22.06.04
14:19 Uhr

Preiswerte Aktion zur gezielten Trafficgenerierung

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Hier ein Beispiel, wie gute Guerilla-Werbung funktioniert:
Für die Internetseite www.sueddeutsche.de soll preiswert geworben werden. Die Webguerillas setzen dies in die Tat um.
In der Münchner Innenstadt wurden Nachwuchsmanager/- innen in Business-Kleidung bewaffnet mit Handy (wegen der Ordnungshüter) und Pappschild ausgesetzt. Sie lungern wie Obdachlose auf Bänken, in U-Bahn-Stationen etc. herum. Vor sich halten sie Pappschilder mit Sprüchen: Früh in Rente, schnell am Ende oder Alles zur Riester-Rente und natürlich die dazugehörigen URL des Riester-Rente Ressort.

"Früh in die Rente, schnell am Ende!" Guerilla-Marketing kompakt

Diese kostengünstige Guerilla Aktion hat die Zugriffszahlen auf die Internetseite innerhalb von zwei Tagen verdoppelt. Hinzu kommt, dass sämtliche Medien darüber berichtet haben (so auch wir) und dies einen viralen Effekt mit sich bringt.
Gerade in Deutschland muss man sich an die Art der Werbung gewöhnen und ich freue mich jetzt schon auf weitere Aktionen dieser Art.

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15 Kommentare

  1. Max Zorno

    Solche Zugriffsahlsteigerungen sind in meinen Augen nur Strohfeuer. Ich bezweifle, dass diese Aktion einen kommerziell greifbaren Wert (mehr verkaufte Abos, mehr Anzeigen in der SZ etc.) hat.

    Wenn sich EM-Blogger Patrick morgen nach dem deutschen EM-Ausscheiden aus dem Fenster Eurer Agenturräume stürzt, wird dies auch die Zugriffszahlen auf breitenbach-und-part... erhöhen – schließlich steht Ihr übermorgen damit in der Zeitung. Aber bringt Euch dies einen Auftrag ein?

    Meine Gleichung: Mehr Traffic auf einer Firmen-Website bedeutet noch lange nicht mehr Geschäft!

  2. Patrick Breitenbach

    Mehr Traffic bedeutet aber mehr Werbeeinnahmen für die SZ! Von daher macht es schon Sinn.

    Keine Angst ich stürze mich schon nicht aus dem Fenster, denn die deutsche Mannschaft kommt mit ACH & KRACH weiter! ;-)

  3. Q-BEE

    Das ist doch ein uralter Hut!

  4. Lene Steinmann

    Nichtsdestrotz eine nette Idee…

  5. klubbing

    Klasse Idee. Das erweckt Aufmerksamkeit. Viele Firmen Arbeiten sehr viel mit Guerilla-Werbung.

  6. Hendrik Mans

    Ui, super. Die bieten auch sog. „Chat Attacks“ an. Früher nannte man sowas einfach nur „Spam“. „Chat Attack“ klingt aber viel cooler. Bravo!

  7. David

    1. War’s ne Aktion für sueddeutsche.de (und nicht für die SZ) – deshalb ging’s um Traffic-Generierung und nicht um Aboverkauf.

    2. Ist das so wie bei TV-Programmwerbung: Man wirbt, damit es möglichst viele Menschen ansehen. Und im nächsten Schritt versucht man dann (aufgrund der guten Ratings/Visit-Zahlen) Werbeplätze zu vermarkten.

    3. (Chat Attacks) Danke für die Blumen. Sie bekommen nen schönen Platz bei uns.

  8. Hendrik Mans

    Hey, macht ihr auch Weblog Attacks?

  9. Hendrik Mans

    Usenet Attacks?

  10. Hendrik Mans

    Nein?

  11. Patrick Breitenbach

    Pssst!

    Du! Ja du!

    ;-)

  12. Gabriel

    Gute Idee!

  13. Schultüte basteln

    Kann auch mal ein bisschen Traffic gebrauchen.
    *bettel*

  14. György Rente-Magasz

    Irgendwie unmenschlich sowas, ich fühl mcih da trotz der trafficsteigerung auf der Seite nciht wohl bei. Schon alleine das Bild mit dem „Jungmanager“ oben auf eurer Seite……das sieht wie eine Verarsche aller Obdachlosen aus! Sind in der Werbung alle Mittel recht und billig?

  15. Büroartikel

    Interessante Sache dieses Guerilla Marketing nur wird diese einen zeitlich begrenzten Effekt haben… und man muss immer neue Aktionen starten um im Gedächtnis zu bleiben… Aber trotzdem tolle Ideen…

Eure Kommentare

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  • Tina: Ist der Blog tot? Wäre echt schade
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