13.03.05
11:06 Uhr

Print wirkt!

{lang: 'de'}

Und es wirkt wirklich

Schon seit Längerem läuft die Kampagne “Print wirkt” in diversen Publikumszeitschriften. Diese soll die Kraft der Anzeige demonstrieren. Wie sie das schaffen sowie weitere Infos und Motive zur Kampagne findet man direkt auf der Internetseite des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ).

Sixt wirkt!

Schlagworte (Tags): , ,

9 Kommentare

  1. ramses101

    Wobei die Wirkung in dem Fall ja nun weniger am Medium als vielmehr an der Kreation liegt.

  2. Max Zorno

    Ich stimme ramses101 völlig zu und möchte noch etwas ergänzen:

    Man darf von Effektivität (“Print wirkt“) nicht auf Effizienz (“Mit ganz wenig Werbebudget ganz viel zusätzlichen Umsatz machen“) schließen.

    Die Wirkung der Anzeigen liegt auch an den gigantischen Budgets, die für ihre Verbreitung verpulvert wurden. Ob sich dies für die Werbungtreibenden letztlich gerechnet hat, weiß kein Mensch.

  3. Andreas Rodenheber

    Aus Kommentar 1 und 2 folgere ich:
    Branding wirkt.

  4. Max Zorno

    Andreas, was meinst Du denn: Ist Branding auch effizient?

  5. Patrick Breitenbach

    @Max Zorno: Wie definierst du effizient? :-)

    Verkaufsfördernd oder Image?

  6. Andreas Rodenheber

    Ist Branding auch effizient? Ja, ja, ja! Wenn es gut gemacht ist und man den Atem hat, es auch eine Weile durchzuhalten! Branding ist natürlich schwer in Zahlen aufzuwiegen, was immer wieder den Henry-Ford-Klassiker provoziert “Die Hälfte meines Werbeetats ist zum Fenster rausgeschmissen, aber leider weiß ich nicht welche Hälfte.” Bei Angebotswerbung weißt du dagegen genau: Dieunddie Aktion hat in demundem Zeitraum denundden Mehrumsatz gebracht.

    Ich selbst habe in meiner Werbersozialisation immer wieder beides machen dürfen, und ich fand und finde es heute noch großartig, wenn du in einer Angebotswerbung statt 5 Bulletpoints mit Produktvorteilen (oder sagen wir besser: ergänzend dazu) einfach schreiben kannst: Das ist ein Produkt von xy, und du lieber Kunde weißt, was du an xy hast ;-) Das geht aber natürlich erst, wenn du zuvor eine Marke aufgebaut hast.

    Ich glaube, dass wir alle, auch wenn wir uns noch so rational geben, uns im Alltag immer wieder an Marken orientieren. Ich verstehe nicht viel von Autos. Also orientiere ich mich nicht an der obenliegenden Nockenwelle, sondern an Marken. Das Beispiel Autos zeigt dabei auch sehr schön, dass Marken nicht nur von Hochglanzprospekten bestimmt werden, sondern natürlich auch von langfristigen Erfahrungen mit der Produktqualität (ADAC-Pannenstatistik), Mundpropaganda, PR etc. Unterm Strich werde ich von einem Toyota aber grundsätzlich immer etwas anderes erwarten als von einem Alfa Romeo. Das ist Branding.

    Auf Branding zu verzichten wäre für mich so, als würde man seine Kunden allesamt für Alzheimer-Patienten halten: Sie stehen jeden Morgen wieder dumm vorm Regal und lesen sich sorgfältig alle “Produktargumentationen” auf der Packung durch, die sie dann in Relation zum Preis setzen. Tun sie das wirklich? Nein, sie orientieren sich an den Erfahrungen (realen Erfahrungen und werblich vermittelten Erfahrungen), die sie mit Palmolive, dem General oder Biff gemacht haben.

    Nettes Gespräch über Markenpersönlichkeiten übrigens neulich in der Chrismon.

    Rolf Kunisch, Beiersdorf:
    “Also, wenn ich Sie (…) nachts um 2 Uhr aufwecke und ich sage Nivea, und Sie sagen nichts, dann ist die Marke nicht präsent. Sagen Sie blauweiß oder cremig oder Hat Mutter auf die Hände geschmiert, dann habe ich eine Marke.

  7. Patrick Breitenbach

    “Branding ist natürlich schwer in Zahlen aufzuwiegen”

    Womit wir wieder bei den “Marketing-Stalinisten” wären…
    :-)

  8. Andreas Rodenheber

    Naja, Stalinismus ist ein großes, böses Wort ;-)

    Die Ungeduld beim Branding hat natürlich viel zu tun mit einer Managergeneration, die inzwischen nicht nur an Jahresabschlüssen, sondern schon an Quartalszahlen gemessen wird. Wie will man den langen Atem fürs Branding entwickeln, wenn einem der Arsch brennt, weil man mit seinen Verkaufszahlen im Rückstand ist? Das erinnert mich dann doch wieder ein wenig an die Politik, wo der Blick auf das Ende der Legislaturperiode und auf die aktuellen Wahlprognosen schon mal dafür sorgt, dass man nicht ins Jahr 2010 investiert, sondern ins Jahr 2006.

    Die meisten großen Marken, die uns nachts um 2 aus dem Schlaf heraus einfallen, sind über Jahrzehnte gewachsen. Und bei vielen wurde die Markenpersönlichkeit übrigens sogar noch von einer Unternehmerpersönlichkeit geprägt. Das alles in Euro und Cent zu beziffern, wäre ein sehr harter Buchhalterjob ;-)

  9. Print wirkt. › Pixelscheucher

    [...] Was bringen Printanzeigen? Nachzulesen in: Print wirkt. Die Kampagne der Publikumszeitschriften im VDZ. Gefunden beim werbeblogger. [...]

Eure Kommentare

Feed
  • Tom: Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ein guter Texter oder auch Grafiker meistens besser verdienen als bei gehalt.de geschrieben....
  • WERBOU: Ich denke es ist in der Werbebranche sehr unterschiedlich. Gerade was in Sachen Grafik geht, wird meistens der Preis ziemlich gedrückt, was...
  • Thomas Beichel: Wirklich geschmackvoll ist der Werbebanner wirklich nicht, aber jede Werbeagentur wird ihnen recht geben, denn die Werbung erfüllt...
  • Sebastian: Was ich nie verstehen werde warum die nicht wirkliche Kulanz walten lassen. 10€ Guthaben tun dem Anbieter nicht weh.. für ihn bedeutet...
  • Roland Kühl-v.Puttkamer: Nein, tot nicht, wir leben und arbeiten ja alle und auch der Werbeblogger ist online ;-). Für die nähere Zukunft der...
  • Tina: Ist der Blog tot? Wäre echt schade
  • Gatzetec flashlights for friends: Wir denken der Auftrag wurde erfüllt. Gute Werbung für das Produkt und man schaut zweimal hin :-) Gibt es...
  • Detlef Arndt: Als Marketing Experte müsste man auch wissen, warum das so ist. Angebot und Nachfrage sind hier nicht im Einklag. Klare Sache. Daher...
Adscene: The Kaiser Report
Werbeblogger Late Night Podcast
Werbeblogger Podcast auf iTunes abonnieren



Wordpress-Blogsoftware
blogoscoop