbereitet bin.) – Zur
Am 16. Juni 2005 um 14:19 Uhr
Jooo – Wer viel Zeit hat und sonst keine Kontakte, der kann sich den Spaß machen.
Am 16. Juni 2005 um 14:25 Uhr
*lol* Hat mal jemand wirklich mal ausprobiert, wie gut dieses brillante Skript funktioniert? Mich würden ja mal einige Geschichten aus dem Nähkästchen interessieren…
Am 16. Juni 2005 um 14:57 Uhr
OK, mal was aus dem Nähkästchen:
Zu mir ist mal einer meiner Kunden, mit einer interessanten Bitte gekommen. Er stand vor einer 150.000 Euro Anschaffung und hat mit den zwei übrig gebliebenen Lieferanten verhandelt. In Preis und Leistung lagen die beiden dicht beieinander. Was ihn interessiert und was er dann zur finalen Entscheidung herangezogen hat, war das: Wie tickt der Laden? Was passiert denn da, wenn man von denen – vielleicht außer der Reihe – was will?
“Können Sie die nicht mal reinleuchten, Herr Braun? Sie telefonieren doch viel, versuchen Sie denen doch mal Ihre Dienstleistung zu verkaufen.” Ich habe für ihn reingeleuchtet. Und der Unterschied war kriegsentscheidend. ;-))
Worauf es ankam war nicht, ob ich verkaufe oder nicht (dazu muss Bedarf vorhanden sein), sondern ob ich eine Entscheider-Entscheidung bekomme, ob die Zuständigkeiten geregelt sind, wie ich dort behandelt werde usw..
Und jetzt stell ich mir vor, ich rufe da im Vertrieb oder im Marketing an, und der Mitarbeiter will mich in so ein lustiges Skript ziehen ..
Am 16. Juni 2005 um 15:08 Uhr
Gerold, ich sehe das Skript als die ohnmächtige Rache des kleinen Manns, der von der Südwestdeutsche-Klassenlotterie-Tante belabert wird. Im B2B-Bereich gelten sicherlich andere Akzeptanzschwellen für Telemarketing, und dort würde ich mir so einen Spaß vermutlich auch verkneifen…
Am 16. Juni 2005 um 15:24 Uhr
Ja, hmm, iss klar, Andreas. Es könnte so schön sein ;-)
So toll es sich anhört, ich würd’s bleiben lassen. Das einzige was man damit macht, ist die eigene Adresse heiß.
Ich will nicht, dass meine Adresse in irgendwelchen Pools mit Attributen wie gesprächsbereit, fragt aktiv nach, etc. auf ewig rumgeistert.
Das einzig richtige bei so was ist: Klar und deutlich Nein sagen. Und bei kleinstem Anflug von Penetranz: auflegen.
Am 16. Juni 2005 um 15:26 Uhr
> Und bei kleinstem Anflug von Penetranz: auflegen.
Dann hab ich ja bisher immer alles richtig gemacht ;-)
Am 16. Juni 2005 um 15:46 Uhr
Im B2B Umfeld sicherlich nicht angebracht. Aber im privaten Umfeld kommt man dann z.B. an die Daten heran und kann nach dem Bundesdatenschutzgesetz schön Kosten verursachen. Und wenn es nur eine halbe Stunde Arbeit ist. Und dann die Löschung der Daten verlangen. Ich finde es ganz okay, wenn man dann dafuer eine ‘Vorlage’ hat.
Am 16. Juni 2005 um 16:20 Uhr
E-Plus will mich als Undercover-AgentGestern wurde ich während des PHP-Tutoriums von einer netten anonymen Dame angerufen. Sie druckste ein wenig herum um schließlich mit ihrem Anliegen rauszurücken:
Ob ich nicht einmal im Monat bei der E-Plus Hotline anrufen könne um ein Problem vorz…
Am 16. Juni 2005 um 16:40 Uhr
Meine Meinung, Sascha, was dagegen spricht, das zu tun.
Adressen sind eine Ware und werden beliebig oft kopiert und verkauft. Es ist nicht möglich, sich durch “Löschen lassen” vor solchen Anrufen zu schützen. Kommt hinzu, dass (Internet-)Telefonie fast nichts mehr kostet. D.h. Die Anrufe kommen zukünftig verstärkt von den Kaiman-Inseln oder Gibraltar oder was weiß ich – Bundesdatenschutzgesetz? Z.B. habe ich angesichts dieser Wehrlosigkeit mein Fax dauerhaft abgeschaltet (ich fühl mich OK mit meinem Gewicht; ja, und auch mein Penis ist lang genug :-))
Ich geh davon aus – und ich weiß wovon ich rede -, dass meine Telefonnummer mit dem Anruf qualifiziert, mit Information angereichert wird. Was nutzt einem da die Löschung in einem Datenbestand, wenn zwischenzeitlich 100 Kopien, mit Attributen wie “gesprächsbereit, aktiv etc.”, in Umlauf gekommen sind?
Bei Spam-e-Mails wirkt (vielleicht): Nicht reagieren, bei Spam-Calls: Desinteresse zeigen.
Am 16. Juni 2005 um 17:52 Uhr
Telefonumfrage? Gegenfrage! Wer kennt nicht diese netten Studenten die einen zu meist seltsamen Zeiten von irgendeinem Meinungsforschungsinstitut anrufen um mit dir eine maximal 10 Minütige Befragung vorzunehmen.
Doch dank EGBG sind wir jetzt bestens darauf vorbereitet: Wir fr…
Am 17. Juni 2005 um 09:25 Uhr
Wider dem Telfon-SPAMBeim Werbeblogger habe ich endlich ein Gegenmittelfür die nervigen und unverlangten Telefon Terror Anrufe gefunden.Fast jeden Abend, kaum dass ich zu Hause bin, muß ich mir diese Anrufe auf dem AB anhören und dann sehr oft, auch noch welche live entgegenn
Am 20. Juni 2005 um 00:00 Uhr
klasse… ich bin ja selbst marktforscher (nebenjob neben studium) und wenn jetzt alle leute sowas haben… oh oh
nicht gut
ich bin doch auf deren naivität angewiesen! ;)
Am 20. Juni 2005 um 23:20 Uhr
Komisch, komisch, komisch. Niemand erwähnt auch nur, dass der B2C Telefonterror gesetzlich verboten ist (UWG). Wenn jemand was kauft, stimmt er quasi nachträglich dem Anruf zu. Wenn jemand den Anrufer belangen möchte, findet er ihn nicht, weil die Rufnummer nicht angezeigt wird.
Dabei lässt sich mit erschwinglichen Bauteilen eine ISDN Sniffer herstellen, der die Telefonnummer trotzdem anzeigt. Die wird nämlich übertragen, nur das AnzeigeBit ist auf “False” gesetzt.
Man trifft auf erstaunte Anrufer, wenn man ihnen die eigene Rufnummer sagt …
Ist jemand interessiert an einem solchen Gerät? ISDN-Karte ein Computer genügen. Wenn’s viele machen, wird der Telefonterror sicher bald weniger.
Am 21. Juni 2005 um 11:43 Uhr
OK, auf mich hört zwar so wie so keiner, aber ich gebe die Hoffnung noch nicht auf ;-)
Telefonspam in naher Zukunft (WDR-Artikel)
Am 5. Januar 2009 um 02:43 Uhr
hey sniff, an dem tool / bausatz hätt ich schon interesse… wär ja mal grandios sowas!