14:02 Uhr
Open Source Marketing
Bereits am 7. März hat das Companice Blog dankenswerterweise eine deutsche Übersetzung des Manifests zum Open Source Marketing ins Netz gestellt.
Open Source Marketing bedeutet übrigens nicht unbedingt Marketing für Open Source (Software), sondern Marketing mit Open Source Methoden, unter aktiver Einbeziehung der Kunden.
Ich vermute ja hinter neuen Manifesten mit wohlklingenden Namen hin und wieder schon mal ein wenig Bullshit Bingo, aber in diesem Fall sei die Lektüre ausdrücklich empfohlen. Open Source Marketing schließt nahtlos an das viel beschworene Cluetrain Manifesto an. Es beschreibt weit mehr als nur den Einsatz neuer Methoden und Techniken – es propagiert ein radikales Umdenken aller Kommunikation: Die Marke wird nicht klassisch von Produkt- und Markenmanagern verwaltet, sondern sozusagen im Markt von den Marktteilnehmern selbst geschaffen.
Open Source Marketing versteht, dass die Leute da draußen die Kontrolle über ihre Marken haben, die so lange sicher in den Tresoren der Unternehmen verstaut waren. Marken sind nicht länger ein Eigentum und das ist es, woran sich die Unternehmen gewöhnen müssen. Es ist sinnlos, Anwälte vorzuschicken, um zu versuchen die Dinge wieder zum Alten zu bringen. Die Welt hat sich weiterentwickelt. Und es ist an der Zeit zu erkennen, dass es keinen Sinn macht, das Ausgangsmaterial zurückzufordern, denn es ist schon draußen, im öffentlichen Raum – es ist Allgemeingut! Und es kommt bestimmt nicht zurück.
Pflichtlektüre für jeden, dem es nicht genug ist, nur in 1/1 TZ und 30 sek. Funk zu denken.
Siehe auch marke-x: Open Source Marketing – ein schlafender Riese erwacht.
2 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 7. April 2005 um 17:02 Uhr
Open Source MarketingKommt da etwas Neues auf uns Unternehmer zu? Was können wir damit anfangen? Mehr zu diesem Thema in einem ausführlichen Artikel auf dem Companice Blog (Übersetzung aus dem englischen Original).
Siehe auch Werbeblogger >> (dank für den Link, wird…
Am 30. Juli 2010 um 00:10 Uhr
[...] höre kaum noch was von Open Source Marketing oder innovativem Storytelling. Es geht momentan nur noch darum, wie man mit möglichst wenig Geld [...]