11:45 Uhr
Athen 2004: Bis auf die Unterwäsche wird man auf Markenlogos überprüft!
Die Kamera schwenkt in die jubelnde Menge der Zuschauer und die besonders hübsche Frau mit einem T-Shirt, das den Aufdruck “PEPSI” trägt, steht im Mittelpunkt des Geschehens – nämlich auf der Leinwand.
Das ist kostenlose Werbung für PEPSI, ganz klar, und das während der Olympischen Spiele 2004 in Athen? Nein, die Griechen sorgen für Abhilfe, denn die Zutrittsregeln zu den Spielen wurden mittlerweile auch werbetechnisch verschärft. Griechenland meint es ernst! Hier die offiziellen Regeln:
5. Prohibitions and Restrictions
5.1 The following items may not be brought into venues: […] flags of non-participating countries, flags of participating countries that are larger than approximately 2 x 1 meters, […] flag poles, signs, umbrellas, commercial items with obvious logos of competitive companies to sponsors (hats, T-shirts, bags, etc.)
Telepolis meldet hierzu:
Doch wie die Sunday Times meldet, sind nun auch die konkurrierenden Produkte selbst verboten, ob Pepsi im – zulässigen, doch mit Logo bedruckten – Plastikbecher oder ein Getränk im Pappbecher von Burger-King statt des Sponsors Mc Donalds oder Turnschuhe von Nike statt des Sponsors Adidas: Sobald ein verbotenes Logo erkennbar ist, ist Schluss mit lustig
Das ist Branding in vollen Zügen – mir fehlen die Worte…
Ich wünsche den Damen und Herren an der Eingangskontrolle dann viel Spaß und Erfolg bei dem Überprüfen der verschwitzten Menschenmassen, die seit Stunden in den Warteschlangen stehen, um live bei den Olympischen Spielen 2004 dabei zu sein.
Den kompletten Artikel von Telepolis gibt es hier.
Das heisst, auch die Flaschen die sicherheitstechisch zugelassen sind, dürfen allerdings aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht mit anderen Getränken gefüllt werden. Es werden nur Getränke des Coca-Cola Konzerns getrunken, wie z. B. das griechische Mineralwasser Avra. Ansonsten muss das Label entfernt oder verdeckt werden.
Coca-Cola hat 60 Millionen US-Dollar dafür gezahlt, kein Pepsi-Logo im Olympiagelände ertragen zu müssen. (…)
Turnschuhe der falschen Marke sind auszuziehen oder von ihren typischen Erkennungszeichen zu befreien. Wer das falsche T-Shirt anhat, muss dieses zwar nicht ausziehen, doch den Aufdruck nach innen drehen. Auch T-Shirts mit einzelnen Buchstaben sind unerwünscht, da sich Gruppen so zusammensetzen könnten, dass sie einen lesbaren Ausdruck ergeben. Nur die Unterwäsche wird nicht auf Markenlogos überprüft und muss auch nicht umgekehrt getragen werden.
2 Kommentare
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- Daniela über die Arbeitszeit: Mit dem Alter werde ich immer tagaktiver… Während ich in meiner Schulzeit zwischen 8 und 16.00 (Schule) in...
- ralf schwartz: @Selket Interessant, danke.
- Selket: Es hat noch einen weiteren Grund, weshalb Katzen 9 Leben haben sollen: im Alten Ägypten – für Katzen wohl die beste Zeit ;-), war die...
- ralf schwartz: @AndreasK Ich kann die Härte, die Du in den Post hineininterpretierst, nur schwer nachvollziehen. Nichtmal die w&v selbst sieht...
- AndreasK: Weil jetzt das Internet nun mal da und total hip ist, muss die eigene w&v-Idee natürlich brachial digital gedacht, erstellt und...
- ralf schwartz: Ah, “LEAD digital”, dieses “14-tägliche Magazin für Digital-Professionals und Online-Marketer”. So reisst...
- Annette Mattgey: Dafür hat W&V doch LEAD digital. Da kann man all diese komischen Sachen mit dem Netz nachlesen, sogar auf ner eigenen Website....
- daniel: also erst mal, coole Grafik im oberen bereich :-) und der verdienst, hängt sicherlich von jedem selbst ab, viele faktoren spielen da eine...

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Am 13. August 2004 um 14:25 Uhr
Der Begriff “Olympiade 2004″ ist sprachlich falsch, die Olympiade bezeichnet den Zeitraum zwischen den Spielen und nicht die Spiele selbst.
Korrekt ist daher der Begriff “Olympische Spiele 2004″.
de.wikipedia.org/wik...
Am 13. August 2004 um 14:34 Uhr
Danke, ich habe es geändert!