20.03.10
02:07 Uhr

Wenn Rivva gerade online wäre, hätte der Dienst vielleicht…

…und u.a. folgende Themen aufgenommen:

Google nimmt Echtzeitsuche auf
“Vorgestern ist tot, heute ist von gestern und Jetzt lebt?

Nestlé hat vermutlich mit “KitKat” mehr an der Backe, als dem Unternehmen lieb ist
Affenfinger zum Würgen

Aus “Piraten” werden Diebe. Terminologie in Frage gestellt.
Fluch der digitalen Karibik

GEZ will Gebühren von Kassen-Computern am Point Of Sale.
Steakhouse kassiert aber nur offline

Um es hiermit öffentlich zu machen: ich wäre bereit, einen Premium-Beitrag a la Xing für den Aggregationsdienst Dienst “Rivva” zu bezahlen. Nicht, dass Frank Westphal unbedingt ein “Paid-Aggregated-Content-Konzept” im Auge hätte… es geht mir vielmehr um ein Zeichen, dass Mehrwert auch Geld verdienen soll. Er ist für mich eine relevante und tägliche Anlaufstelle im Web. Die Idee mit den Sponsorings ist außerdem konsequent und richtig. Und es ist offensichtlich, wie sehr die Website in der “Netzbreite” vermisst wird, auch wenn sie (noch) nicht “perfekt” ist. Aber wer ist das schon?! Welche Tipps habt ihr, womit Rivva bei Neustart voraussichtlich wieder “aufmacht”?

19.03.10
14:59 Uhr

YouTube: „Viacoms Marketing-Agenturen laden heimlich Viacom-Material auf YouTube hoch“

Mit welchen Mitteln globale Medienkonzerne ihre Kunden und Einzelhändler terrorisieren, kriminalisieren und mit kapriziösen Takedown-Notices epidemischen Link-Rot erzeugen, ist fast schon keine Meldung mehr wert.

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19.03.10
11:58 Uhr

“iamamiwhoami” – Vielleicht mehr als ein Werberätsel…

… denn ich habe hierfür nichtmal eine Antwort. Ihr? Ein Horrorfilm? Ein neues Blair Witch Project? Ein Musikvideo? Ein Trick von Lady Gaga? Katzenfutter-Werbung? …

Knapp 24.000 Kommentare beim “iamamiwhoami”-YouTube-Kanal spekulieren schon über den Ursprung, Hintergrund und Sinn der Clips, die mit hoher Qualität und verstörenden Bildern die Neugierigen anlocken -120-250.000 Seher pro Video, von denen es bisher 7 gibt.

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19.03.10
11:24 Uhr

Crazy Friday! — Bounty Paper Towels


Bounty Paper Towels—The Paper Towel Gang feat. Bounty’s Pool Balls Test

“Bounty, Bounty, Strong Like a Canadian Mounty”

Von Publicis, N.Y., für Bounty Paper Towels. Eine Woche online, steuert auf 400K YouTube-Views zu. Nicht schlecht für eine Rolle Küchentücher.

18.03.10
16:03 Uhr

Palindromische Werbespots


Barnardo—Turn Around

“Turn Around” von BBH London für die britische Children Charity Barnardo’s ist der erste mir bekannte Werbespot, der nicht nur textlich, sondern auch visuell als Palindrom angelegt ist. Und so wird es auch kommuniziert.

Ich finde das eine interessante Weiterentwicklung von den rein textlich angelegten palindromischen Spots der letzten Zeit. Der aktuellste davon, für Dorling Kindersley Books (Penguin Group), war dabei inspiriert von “Lost Generation”, der wiederum auf der Idee von “The Truth” basierte. Alle drei Spots zum Vergleich hinter dem „Sprung“.

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18.03.10
12:53 Uhr

Verb(r)annte Spots!? Top Streisand-Effekte

Spots müssen Aufmerksamkeit erregen. Ohne diese Aufmerksamkeit ist jeder weitere Wirkungsanspruch an Werbung Schall und Rauch. Daher begegnen uns auch immer wieder Kreationen, die nach Meinung bestimmter “Wächter” zu sehr polarisieren oder diskriminieren und als Konsequenz von diversen nationalen Organisationen auf den Index gesetzt werden.

Das Paradoxon und der daraus entstehende “Streisand-Effekt“:

Erst diese Ächtung, die sich meist auf ein Ausstrahlungsverbot im TV bezieht, verhilft vielen Video-Kreationen über die mediale Wahrnehmungsschwelle, beschleunigt den Wunsch der Nutzer im Web, das polarisierende Objekt der Diskussion zu sichten und weiterzuleiten und erreicht somit den Tipping-Point als Viral im Web.

Diverse Kreative und Agenturen nutzen also ganz bewusst diesen Hebel. Es ist nämlich ein absolut donquichtesques Unterfangen, indizierte Werbung wirksam im Web entfernen zu wollen. Wo ein Video gelöscht oder gesperrt wird, tauchen prompt 10 neue Kopien von anderen Usern wieder auf, wie auch gerade die Marke KitKat erfahren muss.

Hier nun also ein beispielhafter Anfang über Viral-Clips, die nicht zuletzt durch ihre “Verbannung” Millionen von Menschen über das Web erreicht haben.

Bitte ergänzt die drei Spots gerne durch eure Beispiele in den Kommentaren; wir nehmen sie ggf. dann direkt im Artikel auf und kommen so zu einer umfangreicheren Liste.

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Karlshochschule Management Institut

Eure Kommentare

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  • Armin: Na ja, ich habe ja immer das Gefuehl dass 90% der Clips die bei YouTube unter “banned commercial” zu finden sind genau dies...
  • crazsam: ich weiß nicht! der 1. spot ist vielleicht ein wenig grenzwertig, aber schmunzeln muß man irgendwie doch! und die beiden schwulenspots...
  • ralf schwartz: @torsten “Die Kampagne wird von der Bevölkerung alles andere als angenommen.” Erzähl doch mal mehr dazu.
  • Torsten: Das Ding ist nen Rohrkrepierer. Die Agenturleute können sich als “Ausländer” nicht in die Mentalität der Magdeburger...
  • ralf schwartz: Danke für die Infos. Es geht doch nichts über alerte Leser … Ganz schön unspektakulär für den Aufwand, der dort getrieben...
  • Roland: Genau Christian, skalierbar ist denk ich das Stichwort, was Rivva technisch und konzeptionell auf eine nächste Stufe heben könnte. Für ganz...
  • crieger: Rivva braucht die aktiven Nutzer. Bisher war alles einfach gegeben.. Für die “etwas persönlicher” Twitterliste musste man...
  • Jana: @Julian: Schau mal auf diese Studie http://www.robertundhorst.de/v 2/img/downloads/gfkstudie_2007 .pdf –> wurde 2003, 2005 und 2007...
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