10.11.04
15:55 Uhr

Manifestos und Definition von Buzz, Viral und Mundpropaganda

Herrlich! Bernd Röthlingshöfer ist immer für eine kreative Idee gut. In seinem Weblog bietet er seit neustem, in Kooperation mit der Übersetzerin Christine Holtz-Stosch, sogenannte Manifestos an. Moment, was waren nochmal Manifestos? Hier eine rasche Definition:

Marketing-Guru und Bestsellerautor Seth Godin erweckte die Idee der Manifestos im August diesen Jahres zum Leben. Manifestos sind ein bisschen länger als ein Zeitungsartikel, aber sehr viel kürzer als Bücher. Es sind kleine pointierte Thesen zu Themen des Marketings und der Gesellschaft, präzise formuliert und aufbereitet im PDF-Format.

Hauptsächlich werden diese Schriftstücke auf der Website www.changethis.com veröffentlicht. Und nun greift die Idee von Bernd Röthlingshöfer. Gemeinsam mit der Übersetzerin will er in Zukunft diese Manifestos in deutscher Sprache verteilen und wiederum verteilen lassen. Eine einfache aber auch geniale Idee und wie geschaffen für Weblogs. Ich bin jedenfalls dafür sehr dankbar!

Den Anfang macht Dave Balter mit seinem Manifesto über Buzz, virales Marketing und Mundpropaganda. Oder ist das nicht alles das Gleiche?

Kreativ-Präsentationen sind gespickt mit Begriffen wie „Buzz“, „Viral“ und „Mundpropanda“. Da die neuen Medien innerhalb des Marketingbudgets an Bedeutung gewinnen, wollen alle auf den fahrenden Zug aufspringen. Das Problem ist nur, dass die Begriffe von Werbetreibenden wahllos für alle Aktivitäten verwendet werden. Und was noch schlimmer ist: nur wenige Werbetreibende kennen die Unterschiede. „Buzz“, „Viral“ und „Mundpropaganda“ haben für verschiedene Personen unterschiedliche Bedeutung

Alle Infos dazu auf Werbung mit kleinem Budget.

Das Original kann man bei changethis.com abrufen.

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Ein Kommentar

  1. Guerrillahase

    Natürlich ist die Verpackung einer kreativen Idee wichtig. Ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung: Viral-Marketing ist ein alter Hut, wenn nicht die älteste Strategie der Welt. Wer sie nicht berücksichtigt, wird nie besonders viel Erfolg haben, genauso wie langfristig derjenige, der wirklich nur darauf setzt, mit irgend etwas die untersten (und niveaulosesten) Bauchentscheidungen zu provozieren. Leider scheint genau das mit Viralmarketing allzu oft verwechselt zu werden. Der D&AD – Spot ist da das beste Beispiel. Finde ich, ist nicht die richtige Richtung.

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Eure Kommentare

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  • Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
  • ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
  • sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
  • iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
  • ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
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