29.06.04
10:50 Uhr

Ihr Wunsch sei uns Befehl

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Man schlendere durch die Stadt, bei 34 C und wünscht sich nichts sehnlicher als ein kühles Eis – und prompt reagiert ein aufgestelltes Plakat und projeziert die feinsten und fruchtigsten Eissorten. Noch sind die Europäer von dieser Art zu werben nicht betroffen, doch in den USA sind diese Plakate schon GANG & GEBE.
Die Firma Smart-Sign-Media beispielsweise, erkennt an den Highways den Radiosender vorbeifahrender Autos und reagiert prompt. Zielgruppen werden so analysiert und die Werber können so reagieren. Bei Mobiltrak findet man die Ergebnisse dieser Studie.

Plakate erkennen den vorbeifahrenden oder -schlendernden Kunden und können sogar seine Bedürfnisse einschätzen. Dementsprechend sendet es seine Werbebotschaft aus. In Läden gibt es bereits Werbetafeln, die das Geschlecht, das ungefähre Alter des Käufers und seine Einkaufstüten in der Hand mittels Abstandssensoren erkennen. Je nach Ergebnis senden sie weitere Produktinformationen oder spezielle geschlechter- und ethnischspezifische Werbung.

Außerdem wird in der Tafel gespeichert, wer sich wie lange welche Werbung anschaut. Stammkunden, die mit Namen bekannt sind, können sogar mit Hallo Frau Müller“ begrüßt werden. Ladeninhaber haben so eine exzellente demographische Auswertung und einen Überblick, welche Werbung zieht und welche nicht.

Smart Sign - Das Plakat, das Ihre Wünsche kennt!

Den kompletten Artikel aus dem M-E-X Blog können Sie hier lesen.

Die Studie von Mobiltrak finden Sie hier.

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Ein Kommentar

  1. Daniel Tschentscher

    So richtig effizient ist das Smartsign-Konzept noch nicht: Die Software errechnet den Durchschnitt der gehörten Stationen und kalkuliert daraus, welche Station zu welcher Zeit am meisten gehört wird (ein Realtime-Einblendung für jedes Auto funktioniert nicht). Diese Daten werden mit einer demographischen Datenbank zu den einzelnen Stationen abgegelichen, die dann wiederum zur Targetierung herangezogen werden.

    Insgesamt ein gewaltischer technischer Aufwand, und das bei nur etwa 20 Plakaten. Ob das effizient ist, lässt sich bezweifeln.

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