23.02.05
21:35 Uhr
21:35 Uhr
Wird Terror in der Werbung schick?
Der Polo-Bomber-Spot ist Kinderkacke im Vergleich zu diesem hochoffiziellen viralen Spot aus dem Hause Atari:
Von Humor kann man in diesem Fall nicht unbedingt sprechen.
Brauchen wir langsam eine ethische Diskussion?
gefunden beim PAGE Weblog
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6 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 24. Februar 2005 um 08:43 Uhr
Ich kann mir ziemlich genau die Kindsköppe vorstellen, die diesen Clip unter lustvollem Stöhnen an ihren flüssigkeitsgekühlten Rechnern zusammengefriemelt haben. Was ich mir momentan nicht ganz ausmalen kann, sind die Zyniker in der Marketingabteilung, die so einen Hirndreck freigeben. Auf jeden Fall: Kindsköppe + Zyniker = immer wieder die gefährlichste Mischung, die es auf diesem Planeten gibt.
Am 24. Februar 2005 um 09:58 Uhr
Pff, ich versteh’ die Aufregung mal wieder nicht. Ich hab den Spot Anfang der Woche gesehen und fand ihn einfach nur sinnfrei. Wäre nie auf den Gedanken gekommen, das Teil zu verschicken oder zu kommentieren. Nachdem auch mein Kolleche lautstark “geschmacklos!!!” brüllt, nun doch.
Die Frage ist doch nicht, ob das “ok” ist, sowas zu machen, sondern warum es immer noch funktioniert. Provokation als Mittel Aufmerksamkeit zu generieren scheint das einzige zu sein, was den Leute heute noch einfällt.
Zielgruppentechnisch passt das in dem Fall schon, denn die ATARI-Daddler finden’s vielleicht nicht dufte, lassen sich aber nicht vom Kauf oder vom Daddeln abhalten.
Und: auch schlechte PR ist PR. Für ATARI hat sich also ausgezahlt. Außer man verbietet ab sofort alle ATARI Produkte. Und das wäre auch schon wieder PR.
Die einzige Maßnahme gegen solchen Unfug ist: ignorieren, boykottieren. Diese Leute verstehen nur eine Sprache: Umsatzrückgang.
Am 24. Februar 2005 um 10:20 Uhr
Mit dem “Ignorieren” hast du ein großes Wort gelassen ausgesprochen. Das ist in der Tat die Höchststrafe. Weiß auch nicht, warum einem das nicht immer gelingt. In diesem Fall vielleicht, weil es natürlich technisch und dramaturgisch schon gut gemacht ist.
Am 24. Februar 2005 um 10:38 Uhr
sorry, natürlich ist ignorieren die höchststrafe. nur: das funktioniert manchmal nicht. vielleicht wenn es “schlechte” werbung ist, oder einfach nur geschmacklose. aber gerade ATARI hat eigentlich ein sehr gutes image.
und wenn ich diese werbung sehe, tut mir das in zweifacher hinsicht weh: einmal, weil man so eine dämliche werbung aus moralischen gründen nich bringt (found on 11 februar etc.), und zum zweiten, weil sich ATARI (als das “familienfreundliche” spiele-unternehmen) sowas nicht leisten kann. und, drittens, aber das ist nur meine meinung: der polo spot war wenigstens dramtaturgisch und handwerklich gut gemacht. der atari spot ist in jeder hinsicht billig.
sicher, schon allein aus dem grund hat er es wirklich verdient, ignoriert zu werden (womit ich meine, dass ich sie mit sicherheit nicht weiterleite oder jemanden drauf aufmerksam mache .. es sei denn als schlechtes bsp. ;-)
Am 24. Februar 2005 um 18:14 Uhr
ATARI VIRALWie weit darf man gehen, um Aufmerksamkeit zu erregen und spricht das Kunden wirklich an? Diese Frage stellt man sich manchmal, wenn man sieht, was Unternehmen sich so einfallen lassen.
Am 10. Juni 2005 um 15:37 Uhr
Ich denke nicht dass einer der Kommentatoren dieses Spiel jemals gespielt hat. Sonst würden diese Personen den Spot nicht als zynisch oder albern erachten. Er kommuniziert klar die Eigenschaften dieses Spiel und diese groteske Situation ist meiner Meinung nach nicht scherzhaft gemeint. An dieser Stelle möchte ich anderes Problem ansprechen: das Kommentieren ohne ausreichende Kompetenz. Intolerante Menschen die zu derlei Themen eine wenig differenzierte Haltung annehmen, sollten wenigsten den Versuch unternehmen vor dem Reden zu Denken.
Deutschland, das Land der Querulanten und Stümper. Vielleicht wirds ja besser…